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Urteil: 30 Euro Gebühr für Austritt aus der Kirche

Das Karlsruher Gericht entschied in einem Beschluss vom 2.07.2008, dass bei dem Austritt aus der Kirche eine Gebühr von 30 Euro fällig wird.

Begründung dafür: Für die Austrittserklärung beim Amtsgericht wird ein Aufwand von rund 15 Minuten benötigt. Leute, die aus sozialschwachen Verhältnissen kommen, können eine Befreiung beantragen.

Solange keine überteuerten Gebühren fällig werden, bleibt es dabei, dass der Eintritt in die Kirche gebührenfrei und der Austritt gebührenpflichtig ist, entschied das Gericht.


WebReporter: promises
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Urteil, Kirche, Gebühr, Austritt
Quelle: www.n-tv.de

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48 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2008 12:33 Uhr von promises
 
+0 | -0
 
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Es ist unmöglich, dass man so etwas noch unfreiwillig mit Geld unterstützen muss. Und ich finde, dass 30 Euro nicht grade wenig sind, die jeder mal so eben für den Kirchenaustritt übrig hat.
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08.08.2008 12:40 Uhr von cob060691
 
+30 | -13
 
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LOL: Der Vatikan hat wohl nicht mehr so viel Geld? Die merken wohl auch, dass immer mehr Menschen den absolut sinnlosen Glauben ablegen. Die Kirche regt mich immer wieder auf, mit ihren sinnlosen Aktionen.
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08.08.2008 12:46 Uhr von kidneybohne
 
+18 | -5
 
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wtf: ich bin zwar gläubig, aber trotzdem...laut gott müsse man sowas nich mit geld zahlen...o.O
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08.08.2008 12:47 Uhr von MiefWolke
 
+5 | -3
 
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total falsch wiedergegeben. *Begründung dafür: Für die Austrittserklärung wird ein Aufwand von rund 15 Minuten benötigt. Auch Leute, die aus sozialschwachen Verhältnissen kommen, müssen diese Gebühr bezahlen.*

In der Quelle steht was anderes.
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08.08.2008 12:48 Uhr von Mario78
 
+30 | -3
 
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15 Minuten benötigt: welche Bearbeiter verdient da jetzt 120€ die St. ???
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08.08.2008 12:52 Uhr von uhrknall
 
+15 | -2
 
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Zum Glück: bin ich schon vor ein paar Jahren aus der Kirche ausgetreten.
Ich bin unabhängig und frei von Religion(en) - das ist wahre Religionsfreiheit :)
Ich gebe mein Geld lieber sinnvoll aus.
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08.08.2008 12:56 Uhr von Sven_
 
+17 | -7
 
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warum: muss ich zum Ein- und austreten aus einer Kirche überhaupt auf ein Amt? Warum übernimmt der Staat das Eintreiben der Kirchensteuer (wohlgemerkt nur für die Katholiken)?

Der Einfluss der christlichen Kirchen auf unseren Staat ist wohl kaum zu übersehen, es wird Zeit das da mal etwas getan wird.
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08.08.2008 12:57 Uhr von cob060691
 
+3 | -11
 
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sunshine35: Seit wann hat die römisch-katholische Kirche nichts mit dem Vatikan zu tun?
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08.08.2008 13:08 Uhr von donhomer81
 
+5 | -4
 
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interessant. ich musste 50€!!!!! bezahlen bei dem schei...hatte extra nachgefragt, ob das nich n irrtum ist...50€
und jetzt beschließen die das mit 30€??? aaahja oO
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08.08.2008 13:08 Uhr von blub
 
+4 | -3
 
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Ich bin zwar kein Christ aber wenn ich einer wäre würde ich aus der Kirche austreten und trotzdem hin und wieder die Kirche besuchen. Welche Sau würde das denn merken ?

Zudem hätte ich somit viel Geld gespart, das ich aber für sinnvolle Zwecke als Spende für z.B. Bedürftige und arme ausgeben würde.
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08.08.2008 13:12 Uhr von Jaecko
 
+7 | -4
 
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"dass der Eintritt in die Kirche gebührenfrei und der Austritt gebührenpflichtig ist,"...

