07.08.08 20:14 Uhr
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Alpenverein erklärt: Bergungsflüge im Himalaya sind eine Kostenfrage (Update)

In einem Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" nahm Georg Winter vom Deutschen Alpenverein Stellung zu den jüngsten abenteuerlichen Rettungsmaßnahmen am K2, wo elf Menschen ums Leben kamen. (SN berichtete).

Der Schicksalsschlag der Bergsteiger sorgte für weltweites Aufsehen und entfachte die Frage nach der Kostenfrage erneut. "Manche glauben ja, dass bei Bergunfällen im Ausland die eigene Botschaft zahlt". Es würde aber das Verursacherprinzip gelten und jeder müsste sehen, wer die Kosten bezahlt.

Die Einsätze von Helikoptern würden grundsätzlich nicht bezahlt, so Winter. Bei Alpenflügen wird der Minutenaufwand ab 50 Euro aufwärts berechnet. In der Himalaya-Region wäre dies vermutlich um einiges höher. Der Abschluss einer Zusatzversicherung ist daher dringend zu empfehlen.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Update, Kosten, Alpen, Bergung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2008 18:41 Uhr von jsbach
 
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Dass so eine Rettung oft teuerer wird als die ganze Expedition, kann - wie bei einer Versicherung üblich - niemand genau vorhersehen. Aber gegen entsprechende Zuschläge wird man dieses Risiko auch absichern können.
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07.08.2008 21:31 Uhr von slowbow
 
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eigenverantwortung: Hi !

Meiner Meinung nach sollten alle Extremsportler ihren Sport ausüben.

Aber nur mit vorheriger Abklärung, wer kommt für eventuelle Folgen auf.

Extraversicherungen können die Kosten decken.

Ich finde nicht, das gefährliche Sportarten vom Normalbürger zu zahlen sind, somit auch nicht von den Botschaften.
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29.08.2008 15:25 Uhr von Lampi-tm
 
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Eigenverantwortung: Hallo Slowbow,

ich hoffe das gilt auch für die Folgen von
- übermäßiger oder überfetter Fresserei
- Rauchen und Saufen
- unsachgemäßen Auto- und Motorradfahrens
- Sex mit Einweg-Partnern
Dann bin ich ganz auf Deiner Linie :-)

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