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"Christiane F." nimmt angeblich wieder Drogen

Der Film "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" hatte in den siebziger Jahren für viel Aufsehen gesorgt. Die Hauptperson Christiane F. hatte damals dazu beigetragen, dass das Thema "Drogen" deutschlandweit diskutiert wurde. Die inzwischen 46-jährige Christiane F. soll nun rückfällig geworden sein.

Eine Zeitung berichtet, dass sie wieder Drogen nehme und sich in der Szene Kottbusser Tor in Berlin aufhalte. Das Jugendamt hat den elfjährigen Sohn von Christiane F. in seine Obhut genommen und angedeutet, dass eine Rückkehr zur Mutter "zur Zeit ausgeschlossen" sei.

Im letzten Jahr war sie noch zu Gast bei Sandra Maischberger gewesen und hatte darüber gesprochen, dass sie sich ohne Job ausgegrenzt und sich um ihre Jugend betrogen fühle. "Spiegel"-Autor Jörg Böckem schrieb nach dem Auftritt, dass er sie "abwechselnd schütteln und in die Arme nehmen" möchte.


WebReporter: tomeck
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Droge, Christiane F.
Quelle: www.spiegel.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2008 14:39 Uhr von gsgrobi
 
+22 | -16
 
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Jaja: ausgegrenzt und betrogen... Böse Welt!
Komisch das so viele Menschen keine Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen
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09.08.2008 14:50 Uhr von Schwertträger
 
+26 | -8
 
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Na, da machen es sich zwei unserer Erz-Konser- vativen ja mal wieder sehr einfach, was?! :-)
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09.08.2008 14:56 Uhr von Schwertträger
 
+10 | -6
 
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In diesem weiterführenden Spiegel-Artikel kann man erahnen, wo da noch mehr Probleme verborgen liegen, die eine so einfache Betrachtung, wie die von den beiden Usern da oben, nicht funktioniert.
Jedenfalls nicht, wenn man nicht gnadenlos über selbst produzierte Leichenberge stiefeln möchte.
An der Medikamentenwerbung und daraus folgenden "gibt´s doch ein Mittel gegen"-Mentalität verdienen nämlich auch wir Steuernutzer recht gut mit.
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09.08.2008 14:59 Uhr von DarioBerlin
 
+29 | -4
 
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Ihr machts Euch einfach ! Sucht ist eine Krankheit unter der fast alle Menschen leiden. Christiane F. hat sich leider mit einem der härtesten Viren infiziert: Heroin. Ich wünsche Ihr, daß sie bald wieder ohne Drogen klar kommt !
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09.08.2008 15:15 Uhr von Bongolus
 
+12 | -5
 
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Kommentarabgeber: "60 an Lungenkrebs sterbe, weil ich rauche, dann heul ich euch dann auch die Ohren voll."

Das will ich sehen, bzw. hören. -.-
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09.08.2008 15:47 Uhr von gsgrobi
 
+7 | -10
 
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Ist ja auch ganz furchtbar: wenn man von Menschen selbstverantwortung verlangt.
Ich weiss das das hier den meisten nicht gefällt, lieber alles vom Staat regeln lassen, und wenns mir schlecht geht ist der Staat schuld, und wenn es anderen besser geht ist der Staat noch mehr schuld und alle anderen sind gemeine Verbrecher blabla
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09.08.2008 15:56 Uhr von 102033
 
+16 | -3
 
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Wer hier böse ablästert, dessen Wissen: beruht auf einem naiven Erfahrungsschatz eines 14-Jährigen.

Nur wer selbst Probleme bewältigen musste, kann hier mitreden.
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09.08.2008 16:23 Uhr von PapaVonMandy
 
+7 | -3
 
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hmm: "Im letzten Jahr war sie noch zu Gast bei Sandra Maischberger gewesen und hatte darüber gesprochen, dass sie sich ohne Job ausgegrenzt und sich um ihre Jugend betrogen fühle."

Also wenn man einem Menschen es so schwer macht, braucht sich nicht zu wundern, wenn sie rückfällig wird.Hallo??? Man soll einem Menschen auf dem Lebensweg helfen und nicht aus der Gesellschaft drängen
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09.08.2008 17:16 Uhr von johagle
 
+9 | -1
 
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Ein problematischer Film/Buch der vielen die Taschen gefüllt hat und Drogenkonsumenten heroisiert hat. Zumindest sahen viele in meinem Umfeld, die eh in diese Szene eingetaucht waren, diese Filmfiguren als ihre persönlichen Helden. Von dem was er eigentlich bewirken sollte, Abschreckung, kann keine Rede sein.
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09.08.2008 17:16 Uhr von Konfuz_d
 
