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USA: Foltermethode "Waterboarding" schockiert als Kunst-Installation

In New York gibt es auf Coney Island einen Vergnügungspark. Dort hat der US-amerikanische Künstler Steve Powers seine Installation "Waterboarding Thrill Ride" aufgestellt. Zu sehen gibt es für einen Dollar wie eine Puppe eine andere mit Wasser foltert.

Eine auf dem Rücken liegende festgebunden Puppe wird von einer anderen Puppe übers verbundene Gesicht mit Wasser begossen. Die Installation erinnert an die Verhörmethode die im US-Lager Guantánamo angewendet wird. Powers will der Öffentlichkeit die psychologischen Konsequenzen dieser Foltermethode offenbaren.

In der "New York Times" sagte der Künstler: "Was ist ekelerregender, die offizielle Position der US-Regierung, dass Waterboarding keine Folter ist - oder dass wir einen Nervenkitzel daraus machen?".


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: USA, Kunst, Folter, Installation
Quelle: www.spiegel.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2008 17:42 Uhr von Dohnny
 
+18 | -2
 
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Kunst: Die Idee das Leiden der Häftlinge mit einer Ausstellung von schockierenden Bildern o.ä. zum Ausdruck zu bringen ist sicherlich lobenswert... aber die Ausführung des oben genannten Künstlers ist zum Einen zu milde und zum Anderen zu primitiv.
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07.08.2008 18:10 Uhr von Commander_J
 
+27 | -4
 
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Besser wäre es, die Puppe, welche gefesselt ist, würde aussehen wie ein gewisser Georg W. Bush...!
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07.08.2008 18:16 Uhr von Darth Stassen
 
+30 | -0
 
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Kunst: Normalerweise halte ich von moderner Kunst ja nciht viel, aber dieses Werk sagt wenigestens mal was aus!
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07.08.2008 19:36 Uhr von aldo0815
 
+4 | -3
 
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lol da schockiert es aber was in guantanamo noch alles gemacht wurde interessiert die amis nich ^^
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07.08.2008 19:42 Uhr von Onkeld
 
+7 | -13
 
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würde: waterboarding gerne mal an mir selbst austesten. hab zwar schon dieses selbstversuchvideo gesehn, aber das überzeugt mich irgentwie nicht wirklich.
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07.08.2008 21:25 Uhr von jsbach
 
+1 | -0
 
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Kunst zu betrachten kommt: immer auf den "Vlickwinkel" des Betrachters an.
Es wurden schon hanz andere Sachen als "Junst" im weitestens Sinne bezeichnet. Aber es ist Gemschmackssache und darüber lässt sich nicht streiten/diskutieren.
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07.08.2008 22:15 Uhr von wombie
 
+5 | -3
 
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@Onkeld: Kannste durchaus probiern. Der Knackpunkt ist allerdings folgender:

Wenn du´s nur ausprobierst weisst du genau dass dir dabei niemand ernsthaft schaden will.

Um´s richtig "auszuprobieren" muesstest du schon eine ueble Wahl haben, z.B. wie folgt:
Person A gibt dir ein Geheimnis mit. Solltest du es verraten, drohen Konsequenzen (muss schon was sein wovon du maechtig Bammel hast)
Person B foltert dich so lange bis du das Geheimnis preisgibst. Macht aber nur Sinn wenn der Folterknecht halbwegs Ahnung von Folter hat.

Es gibt Techniken um solcherlei Folter durchzustehen. Schaffen trotzdem nur die wenigsten.
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08.08.2008 01:37 Uhr von Borgir
 
+3 | -5
 
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pervers: was man so alles unter dem deckmantel der kunst treiben darf...
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08.08.2008 04:51 Uhr von Antibus
 
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Whir in Germany: have schon the winning-tv-foltering. You can see every Night whi how much idiots, call to a sexy Labertasche an pay money for nothing! Ik würde mik einmal im month to waterboarding begeben, when all people from the winning-tv-foltering was bringing in the, whi sad german, in the Gefängnis bringing!
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08.08.2008 07:47 Uhr von maretz
 
+4 | -0
 
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pervers? Nun - der letzte Satz ist für mich ausschlaggebend... Was ist pervers daran etwas auszustellen was - lt. Regierung der USA - nichts schlimmes ist? Und ich habe die (kleine!) Hoffnung das ggf. da doch mal der ein oder andere Ami auf die Idee kommt zu überlegen -> Wenn die "Ausstellung" schon pervers ist dann ist die "AusFÜHRUNG" sicherlich ebenso zu bewerten...