Minimaler Beschiss oder wie?
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08.08.2008 13:14 Uhr von 08_15
 
+18 | -3
 
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Mich ärgert viel mehr das ich als Konfessionsloser während der Arbeitslosigkeit Kirchensteuer zahle (wird automatisch abgeführt) und das gar nicht will! Ich empfinde DAS als Vergewaltigung. Das ist wie eine Pflichtmitgliedschaft in der NPD für mich.
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08.08.2008 13:21 Uhr von cob060691
 
+2 | -4
 
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sunshine: Ich weiß nicht, ob du ein kleiner Junge, oder einfach ein wütender "Erwachsener" bist, aber da ich keine Lust auf ein Gespräch habe mit einem "Internetgangster" wie dir, poste ich nicht mal die Website der Privatschule, die ich besuche.
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08.08.2008 13:29 Uhr von Noseman
 
+7 | -3
 
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@08_15: Das war nur bis Ende 2004 so, seitdem wird bei Arbeitslosen keine "fiktive" Kirchenster mehr abgeführt.

(Meines Erachtens sehr vielsagender) Grund: Seit dem Zeitpunkt sind nur noch weniger als 50% der Arbeitnehmer noch Kirchensteuerzahler und somit gilt die Kirchensteuer nicht mehr als "übliche" abzuziehende Auslage.

So, und selbstverständlich ist es totaler Sttuß, für den Austritt in einem Verein , in dem man in der Regel als Säugling zwangweise angemeldet wurde, eine Gebühr zu bezahlen.

Genauso wie es einfach irre ist, dass der Arbeitnehmer über die Lohnsteuerkarte automatisch von der Religionsszugehörigkeit erfährt.

Jeder, der diese Mißstände nicht zu 100% ablehnt iat meiner Meiung nach unzurechnungsfähig.
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08.08.2008 13:36 Uhr von SystemSlave
 
+3 | -2
 
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da hatte ich ja noch glück: waren bei nur rund 20€ naja war auch die evangelische kirsche und das ganze mus sbeim snatdesamt erfolgen und danach zum bürgeramt oder wie auch immer da sbei euch heißt mit der lohnsteuerkarte damit der scheiß den im übernächten monat raus ist. den nur austreten ohne die austragung auf der lohnstuer karte bringt garnix ausser kosten

hier gibt es alle infos dazu http://www.kirchenaustritt.de/
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08.08.2008 13:44 Uhr von lugfaron
 
+3 | -0
 
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@DonHomer31: das is regional unterschiedlich gestaffelt... ich habe zum beispiel vor knapp 2 monaten eine gebühr von 20 euro zahlen müssen... und das war in Dresden
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08.08.2008 13:44 Uhr von Noseman
 
+2 | -0
 
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@ Wolfsburger: Du brqauchst nicht unbedingt einen Job, um Kirchensteuer zahlen zu müssen.

Es reicht, wenn der Ehepartner einen hat; der muss dann auch wenn er selbst Hardcoreatheist ist, das sogenannte "besondere Kirchgeld" bezahlen.
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08.08.2008 13:46 Uhr von Antibus
 
+6 | -0
 
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wenn ich wieder arbeite iss es mir das allemal wert! Ich habe in schlechten Zeiten lieber normale Menschen an meiner Seite, als Leute die Ihr Leben in die Hände eines nicht existierenden Wesens legen!
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08.08.2008 13:52 Uhr von Dr.NoNO
 
+7 | -1
 
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Soviel zum Thema: TRENNUNG VON KIRCHE UND STAAT

Ehe ich diesen Schrott bezahlen würde, sollten sich alle mal das kostenlose, im Original unterschriebene Eintrittsformular zeigen lassen. ;-)

Die Kirche gehört nach meiner Meinung auf den Müllhaufen der Geschichte.
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08.08.2008 14:51 Uhr von MadAxx
 
+9 | -1
 
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genauso: sinnlos wie die GEZ :-)
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08.08.2008 14:52 Uhr von Bloddwyn
 
