09.08.08 12:43 Uhr
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Mönchengladbach: Diskussion um Minarett in beigelegt

Bereits in der kommenden Woche wollen die Verantwortlichen der Mönchengladbacher Stadtverwaltung die Baugenehmigung für ein bis zu 20 Meter hohes Minarett erteilen. Eigentlich sieht der Bebauungsplan an dieser Stelle nur zehn Meter vor.

Mit der Einigung, die nach einem Gespräch zwischen dem Architekten, dem Bauherren und der Stadtverwaltung zustandekam, konnte alle strittigen Fragen geklärt werden, hieß es dazu aus dem Rathaus. Schließlich mussten die Interessen der Nachbarn beachtet werden.

Der aus Ägypten stammende Architekt hatte eingewandt, dass gleich hohe Gebäudeteile, zum Beispiel Werbepylone, bei der Genehmigung locker durchkamen. Wie die Werbeflächen auch wird das Minarett nicht begehbar sein und somit auch nicht als "Gebäude" der gewöhnlichen Bauordnung eingestuft.


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WebReporter: claeuschen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mönchengladbach, Diskussion, Minarett
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2008 10:02 Uhr von claeuschen
 
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Das sieht mir wie ne "Beinahe-Provinzposse" aus. Gut, dass sich die Kontrahenten nicht wegen eines 20-Meter-Türmchens zerstritten haben. Solange der Muezzin nur innerhalb des Gebäudes und gut gedämmt zum Gebet ruft, ist mir das alle Mal recht. Wir vergessen nur zu gerne, dass die Muslime schon seit Jahrzehnten hier sind und ihrer Religion nachgehen. Nur haben wir es bisher nicht wahrgenommen, oder wahrnehmen wollen. Was hier geschieht, ist nicht Überfremdung, sondern gelebte Religionsfreiheit.
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09.08.2008 12:47 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Bitte einmal: Mönchengladbach streichen;-))

Kleinigkeit!
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09.08.2008 14:11 Uhr von FVA
 
+4 | -3
 
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@Autor: Was bitteschön, hat das Minarett mit Religionsfreiheit zu tun.

Wenn sie ein Minarett haben möchten, besteht ja auch die Möglichkeit nach hause zu fahren.
Nein ich bin kein NAZI nur ein Christ.
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09.08.2008 14:16 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@FVA: Deine erste Frage ist berechtigt:
Deine eigene Antwort darauf irritiert mich.

Schon mal was von den "Eingebürgerten" und "Konvertiten" gehört? Die wohnen und beten in Köln, Dortmund, Berlin, Mannheim und vielen anderen Orten. Sollen die auch alle zu Hause beten. Etwa in Köln, Dortmund, Berlin, Mannheim und vielen anderen Orten??????

Wenn das Deine Frage war, lautet die Antwort:
Ja, sie folgen Deinem Wunsch und beten in Köln, Dortmund, Berlin und Mannheim!

Oder willst Du tatsächlich 2,5 Millionen Menschen, die seit Jahrzehnten in diesem Land arbeiten, in ihre alte "fremdgewordene" Heimat schicken???? In diesem Fall sei Dir meines unmissverständlichen Widerspruchs sicher (gewagte Satzkonstruktion...)
Einfacher (nur für Schlichtgeister). Da bin ich anderer Meinung!
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09.08.2008 14:21 Uhr von Noseman
 
+3 | -3
 
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@FVA: Das Christentum kommt doh aus irgendeinerm Dorf in Nahost , wie heisst ews noch?

Betlehem? Nazareth? Die Quellen sagen leider widersprüchliches darüber aus.

Also, wenn Du mal wieder als Nichtnazi, sondern als Christ in die Kirche gehen möchtest, dann flieg doch nach Hause (Israel).

Denn was hat eine Kirche mit Religionsfreiheit zu tun?
____________

Wer Ironie findet, darf sie behalten, und wer denkt, dass das obige 1:1 meine Meinung widerspiegelt, soll bitte sein Gehirn wieder da abholen, wo er es abgelegt hat.
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09.08.2008 16:07 Uhr von FVA
 
+4 | -1
 
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@Ralph_Kruppa: Als Bauwerk hat das Minarett die Funktion sowohl des Signalturms für die Gläubigen als auch des Wachtturms über die Gläubigen. Einige deuten das Minarett auch als Siegeszeichen. Das Minarett bringt einen religiös- politischen Machtanspruch zum Ausdruck:
«Hier sind wir, von hier weichen wir nicht!»

Ich rede vom Bau des Minarett und nicht von er Ausübung des Glaubens.
Allerdings darf der Glaube dann auch nicht gegen unsere Gesetzte verstoßen.


"«Hier sind wir, von hier weichen wir nicht!»"
Das könnte man ja als Ausländerfeindlich auslegen.

@Noseman
Ironie ist immer gut.
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09.08.2008 23:29 Uhr von Hawkeye1976
 
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"Mönchengladbach: Diskussion um Minarett in beigelegt"

Wer verbricht solche Überschriften? Duffy Duck????

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