09.08.08 14:48 Uhr
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Österreich: Bestimmte Straftaten sollen als "Kulturdelikt" behandelt werden

Ginge es nach der österreichischen Innenministerin Maria Fekter (ÖVP), sollten schwere Straftaten, wenn sie von Menschen mit Migrationshintergrund verübt wurden, in Zukunft als "Kulturdelikt" bezeichnet werden. Weil sie häufig von Menschen begangen werden, zu deren Tradition solche Taten gehörten.

Dabei sei dann bei diesen Tätern das "Unrechtsbewusstsein" einfach nicht vorhanden für Ehrenmord oder Genitalverstümmelung, meinte Maria Fekter am vergangenen Donnerstag vor den Mikrofonen des ORF-Radios Oberösterreich.

Ihre Begründungen für solche Taten würden die Täter aus ihren Traditionen schöpfen. Diesen Leuten müsste erklärt werden, was die österreichische Werteordnung ist und an was sie sich zu orientieren hätten.


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WebReporter: john5
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Österreich, Kultur, Straftat
Quelle: diepresse.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2008 14:25 Uhr von john5
 
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Es ist schon krass, wie man mach extreme Straftat verbal zum "Delikt" verharmlosen kann. Kulturdelikt, als sei es ein lumpiger Verstoß bei einer Volkloreveranstaltung.
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09.08.2008 14:54 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Nix Kultura..Unkultur

und nix Delikt..Verbrechen.
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09.08.2008 15:05 Uhr von Superhecht
 
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hkdm: und das schlägt auch noch eine ministerIN vor ...

Das sit der Ausdruch höchster Geringschätzung für die in Jahrhunderten in Europa teuer erkämften Bürger- und Menschenrechte.
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09.08.2008 15:11 Uhr von vostei
 
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nun @ maus: Die juristerei ist ein kaltes metier, welches von einer eigenen logik bestimmt wird, weshalb das gängigerweise spezialisten ausüben.

Was in unseren augen zuerst unlogisch wirkt, wird zum schuh, wenn man sich darüber gedanken macht, dass man die eigene gesellschaft nicht auf das gleiche niveau herunterbiegen möchte, dass man gemeinhin kritisiert.

Dazu gehört es nun einmal, dass man lösungsansätze juristischer art definiert, um zu demonstrieren, dass man mit bedacht an die sache geht - das ändert jedoch nichts an der tatsache, dass sich die kandidaten an unsere gesellschaftlichen regeln zu halten haben, weil der strafmindernde faktor eines "kulturdelikts" vor selbiger (strafe) nicht schützen kann.

Es geht quasi um rechtssicherheit, außerdem würde es revisionsmöglichkeiten grundsätzlicher art mindern...
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09.08.2008 15:37 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Lustig zumal in der Türkei trotz angeblich islamistischer Regierung (der böse Erdogan) die Verurteilungen wegen angeblichen Ehrenmordes ebenfalls stark in den Hintergrund gedrängt werden.

Sagen übrigens auch weltoffene und trotzdem orthodoxe Muslime auch. Es gibt keinen "Ehrenmord". Es gibt die "Ehre" und es gibt den "Mord". Da brauchen wir vielen, die ja angeblich aus einer völlig anderen Kultur kommen, nicht mehr zu erklären. Das wissen sie schon.....
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09.08.2008 21:46 Uhr von jsbach
 
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So etwas von einer ÖVP Ministerin: is ja eine Steilvorlage für Herrn Haider.
Für mich eine Frechheit das als Kulturdelikten zu verfolgen lassen.Ob ich nun einen Frosch -als Kunstobjekt - kreuzigen Lasse oder tatsächöich einen Menschen töt? Da sollen dann keine Unterschiede gemacht werden. Frau Minister, wieviel Glaserln Sußer hab`n den da schon trunka?
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10.08.2008 02:16 Uhr von mustermann07
 
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LOL gut gemacht Frau Innenministerin: Ich hoffe auf weitere gute Aktionen. Die Wahl steht vor der Türe und wenn sie weitzer soviel Scheiße von sich geben wird villeicht sogar einem Övp Wähler klar, daß man so eine Idiotenpartei einfach nicht wählen sollte.
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12.08.2008 23:55 Uhr von mediareporter
 
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fekter ist erst seit ein: paar Wochen in Amt und Würden und agiert wie ein breitschwert,.. aber das ist der Vorwahlkampf

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