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Österreich: Polizei erschießt Motorradfahrer bei Verfolgungsjagd

Ein Motorradfahrer hatte bei einer Polizeikontrolle in Mistelbach (Österreich) die Flucht ergriffen. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd hatte der Flüchtende weitere Versuche der Polizei, ihn zu stoppen, ignoriert.

Die Polizei errichtete später eine Straßensperre in Wetzelsdorf, doch auch diese Sperre ignorierte der Fahrer und versuchte, seine Flucht fortzusetzen.

Daraufhin sah sich ein Polizist gezwungen, das Feuer auf den Mann zu eröffnen. Der Mann wurde am Körper getroffen, stürzte schwer und erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Die Ermittlungen wurden bereits aufgenommen.


WebReporter: kassiopeia
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Österreich, Motor, Motorrad, Motorradfahrer, Verfolgung, Verfolgungsjagd
Quelle: noe.orf.at

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95 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2008 14:52 Uhr von kassiopeia
 
+0 | -0
 
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Ich möchte nicht an der Stelle des Polizisten sein. Auf der einen Seite hat er einen Menschen getötet, auf der anderen Seite wird er sich doch sein ganzes Leben lang Gedanken machen ob es richtig war.
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08.08.2008 15:14 Uhr von Severnaya
 
+59 | -40
 
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hoffentlich: macht er sich sein Leben lang Vorwürfe, sowas ist einfach nicht gerechtfertigt.
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08.08.2008 15:15 Uhr von tigga01
 
+49 | -16
 
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@Autor: Zumindest aus der Quelle geht nicht hervor das der flüchtende eine Gefahr für andere darstellte welche den Schußwaffengebrauch rechtfertigte. In sofern sollte der Polizist sich bewusst sein das er falsch gehandelt hat.

Wir sind hier in Europa und nicht in den USA. Bei uns wird nicht auf flüchtende geschossen nur weil sie nicht stehen bleiben, auch wenn es noch so frustrierend für die Einsatzkräfte ist.

Selbst wenn der Beamte dem flüchtenden nur den Reifen zerschießen wollte hätte er sich über die Folgen Gedanken machen sollen. Ein Motorrad hat nur zwei Reifen, fällt einer aus muß man schon ein verdammt guter Fahrer sein um nicht schwer zu stürzen.
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08.08.2008 15:19 Uhr von monetenklaus
 
+18 | -12
 
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meiner meinung nach falsch gehandelt. warum das feuer eröffnen auf einen fahrer, der vor einer verkehrskontrolle flieht? oder kann das überfahren einer straßensperre als angriff auf polizeibeamte gewertet werden? kenn mich in österreich nich aus, aber dürfen die beamten dort aus anderer gründen feuern, als in deutschland (selbstschutz)?
der polizist wird sicher richtig probleme auf arbeit und mit sich selbst bekommen.
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08.08.2008 15:29 Uhr von LOS KACKOS
 
+26 | -12
 
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warum eröffnet man das feuer auf einen "wegfahrenden", als ob der die polizisten bedroht hat, meiner meinung nach falsch gehandelt
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08.08.2008 15:37 Uhr von T00L
 
+18 | -14
 
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eigentlich: war dies nichtmal Notwehr!

ich schätze, falls das Gericht neutral bleibt, das er seinen Job als Polizist los hat und bestimmt noch eine Strafe dazu kriegt!

Beileid an die Angehörigen dess Motorradfahrers.
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08.08.2008 15:50 Uhr von K-rad
 
+19 | -12
 
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Ein Leben nur soviel Wert wie ein Strafzettel ? Intelligente Polizisten hätten sich selber denken können das die Gefahr nur solange vom Fahrer ausgeht solange sie ihn hetzen. Wenn man den Fahrer innerhalb einer bestimmten Zeit nicht stoppen kann oder er durch das Gehetze zu einer Gefahr für Dritte wird , dann sagt einem schon der natürliche Menschenverstand das man ihn dann lieber laufen lässt. Das ist es eben nicht wert das man wegen einer Strafe von 100 oder 1000 € Menscheleben gefährdet. Aber dann noch auf den Fahrer zu schiessen und ihn damit zu ermorden ist der Gipfel der Dummheit.
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08.08.2008 15:51 Uhr von StaTiC2206
 
+42 | -39
 
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die letzte Möglichkeit ihn zu stoppen: 1. wo kommen wir hin, wenn wir alles und jeden den wir nicht auf anhieb kriegen, laufen lassen.
2. hat er sämtliche warnungungen und versuche ignoriert
3. war er vielleicht keine unmittelbare gefahr für die polizisten, aber für andere verkehrsteilnehmer.

das richtig schlimme für den polizisten wird der papierkrieg und die interne untersuchung sein
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08.08.2008 16:01 Uhr von zillibus
 
+28 | -20
 
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Hat das ganze nicht nen Namen? für mich ist das Mord.
Steinigt mich ^^

Nummernschild etc. hatten die doch. Und irgendwann hätte der anhalten müssen. Evtl. hätte man auch ne brauchbare "unumfahrbare" Strassensperre errichten können.

