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Polizist manipulierte Geschwindigkeitsmessungen mit Videofahrzeug - Fahrer abgezockt

Wie das Polizeipräsidium Niederbayern/Oberpfalz jetzt bestätigte, wird gegen einen Polizeihauptmeister (44) ermittelt. Er soll mit einem ProViDa-System bei Kontrollfahrten Autofahrer mehrmals durch spezielle Aufnahmetechniken falsch gemessen haben. (Symbolbild)

Für dieses Videofahrzeug der Behörde und der richtigen Messmethode mit dem Überwachungssystem ProViDa, hatte er eine extra Ausbildung erhalten. Durch die verfälschten Daten erhoffte er sich wahrscheinlich höhere Chancen und dadurch auch eine schnellere Beförderung.

Zuletzt hatte er vor ein paar Wochen deshalb einen Schweizer Bürger falsch gemessen und sofort abkassiert. Einige seiner Kollegen wollten diesen und andere Fälle nicht mehr akzeptieren und beschwerten sich bei ihrem Vorgesetzten. Gegen den Polizisten wird jetzt von den beteiligten Präsidien ermittelt.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Video, Polizist, Fahrer, Geschwindigkeit
Quelle: www.pnp.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2008 09:13 Uhr von jsbach
 
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Der technisch komplizierte Vorgang mit dem Messgerät wird in der Quelle ausführlich beschrieben. Fachkundige User werden mir aber bestätigen, dass so etwas möglich ist und vielleicht auch manchmal angewandt wird. Für mich als Laien heißt das auch wie sonst üblich -falls erforderlich - nie an und Ort und Stelle - die Tat einräumen und bezahlen. Denn dazu ist man nicht verpflichtet.
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08.08.2008 10:53 Uhr von execute.exe
 
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Gott sei dank gibt es noch Bullen mit einem Gewissen. Ansonsten wäre das nie rausgekommen und der Abgezockte hätte sowieso keine Chance gehabt, denn er hätte zahlen müssen.
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08.08.2008 11:07 Uhr von kornie1972
 
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An Ort und Stelle nicht bezahlen würde ich nur empfehlen, wenn ich mir keiner Schuld bewust bin und vermute, dass etwas nicht stimmt. Ansonsten wird es nur teurer.
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08.08.2008 12:09 Uhr von eldschi
 
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Wie ich die Quelle verstehe, hat der Beschuldigte nicht das Gerät manipuliert, sondern schlichtweg während der Messung den Abstand zum Gemessenen verkürzt. Kommt in der News anders rüber.
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08.08.2008 12:47 Uhr von SystemSlave
 
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jaja die bullen: da fällt mir von SamyDeluxe aus dem Lied "Weck mich auf" ein "Wer überwacht die Wachmeister"

Noch gibt es welche mit Gewissen, aber wenn der Herr Polizist so gerne zu schnell fahrende zur Srecke bringen will sollte einfahc mal in meine Heimatstadt fahren dort rasen die leute wie verrückt und die Bullen machen garnix, die Fahren ebenfalls zu schnell ohne grund und Telefoniren dabei sind unangeschanllt usw. usw.
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08.08.2008 12:50 Uhr von S-Lost
 
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Normalerweise: halten die Polizisten leider so stark zusammen, dass ein solcher Vorfall nicht an die Öffentlichkeit gelangt. Hut ab vor den "Denunzianten", da sie intern jetzt bestimmt nicht mehr die beliebtesten sein dürften
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08.08.2008 12:52 Uhr von SystemSlave
 
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@S-Lost: Du Sagst es, das war bestimmt noch ein Junger Polizist mit Gewissen, der jetzt von seinen Kollegen wie ein Feind behandelt wird und wie menschen Typisch in solchenfällen sind ihn jetzt wie Kinder Moppen, wie kann er einen Kollegen "anzeigen"
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08.08.2008 13:19 Uhr von Schwadron
 
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ehm: Nie an Ort und Stelle zu bezahlen kann aber auch Nachteile haben. Wenn du nicht gleich zahlst, dann bekommt es offiziellen Charakter und wird dokumentiert. Bagatellen würde ich nach Möglichkeit sofort zahlen. Mein alter Fahrlehrer sagte immer:
"Immer nur so schnell fahren,wie man Geld dabei hat!" :)

Aber das die Cops in Deutschland so dreist abzocken ist nichts neues.
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08.08.2008 13:38 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Das ist mir jetzt zweimal passiert dass ich mit 60 erwischt wurde, wo angeblich nur 50 erlaubt war.
Und zweimal war die mobile Radarfalle in der 60er Zone aufgebaut, 100 meter vor der 50er Zone. Und jedesmal gab man für die Messung die falsche Hausnummer an - so dass die Messung um 100 meter in die 50er Zone verlagert wurde.
Das nächste mal fotografiere ich diese mobile Radarfalle zusammen mit einem Haus.
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08.08.2008 13:43 Uhr von borgworld2
 
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Nie an Ort und Stelle bezahlen und wenn man eine Rechtsschutzversicherung hat immer Einspruch erheben.
Hat mir auch schon geholfen.
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08.08.2008 13:59 Uhr von Dimka89
 
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Freund und Helfer? schon sehr dreist seine eigenen Vorteile daraus ziehen zu wollen
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08.08.2008 14:10 Uhr von Bongolus
 
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Schlimm find ich ja die letzten Sätze in der Quelle. Das ist nicht das erste Mal, dass er deswegen Ärger bekommen hat und eigentlich sollten deswegen alle Polizisten ihre Bänder nach den Fahrten abgeben. Nur hat er seine Bänder nicht abgegeben.

Bleibt nur zu hoffen, dass er wegen Betruges abgeurteilt wird und seinen Beamtenstatus verliert. Solche Betrüger als Vertreter des Staates sind ja mal untragbar.
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08.08.2008 16:43 Uhr von Deniz1008
 
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keine entlassung obwoahl straftat vorliegt? so ein beamtentum hat seine vorteile... :)

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