+5 | -0
 
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manche kommentare sind einfach dumm.......
@Herr_Rausschmeisser: Methadon wird sogar von den Ärzten verschrieben als Heroinersatz. Das Zeug wird eigtl dazu verwendet um Heroinsüchtigen einen ausweg aus ihrer Sucht (zumindest körperlich) zu ermöglichen. Eigtl könnte man das als Abschreckung nutzen, also den Film, aber die meisten Jugendlichen (bin selber einer) interessieren sich nicht dafür. Sowas läuft ja ständig i-wo im Fernseher -.- da hat man eig kein interesse mehr dran, also bringt reintheoretisch nichts, einem Jugendlichen sowas vorzuspielen. Bei den meisten herrscht eh das denken "Ach ein joint schadet nicht" "Oder ohne (XTC)-Pille/alkohol o.ä komm ich nich in fahrt"...ich weiß, ist seltsam das ich als 16-jährige darüber so rede ..

@Kommentargeber: heroin und helfen probleme zu lösen? ich glaub danach fangen die probleme erst an, z.B wie man sich das beschafft, oö das kostet ja nicht gerade wenig, deshalb bsp Film "Wir kinder vom Bahnhof zoo" fangen einige an sich zu prostituieren oder i-was aus ihrerm eigentum zu verkaufen um an das geld zu kommen.

Ich haben dem Film im Rahmen des Themas "drogen und ihre wirkung" in der 7.(!!) klasse angeschaut mit erlaubnis der eltern weil unsere lehrer drauf bestanden hat, (der Film ist ja erst ab 16). er wollte uns damit zeigen wie drogen einen zu etwas zwingen was man eigtl nicht macht, wie hart ein kalter entzug ist und wie man erst überhaupt dazu kommt.

@News: es ist hart, das sie wieder drogen nimmt, aber von einer sucht kommt man nie weg, egal wie oft man in ´ner therpaie war. Selbst trockene Alkoholiker können ein lebenlang nicht wirklich was trinken, ohne die angst zu haben, wieder abhängig zu werden.
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09.08.2008 19:08 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -0
 
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@gsgrobi, @Kommentargeber: Ja, klar sind das Leute, die ihr Leben nicht in den Griff kriegen bzw. es gar nicht erst in die Hand nehmen können.

Aber was willst Du mit den Leuten machen? Sie erschiessen, wenn sie 13 sind?

Die werden ja nicht freiwillig so weich, lebensängstlich, entscheidungsunsicher usw.. Das ist ja entweder eine Folge von miesen Erlebnissen in der Kindheit, oder eben eine geistige Krankheit.

Also muss man sie betreuen und sie ein einigermassen normales Leben leben lassen.

Von 1000 Individuen hast Du halt immer auch ein paar dabei, das nicht so bilderbuchmässig funktionieren wie der Rest, sondern die GAR NICHT funktionieren (also nicht mal allein über die Runden kommender Künstler oder selbst versorgender Sonderling).
Da kann man sich als relativ sorgloser Normalo zu noch so viel Verachtung aufschwingen, aber umgehen muss man damit doch.
Und ich möchte Euch mal sehen, ob Ihr mit der Pistole in der Hand zu denjenigen hingehen würdet, ihnen ein "Pech, die Gesellschaft braucht Euch nicht" entgegnen, und dann abdrücken würdet.
Sie irgendwo verrecken zu lassen, wo man sie nicht sieht, mit der simplen Aussage "Pech", ist jedenfalls grausamer.

Wenn Ihr also nicht ballern wollt, dann muss man ihnen wohl doch helfen, was?!
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09.08.2008 19:35 Uhr von pelle1551
 
+1 | -4
 
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Sie: muss selber wissen was sie tut ..
durch drogen wurden schon viele karrieren und leben vollkommen zerstört.
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09.08.2008 20:03 Uhr von Akasha85
 
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"Drogensüchtige Schwachköpfe" da lach ich doch ganz laut. Alkohol und vor Allem Kippen sind ebenfalls Drogen, wenn auch gesellschaftlich akzeptierte - um das mal zu erwähnen. Und Nikotin besitzt nachgewiesenermaßen ein höheres Suchtpotenzial als Heroin. Also sollten Leute wie "kommentarabgeber", die sich mit ihrer nicht minder armseligen Sucht auch noch zu profilieren scheinen, mal fix den Kopf zumachen, anstatt drogensüchtige Menschen präventiv pseudo-markig als "Schwachköpfe" abzutun.
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09.08.2008 20:04 Uhr von gsgrobi
 
