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Drogen am Arbeitsplatz: Immer mehr Angestellte "dopen"

Viele Angestellte nutzen Drogen, um ihre Leistung zu steigern. Vor allem Alkohol ist ein Problem, dicht gefolgt von Medikamenten. Drogen wie Heroin, Kokain oder Cannabis werden dagegen kaum missbraucht.

Dabei wird der Missbrauch von Tabletten zum Beispiel zum Wachbleiben kaum erkannt. Besonders Frauen greifen auf solche Hilfsmittel zurück. Dabei gelingt es den Betroffenen, ihre Sucht lange geheim zu halten. Genaue Zahlen gibt es keine. Jedoch werden die Betroffenen häufig krank geschrieben.

Diese Krankschreibungen haben ihren Preis: 2,7 Milliarden Euro Schaden pro Jahr. Sabine Bätzing, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, gab bekannt, dass es 1,3 Millionen Alkoholiker in Deutschland gäbe. Weitere zehn Millionen Menschen konsumieren die Droge in riskanten Mengen.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arbeit, Droge, Arbeitsplatz, Angestellte
Quelle: www.sueddeutsche.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2008 19:02 Uhr von peach_melba
 
+12 | -24
 
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07.08.2008 19:38 Uhr von Onkeld
 
+12 | -3
 
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ich nutz auch: mein bierchen am abend um schlafen zu gehn, bei der hitze (selbst 15grad sind für mich noch zu warm) schneller einzuschlafen.
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07.08.2008 19:47 Uhr von RoyalHighness
 
+23 | -1
 
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Ich würd: behaupten, einen Teil Schuld daran trägt in vielen Fällen der Arbeitgeber selbst, weil die Leute möglicherweise zuviel abverlangt bekommen und daher unter starkem Stress stehen, ihre Arbeit fertig zu bringen.


MFG
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07.08.2008 20:12 Uhr von C-Flip
 
+14 | -4
 
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bitte was? Die Leistung steigern mit Alkohol? Das will ich sehen :-)
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07.08.2008 20:18 Uhr von GRIZZLY73
 
+5 | -2
 
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PeP bzw Speed problematik: Problem ist : PeP schaltet die Warn Mechanismen ab.
Das Hirn ist müde, hat weniger Leistung, Reserven die normal nur in extremen beansprucht werden, werden verbraucht.
Plus das Menschen unter PeP Einfluss zu höheren Risiko bzw Selbstüberschätzung neigen.

Noch drastischer is Kokain missbrauch. Irgendwie sagt mir das es da auch eine höhere Dunkelziffer gibt. grade bei "Entscheidungsträgern" :S
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07.08.2008 20:18 Uhr von Illus
 
+11 | -2
 
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Pervers - sehe ich auch so: Nach der industriellen Revolution wird es Zeit für eine gänzlich neue Gesellschaftsordnung.
Seit Menschengedenken ist das Leben für unsere Spezies geprägt von Entbehrungen, Härten und den Kampf ums überleben. Bis heute hat sich für viele nichts daran geändert.
Dabei sind wir mittlerweile auf einer techn. Entwicklungsstufe, die es uns ermöglichen würde alle Menschen mit Nahrung, Kleidung und einem Dach über den Kopf zu versorgen. Das ginge auch ohne das einige nur mit Drogen die geforderten Leistungen bringen. Aber wir streben ja nach Reichtum, nach Macht, nicht nach einem besseren Leben für alle. Geld ist die Droge die uns kaputt macht. Und nur wenige kommen in den Besitz dieser Droge.
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07.08.2008 21:25 Uhr von designkey
 
+1 | -1
 
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bei mir auf der Arbeit: im Schichtdienst trinken viele um schlafen zu können 1, 2 Bier und halten sich (wie ich auch) während dem Dienst mit Kaffee wach oder auch Koffeintabletten.
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07.08.2008 22:23 Uhr von wombie
 
+4 | -5
 
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Mach ich auch - jeden Winter: Saisonaler Stress, 14h/Tag und auch mehr arbeiten. 7 Tage die Woche... plus ca. 2h Pendeln... Ab und an nehm ich dann auch mal - vom Hausarzt verschrieben - ein entsprechendes Medikament um mich wenigstens "sicher" a.k.a. "wach" nach Hause zu schleppen.