+2 | -0
 
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Schweinerei: Bin letztens noch ausgetreten, vor nem Monat. Ich musste ebenfalls die 30€ hinblättern und habe mich natürlich darüber geärgert. Wo die jetzt hingehen weiß niemand. Bei uns in NRW hat das die CDU/FDP Regierung eingeführt. War ja klar warum. Der Kirche laufen zu viele Leute weg und die CDU, die ja augenscheinlich nicht die Kirche vom Staat zu trennen vermag, mischt sich da ein. Es ist einfach ein Unding. Gut, dass ich da endlich raus bin. Freiheit!
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08.08.2008 15:00 Uhr von WuPpErTaLeR1983
 
+5 | -0
 
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Das krasse: ist ja auch die Tatsache das, wenn man endlich ausgetreten ist, man Nachweisen muss, dass man nicht mehr Mitglied der Kirche ist. Frei nach dem Motto: "Erstmal sind alle dabei, und nur mit Abmeldewisch musste dann auch nix zahlen". Das wär wie als würdest du dich im Fitnessstudio anmelden, irgendwann wieder abmelden und nach 5 Jahren würden die einfach wieder was abbuchen und DU musst nachweisen das du dich damals abgemeldet hast (mit der Bestätigung), sonst musst du es nochmal machen und nochmal 30 € zahlen. Ach ja, als ich mich damals vom Fitnessstudio abgemeldet hab, musste ich nix zahlen. Da gabs nur ne Kündigungsfrist.

Erinnert mich irgendwie an die GEZ...
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08.08.2008 15:09 Uhr von 08_15
 
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DrNoNo: Religion ist bestandteil unserer kultur. die institution kirche, als bodenpersonl, hat sich in jeder religion überlebt. das vertrauen ist ziemlich hin. dennoch ist es die kirche die vielen, insbesondere älteren menschen, hilfe und geborgenheit gibt. etwas was der staat nicht kann.

wenn man auch genauer hinsieht, so zieht die kirche doch magisch an, wenn es um krieg und katastrophen geht.

wenn ich eine kirche besichtige, zu einer konfirmation "muss" oder hochzeit, dann werf ich auch etwas ins säckle hinein. etwas das ich nutze, das ist es auch wert bezahlt zu werden.

die kirche gehört sicher NICHT auf den müllhaufen. die orientierung (besonders die ktholische) sollte aber zeitgemäß sein. "seid fruchtbar und mehret euch" kann sicher nicht der richtige weg im zeitalter von ADIS und überbevölkerung (3. welt) sein, wenn man dann noch gegen "konDOMe" ist.

die tausenden toter kinder in der 3. welt (christliche bevölkerung)die verhungern oder an aids sterben kreide ich daher dem papst persönlich an.
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08.08.2008 15:22 Uhr von Noseman
 
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@08_15: Natürlich ist das Christentum Teil unserer Kultur und Geschichte, und es ist lohnend, sich damit zu befassen.

Genauso wie mit den Göttern der Germanen, an die die Leute hierzulande vor der Christianisierung geglaubt haben.

Aber das ist kein Grund "was ins Säckle zu werfen".

Wenn ich eine Kirche besichtige zahle ich als Steuerzahler schon indirekt mehr als genug über die 10 Milliarden € Subventionen, die der Staat pro Amtskirche verschenkt.

Und wenn ich zu einer Taufe oder Konfirmation eingeladen werde, dann
ist es ebenfalls in erster Linie ein langfristig der Kirche einbringendes Geschäft, dass sie wieder ein Opfer zum aussaugen gefunden hat, wieso ich dann zusätzlich zahlen sollte erschließt sich mir nicht.

Allerdings war ich eh schon 10 Jahre in keinem dieser Gebäude. Ich würde wahrscheinlich zu Staub zerfallen.

Freu mich schon auf die in rot dokumentierte christliche Nächstenliebe zu meinem Kommentar. :-b
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08.08.2008 15:28 Uhr von Dr.NoNO
 
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@ 08-15: Die Kirche sirbt doch schon. Nur wird es ein langsamer, sichender Tod. Mit jedem Jahrgang der Ausstirbt, stirbt ein Teil der Kirche. Hilfe und Geborgenheit kann man auch ohne Kirche und Glauben geben.

Und nochwas Kirche und Krieg sind wie zweieige Zwillinge. Man sieht es nicht auf den 1. Blick das Sie zusammengehören. Aber fast jeder Krieg der Geschichte war letztenendes ein Glaubenskrieg.

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