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@Schwertträger: Ich bin ziemlich gut informiert was die Gesellschaft alles tut um den verlorenen Schäfchen dennoch zu helfen, meine bessere Hälfte opfert sich teilweise 80 Stunden die Woche auf für solche Problemfälle Burn-out gibts da gleich kostenlos dazu.
Daher empfinde ich Ihre Aussage sie würde von der Gesellschaft ausgegrenzt und verstossen als abdrücken von Verantwortung.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
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09.08.2008 20:26 Uhr von dr.reflexer
 
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Heroin Leute, ich kann euch nur eines dazu sagen: Lasst es!!!
Irgendwo muss eine Grenze sein. Drogen hin oder her, mich hat der Film damals schon sehr beeindruckt, und ich finde es sehr schade, dass sie somit wieder rückfällig auf diese ´shaize´ geworden ist. Meinetwegen spielt mit euch selbst, aber lasst um "Gottes Willen" Heroin da raus, denn das ist wirklich die absolut letzte Stufe....
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09.08.2008 22:01 Uhr von Schwertträger
 
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@gsgrobi: Das schwerste ist wohl, aus den Köpfen der Betroffenen herauszubekommen, dass sie ausgegrnezt und verstossen werden. Denn diese Grundhaltung hat sie ja wahrscheinlich erst in die Drogen getrieben.

Und ein Stück weit stimmt es ja auch, denn niemand vertraut einem Ex-Drogi und so schnell stellt ihn auch niemand ein.




Wenn Deine bessere Hälfte sich sozial engagiert, verstehe ich Deine extreme Schreibweise hier nicht so ganz, muß ich zugeben. :-)
Es sei denn, Du wärst komplett dagegen, dass sie das tut und sie liebt Dich aus einem anderen Grund, so dass sie das toleriert. ;-)
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10.08.2008 00:05 Uhr von thomasausbo
 
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Ich hoffe nur das dass nicht stimmt.
Der Film war mir damals eine Warnung Drogen zu probieren.
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10.08.2008 04:23 Uhr von GeneticWaste
 
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naja: also das sie wieder rückfällig geworden ist tut mir leid...unabhängig davon ist es nunmal oft so das man nicht immer selbst bzw. allein schuld an der situation ist(zum kommi von gsgrobi)....naja es gibt so viele menschen die probleme mit drogen haben und viel mehr,das mit christiane f. ist nur von den medien entwickelter "spektakell".....helfen wird ihr das in der situation auch nicht
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10.08.2008 10:39 Uhr von konfetti24
 
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ohhh: wie trauriiiiiig. ich weiß nicht was diese News soll. Und wehn es interessiert!
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10.08.2008 10:44 Uhr von Hrvat1977
 
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@Konfetti24: Komischerweise hast du die News ja angeklickt und sie auch gelesen.So viel zu dem Thema ""wehn" es interessiert"!:-)
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10.08.2008 11:48 Uhr von Borgir
 
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@gsgrobi: da hast du recht.
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10.08.2008 21:12 Uhr von cookies
 
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der wievielte Rückfall ist das? Ich hatte das buch damals mehrfach verschlungen, auch den Film gesehen und hatte damals die hoffnung, dass sie es geschafft hat. Doch leider ist dies nicht der erste Bericht über einen Rückfall. Zu Formel1-oder BravoTV-Zeiten, schon länger her, wurde Christiane F. interviewt, als sie mal wieder auf Droge war. Damals lästerte sie über Alkoholoker, die ja noch viel mehr Probleme hätten und viel asozialer seien.
Letztes Jahr las ich, dass sie mittlerweile einen Sohn hat. So folgerte ich, dass sie es doch endlich geschafft hatte. Ich würde das Glück meines Kindes nicht so leicht riskieren. Da ist sie wohl doch zu kaputt zu.
Jetzt scheint mir die drogenfreie Zeit eher eine Ausnahme als die Regel. Schade, schade, ich glaube sie kommt da nimmer heile ´raus.

Im NDR gab es mal eine sehr nahegehende dokumentation, in welcher eine junge Drogensüchtige auf ihrem Weg begleitet wurde inkl. Entzug, Haftstrafe, Krankheit und Tod. Man hat den körperlichen Verfall in den einzelnen Teilabschnitten richtig mitbekommen.

Ich kenne die Statistik nicht, aber ich vermute mal, dass Heroin einen nicht mehr loslässt. Mit Alkoholismus lässt sich das schwer vergleichen, da man Alkohol leider auch in kleinsten Spuren in Lebensmitteln finden kann und dies so zum Rückfall kommen kann. Heroin spritzt man sich in der Regel, da passiert ein Rückfall nicht rein zufällig, sondern aus mangelnder inneren Stärke.

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