Polizist hat immer noch Vorbildfunktion. Zur Waffe greifen sollte das letzte sein. Und wie ein Vorredner schon meinte.

Motorrad + Reifen zerschiessen wollen = kein guter Gedanke.
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08.08.2008 16:06 Uhr von sedy
 
+11 | -12
 
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besser: rammen oder reifen platzen lassen..BESSER AUFS MAUL FLIEGEN STATT ZU STERBEN
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08.08.2008 16:10 Uhr von Mediacontroll
 
+16 | -12
 
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Static: Das richtig schlimme für einen Menschen ist es, wenn jemand zuhause klopft und dir sagen muss das sein Sohn durch einen Vollstreckungsbeamten tötlich getroffen wurde !! Vor allem wenn man danach erfährt WARUM... wegen garnichts..

Notwehr würde ich eventuell verstehen aber sonst...

Und seid wann entscheidet ein Vollstreckungsbeamter über Leben und Tot ? Egal um was es geht... solange man selbst nicht in Gefahr ist, sollte die Schusswaffe tabu sein.
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08.08.2008 16:10 Uhr von Vomit_Joker
 
+6 | -4
 
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man sollte die Quelle richtig zitieren, denn: die Überschrift der Quelle lautet "Motorraddieb bei Polizeieinsatz getötet".
Also kein einfacher Motoradfahrer, der seines Weges fuhr.
Troztdem rechtfertigt das nicht einen Schusswaffeneinsatz
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08.08.2008 16:12 Uhr von Heinz333
 
+6 | -6
 
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Fehlerhafte News: Hier steht niergenst, dass es sich um einen Motorraddieb gehandelt hat. Es war also keine gewöhnliche Personenkontrolle.
Schuss auf die Reifen ist für mich hier sicher gerechtfertigt.
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08.08.2008 16:12 Uhr von kornie1972
 
+8 | -0
 
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Was der Autor nicht erwähnt ist, dass das Motorrad gestohlen war (siehe Quelle). Das ist schon etwas anderes als nur zu schnell gefahren. Ob der Waffengebrauch gerechtfertigt war, ist allerdings eine andere Sache, die die Staatsanwaltschaft nun klären muss.
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08.08.2008 16:17 Uhr von DerS
 
+12 | -21
 
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Drecks Affe mit Waffe: In so einem Moment wurde seitens des Polizistens einfach falsch gehandelt.

Aber er wird nun auch sein Leben lang damit kämpfen müssen.
Ich an der Stelle wüsste nicht weiter...


Und auch von mir...mein Beileid für die Angehörigen.
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08.08.2008 16:23 Uhr von CrazyWolf1981
 
+10 | -5
 
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Naja Wenn er das Motorrad gestohlen hat, ist er selbst schuld. Wenn man ihn vorher auch nicht erkannt hat, hätte er so abhauen können ohne vielleicht je ergriffen werden zu können.
Gut, Schuss auf die Reifen hätte es vielleicht auch getan. Aber so, hab ich ehrlich gesagt kein Mitleid. Flucht, Sperre durchbrechen etc., der wusste genau was er tut. Ich hoff der Polizist bekommt keine Strafe deswegen.
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08.08.2008 16:24 Uhr von Python44
 
+14 | -13
 
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Ein Motorraddieb: das ändert natürlich alles ! Warum hat man den nicht gleich erschossen ? Und als nächstes führen die Händeabhacken für Falschparker ein und Steinigung für Ladendiebstahl ?
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08.08.2008 16:25 Uhr von meisterallerklassen
 
+11 | -2
 
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@zillibus: 1) Das Motorrad war gestohlen (steht leider nicht in der News aber in der Quelle als Überschrift), also war es ein Dieb auf der Flucht! Also hätten dir die Kennzeichen einen Scheißdreck gebracht!
2) Keiner war dabei vom Sachverhalt --> könnte sein, dass er auf die Polizisten bei der Straßensperre zugerast ist....
3) Normalerweise haben die Polizisten ein sehr gutes Schusstraining, so dass man die Person nicht gleich umnieten muss, falls gefahr in Verzug ist
4) Wird dass sowieso jetzt Untersucht!
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08.08.2008 16:27 Uhr von phyuk-yu
 
