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Verstorben: Was soll mit den Profilen in den Social-Networks geschehen?

In Großbritannien beschäftigt man sich derzeit mit der Thematik, was mit den Profilen verstorbener Mitglieder in Social-Networking-Plattformen wie studivz, facebook oder myspace umgegangen werden soll. Kaum ein Anbieter habe hierfür eine genaue Richtlinie.

Die Profile von Verstorbenen werden häufig mit Spam oder pornografischen Schriften bombardiert. Dies sei ein Problem, mit dem sich die Anbieter auseinanderzusetzen haben. 2005 habe eine 17-Jährige ihren Selbstmord auf MySpace angekündigt. Nach der Tat hat MySpace ein Gedenk-Profil eingerichtet.

Eine Sprecherin von studiVZ meint dazu: "Wenn wir auf den Tod eines unserer Mitglieder aufmerksam gemacht werden, versuchen wir in der Regel mit den Angehörigen Kontakt aufzunehmen, um die weitere Vorgehensweise mit ihnen abklären zu können". Erste Lösung des Problems sei die OpenID-Inititive.


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WebReporter: chriz82
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Netzwerk, Profi, Profil
Quelle: derstandard.at

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2008 19:04 Uhr von chriz82
 
+0 | -0
 
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Ich weiss nicht wie ich über diese Thematik denken soll - da ich hier sehr gemischte Gefühle habe. Mein Leben ist nicht einfach nur ein Profil das danach einfach aus einer Datenbank gelöscht wird. Ich weiss es nicht. LÖSUNG: RFID. Alle Menschen bekommen bei der Geburt einen Chip implantiert (ab 2015), auf dem ALLES gespeichert wird (Bankverbindung, Gesundheitsakte, Internetaktivitäten...). Stirbt dieser Mensch, wird der Chip ausgelesen und die Datenbanken "gecleant". Schöne neue Welt !
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07.08.2008 20:29 Uhr von kidneybohne
 
+9 | -1
 
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ich weiß net..irgendwo spiegelt so ein profil n bissl das leben wider..
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07.08.2008 20:56 Uhr von SystemSlave
 
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ja bald: ist das alles kein problem mehr wie schon im kommentar des autoren
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07.08.2008 20:57 Uhr von maretz
 
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gemischt Einfach stehen lassen? Nun - sollte ich mal nich mehr sein so würde es mich sicher nich freuen (wenn ichs denn noch mitbekomme!) wenn auf den gästebüchern u.ä. nur noch Werbung für Schrott gemacht oder irgendwelche Sch... dort verewigt wird.

Andererseits ist es natürlich so das es auch schade ist wenn man diese Seiten einfach löscht - da es eben auch ein Stück weit den Menschen wiederspiegelt... Daher denke ich das können nur die Angehörigen entscheiden - da die die Person kannten... Ist kein Angehöriger da - sorry, aber dann lieber löschen als hier einen Platz für die Verbreitung von irgendwelchen Schrott zu bieten...
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07.08.2008 21:03 Uhr von Jimyp
 
+3 | -2
 
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In der heutigen Zeit wäre es wohl angebracht, das sein Testament niederzuschreiben und evtl. gleich Passwörter diverser Accounts anzugeben!
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07.08.2008 21:12 Uhr von peach_melba
 
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nicht löschen: Ich bin dafür, dass das Profil nicht gelöscht wird. Zumindest für ein paar Jahre nicht. Nur sollte z.B. das Gästebuch gesperrt werden und auf jeden Fall ein Hinweis, dass die Person verstorben ist. Z.B. Profil - in memory of.. oder so
Ich würd es mir jedenfalls für meine Profile wünschen.
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07.08.2008 21:20 Uhr von maretz
 
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@jimyp: Naja - ich glaube in meinem Testament würde ich mir andere Gedanken machen als irgendwelche Social-Networks... Ganz davon abgesehen: Erstmal muss man ein Testament haben - wenn man Leute hat die z.B. durch einen Unfall sterben haben die meist keines...
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07.08.2008 21:25 Uhr von Jimyp
 