Find ich auch voellig normal und voellig ok, zwingt mich ja keiner das Zeug zu nehmen.
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07.08.2008 22:25 Uhr von K-rad
 
+1 | -1
 
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Kaffee, Zigaretten, Alkohol ... Alltag im Betrieb: Alles Nervengifte die dem Körper etwas vorgaukeln was nicht der Realität entspricht und es erleichtern Raubbau am eigenen Körper zu betreiben. Aber was ist schon ein Menschenleben. Mensch ist ein Massenprodukt und jeder ist ersetzbar. Hauptsache der Rubel rollt...
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07.08.2008 22:30 Uhr von K-rad
 
+4 | -1
 
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@wombie: Der Zwang kommt ganz unterbewusst .. die Rechnungen die zu zahlen hast , der Lebensstandard den du halten willst , der Job den du nicht verlieren willst/darfst.
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07.08.2008 23:13 Uhr von valon1
 
+2 | -4
 
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Meine Meinung ist das jeder selbst entscheiden darf was er konsumieren will und was nicht! Ist ja sein Körper
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08.08.2008 00:31 Uhr von BlueSmokee
 
+3 | -6
 
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ich bin schwarz ich kiff bei der Arbet :D
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08.08.2008 02:57 Uhr von Cajunspice
 
+5 | -0
 
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@vorredner: toll.
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08.08.2008 06:16 Uhr von politikerhasser
 
+6 | -4
 
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Menschen, die zufrieden sind, brauchen keine Drogen.

Der Drogenkonsum steigt, wenn Menschen unglücklich, unzufrieden oder überlastet sind, wenn sie von Zukunfts- und Existenzängsten geplagt werden oder wenn sie sich ausgebeutet oder nutzlos fühlen.

An all diesen Umständen könnte unsere Politik etwas ändern, gibt sich aber lieber mit Selbstdarstellung ab.

Ein erster Schritt in eine bessere Zukunft könnten bessere Bezahlung, flexibelere Arbeitszeiten und ein bedingungsloses Grundeinkommen für Alle sein - alles finanzierbar durch Abschöpfung üppiger Gewinne und utopischer Einkünfte der Wirtschaft.

Wie Illus schon andeutete: es wird Zeit, sich um tragfähige Zukunftslösungen zu sorgen - unser System hat auf allen Ebenen versagt und verdient die Attribute demokratisch und sozial schon lange nicht mehr.
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08.08.2008 14:10 Uhr von [email protected]
 
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bild in der news: komisch das es noch keiner erwähnt hat, aber das bild der news steht im krassen gegensatz zu dem inhalt er news. da werden alkohol und tableten an erster stelle erwähnt. das bild zeigt weisses pulver was vermutlich speed/pep darstellt (oder auch kokain/heroin).
auf jedenfall passt das bild hier nicht wirklich, wollte ich nur mal erwähnt haben ;P
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08.08.2008 17:52 Uhr von Hrvat1977
 
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@Hawtin: "ich glaube" Es hört sich eher an als wüsstest du es !:-)
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08.08.2008 19:01 Uhr von Premier-Design
 
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@politikerhasser: Gut, dass jemand das bedingungslose Grundeinkommen anspricht, aber offensichtlich möchten die Menschen weiterhin unglücklich leben und meckern - blos nichts ändern! Anders kann ich mir die negativen Bewertungen nicht erklären bei dem besten Kommentar zu dieser Diskussion.
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08.08.2008 21:12 Uhr von vostei
 
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Das in dieser Diskussion: und diesem Zusammenhang das Stichwort "Glück / Glücklichsein" angesprochen wird, finde ich bemerkenswert und hochinteressant - der Querschluss Leistungsfähigkeit @ Knechte ist nämlich etwas dünn.

Ich denke viele dopen, um es überhaupt ertragen zu können auf der Arbeit.
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08.08.2008 23:57 Uhr von borgworld2
 
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Koffeein bringts auf Dauer eh nicht Ich ab bisher schon so viel Koffeein in diverser Form (Kaffee/RedBull/Tabletten) zu mir genommen, dass die Wirkung nurnoch psychologisch ist.
Geschadet hat es bisher nicht und ich bin bei ca 4-6 Tassen Kaffee am Tag gelandet, der aber eigentlich auch nicht wirkt.

Härtere Drogen kommen vom Erfolgsdruck, da geben dann die eher labilen Menschen nach und suchen einen Ausweg.
Leider zu oft den falschen.
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10.08.2008 14:34 Uhr von TheOrigin
 
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Drogen am Arbeitsplatz: gibts doch schon ewig.. ich persönlich kenne viele Leute, die ohne einen Koffeinschub in Form von Kaffee oder Guarana am frühen Morgen nicht mal ansatzweise arbeiten könnten. Genauso siehts mit Nikotin aus...

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