+6 | -2
 
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schon übertrieben, aber so ein motorrad ist schon ein geschoss.
wenn ein unbeteiligter verkehrsteilnehmer durch sein flüchten umgekommen WÄRE, wäre es glaube ich ein stück tragischer. Er wusste, dass er falsch handelt.
Der Polizist hätte vll auch erstmal nen Warnschuss geben können (ob der Flüchtende es gehört hätte?)
Oder aufs Motorrad schießen können...
Ich bin zwiegespalten...
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08.08.2008 16:29 Uhr von grispi
 
+7 | -1
 
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nicht erschossen, sondern angeschossen und durch sturz gestorben

meine Meinung
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08.08.2008 16:29 Uhr von Zombi1973
 
+10 | -8
 
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alles lesen: 1. wo kommen wir hin, wenn wir alles und jeden den wir nicht
auf anhieb kriegen, laufen lassen.

Ich denke das dem Täter irgendwann mal der Sprit ausgeganggen wäre zumindest hätte die Polizei ihn so lange mit Hubschraubern verfolgen und die Einsatzkräfte aus der Luft derigieren können.

2. hat er sämtliche warnungungen und versuche ignoriert

keine rechtfertigung für einen Schuß


3. war er vielleicht keine unmittelbare gefahr für die polizisten, aber für andere verkehrsteilnehmer.

wenn die Polizei auf jeden schießen würde der eine gefahr
für andere Verkehrsteilnehmer ist dann behaupte ich mal
gibt es an Ampeln keine Blitzer mehr sodern Kanonen.
@Sta Ti C2206 ich hoffe du wurdest noch nie Geblitzt

das richtig schlimme für den polizisten wird der papierkrieg und die interne untersuchung sein
und in die Augen der Mutter zu sehen von einem Halbwüchsigen der als Mutprobe ein Motorrad geklaut hat
und Angst hatte anzuhalten.
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08.08.2008 16:31 Uhr von SystemSlave
 
+7 | -12
 
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wie bitte, war der fahrer bewaffnet? oder stellte sonst ein gefahr da wenn nicht sollte das aber ganz starke konsequenzen haben.

soweit kommt es noch das man menschen erschießen darf nur weil sie nicht auf die polizei hören.

und selbst wenn er die reifen zerschißen wollte, HALLO das ist ein motorrad wenn da der reifen platz ist ende.

DAS WAR MORD, aber der Bulle wird bestimmt freigesprochen oder wird nur versetzt
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08.08.2008 16:38 Uhr von meisterallerklassen
 
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@SystemSlave: Wenn der auf der Flucht war, war er sicher nicht langsam dran! Schon mal gesehen wenn ein Motorrad mit 80 einen Frontalen hat? Das durchschlägt dir glatt den Motorblock, weil es wie ein Keil wirkt!

Aber wie vorher schon jemand geschrieben hat, die Möglichkeit besteht, dass er angeschossen wurde, zu Sturz kam und an den Folgen des Sturzes das Zeitliche gesegnet hat!
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08.08.2008 16:41 Uhr von botcherO
 
+11 | -2
 
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Ebend Das Motorrad war gestohlen, und evtl. hatte der Fahrer noch mehr Dreck am Stecken, evtl. vorbestraft oder er hatte Drogen dabei?? Genaueres wird die Untersuchung bringen.
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08.08.2008 16:48 Uhr von JerkItOut
 
+12 | -4
 
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Eigenes Verschulden Wer vor der Polizei flüchtet, muss damit rechnen irgendwann mit Waffengewalt gestoppt zu werden.
a) Trotz Nummernschild weiß man nicht sicher, wer da am Steuer ist (bei Motorradfahrern mit Helm erst recht nicht)
b) Jemand der vor der Polizei flieht, muss gestoppt werden! Keiner weiß genau, warum er flieht. Vllt. nur aus Angst vor dem Führerscheinentzug, aber ebenso kann er kurz vorher einen Mord begangen haben und deshalb fliehen (wie groß dann das Geschrei wäre, wenn die Polizei einen Mörder entkommen lässt...)

Muss natürlich untersucht werden, aber ich denke, da wurde richtig gehandelt.

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