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@maretz: Also Passwörter von Accounts wie z.B. Email sind schon ne wichtige Sache. Dort laufen heutzutage viele wichtige Dinge zusammen , die im Nachhinein evtl. noch geregelt werden müssen.
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07.08.2008 23:42 Uhr von Floppy77
 
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@Jimyp: Dann bliebe nur zu hoffen, dass das Testament mit den ganzen Accountdaten nicht in falsche Hände gerät. Eine Kopie davon schickt der Notar dann sicherlich gleich zu Schäuble weiter...
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08.08.2008 00:13 Uhr von Pommbaer84
 
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Werden doch bereits gelöscht: StudiVZ und SchülerVZ löschen bereits Accounts unmittelbar nach dem Todesfall. Das dauert i.d.R. keine 24 Stunden.
Wie genau das gehandhabt wird weiss ich nicht, aber es funktioniert. Schließlich hat man dort viele "Freunde" die durchaus von der Existenz so eines Profils wissen.
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08.08.2008 01:04 Uhr von Borgir
 
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löschen: was sonst?
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08.08.2008 02:16 Uhr von PapaVonMandy
 
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Das: mit dem "In Memory of..." ist totaler Schwachsinn....Aber daran merkt man wieviel Selbstbewusstsein ihr habt, Ihr seit erst glücklich, wenn viele von eurem Tod wissen, so quasi denkt ihr, alle die lesen das ihr Tod seid, haben auch Mitleid und denen kommen die Tränen, das ihr nicht mehr lebt.....

Auf i-welchen HP´s zu stehen oder in i-welche Freundeslisten wie bei Knuddels, WKW u.s.w. zu stehen ist doch nicht alles.....Ich weiss wovon ich rede....Ein Bekannter von mir meinte mal zu mir....Ach soviel bedeute ich dir, das ich nicht in deiner Freundesliste verlinkt bin, Na schönen Dank auch.....

Wenn jemand so einen Freundesbeweis braucht, tut mir einfach nur leid.....Und wenn jemand eine
"In Memory of"- Seite braucht, als Beweis das man zu Lebzeiten geliebt wurde, der hat ein Armuts Zeugniss
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08.08.2008 04:54 Uhr von BabaSaad
 
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bestehen lassen, ein zusatzfeld im account mit dem status "verstorben" oder so und ein geändertes passwort zu den verifizierten familienmitgliedern.. das wäre meiner ansicht nach okay, denn in den accounts vom studivz o.ä. sind sehr sehr viele persönliche momente wie fotos drin. diese sollten bestehen bleiben, damit die freunde sich nach wie vor die schönen erinnerungen erhalten können..

ich habe nämlich so einen fall gehabt, wo ein guter freund von mir per autounfall ums leben kam.. alle freunde schreiben ihre erinnerungen usw auf die pinnwand im studivz / schülervz um dort ihr beileid zu bekunden und zu versuchen, dass er nicht in vergessenheit gerät :)
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08.08.2008 09:27 Uhr von Afkpu
 
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hmmm ich persönlich würde es wohl vorziehen wenn meine accounts gelöscht werden, denn die leute von denen man will das sie sich an einen erinnern tun das sicherlich auch ohne solche seiten.

außerdem sind myspace und co wenn ich mich nicht irre werbefinanziert oder? und ein toter wird wenig geld reinbringen , kann man von daher verlangen das der account unendlich "gelagert" wird?
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08.08.2008 12:50 Uhr von PapaVonMandy
 
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@john5: "Ich finde,Trauer sollte nicht so in die Öffentlichkeit getragen werden und Trauer sollte man auch irgend wann mal "verarbeitet" haben. Meine Erinnerungen sind nicht für Milliarden von Menschen bestimmt, dieser ausufernde seelisch elektronische Exhibitionismus ist in meine Augen widerlich."

Ja da geb ich dir Vollkommen Recht, aber einige brauchen das. Es gibt Leute die müssen anderen beweisen das sie ihre Freunde zu Lebzeiten geliebt, bzw gemocht haben, die haben Angst das man denen was anderes vorwerfen könnte.
Zum Beispiel wie:"Und du willst ihn gemocht haben? Du richtest ihm ja noch nichteinmal eine "In Memory of" Seite ein
Ich sag ja Kein Selbstbewusstsein

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