Leider wird man Ad... Bush nicht überzeugen können...
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08.08.2008 09:21 Uhr von SystemSlave
 
+1 | -0
 
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warum ist die realität schockierend? weil sie lieber keine sehen will, den aus den augen aus dem sinn?

das war früher bei addy nicht viel anders, da haben die leute auch nix gesehen sehen wollen den wie früher so auch jetzt kann jeder in in den usa als terroroist nach Guantánamo geschickt werden ode ri die anderren 800 FEMA Camps http://alles-schallundrauch.blogspot.com/...
die für 16Mio gefangen ausgelegt sind und aufgebaut sind die KZ´s aber das intressiert ja keinem
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08.08.2008 09:58 Uhr von supermeier
 
+0 | -0
 
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Ist doch: mal eine gute Idee.
Es kann nicht oft genug darauf hingewiesen werden, dass sich die USA und China immer weiter annähern, wenn auch nicht politisch so doch in der Wahl ihrer Foltermethoden.
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08.08.2008 11:47 Uhr von kidneybohne
 
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sher: schrecklich...ich wieß net was ich davon halten soll, aber ich weiß das die us navy seals waterbording durchhalten müssen, bevor sie offiziell seals werden können.
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08.08.2008 12:29 Uhr von JCR
 
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Ach was. Aber dass diese Foltermethode ganz offiziell angewendet werden darf, schockiert nicht?
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08.08.2008 12:47 Uhr von kidneybohne
 
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doch: natürlich schockt das...ich möchte nie so gefoltert werden..am besten gar net
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08.08.2008 13:27 Uhr von Loxy
 
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Der Sponge Bob Comic neben dem vergitterten Fenster wo man durchschaut, um die Installation zu sehen ist mal die Oberhammerhärte O_O

Diese Idee des Künstlers und die Ausführung (siehe Bilder!!!) und der Ort machen es für mich tatsächlich zu Kunst. Zu einer Kunst des Protestes, der für Befürworter nicht sichtbar ist und für die Gegner das ganze pervertiert.

Mir läuft es heiß und kalt den Rücken runter wenn ich die Bilder sehe und ich weiß nicht ob ich weinen oder schallend lachen soll... oder beides.

Befürworter des politischen Kurses beim "Waterboarding in Guantanamo" werden wohl nichts daran finden, während sensiblen Menschen hier die Augen geöffnet werden. Sowas hat nichts mit dem propagierten freien Amerika zu tun sondern ist eine Schande und sollte jeden freiheitsliebenden Menschen ins Herz treffen und Wiederstand schüren.
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08.08.2008 13:27 Uhr von lopad
 
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Find ich gut Die Amerikaner sollen ruhig sehen, wie ihre Regierung Menschen, die unter verdacht(!) stehen Terroristen zu sein, behandelt.
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08.08.2008 16:21 Uhr von Teddybaer77
 
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@Latikos: <ironi>
Da ist dann wie an der Achterbahn ein Schild: "DU darfst nur rein wenn du so groß bist".
</ironi>

Aber macht es echt einen Unterschied warum gefoltert wird?
Fest steht, dass ein Gefolterter alles erzählt, damit das Foltern aufhört. Es ist also immer zweifelhaft wie viel diese Informationen Wert sind.
Und wenn wir irgendwo anfangen Folter zu tolerieren, denn es ist ja für einen "guten" Zweck, und überhaupt ist es ja keine richtige Folter, dann ist es vielleicht auch nicht mehr weit bis man ganz die Hemmungen verliert.
Wer zieht die Grenze, und wo zieht man die Grenze?
Folter bei mord ja? was ist mit anderen Straftaten?

Ich finde Folter darf nie angewandt werden, egal was davon abhängt. Mann kann sich immer einreden es war für einen guten Zweck, aber wo hört es auf?
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09.08.2008 14:03 Uhr von five_of_ten
 
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@lopad: Der durchschnitts Amerikaner begreift nicht wie unmenschlich Folter ist.

Der durchschnitts Amerikaner wirft einen Dollar rein und freut sich das der böse Terrorist gefoltert wird.

Die USA hat extra die definition von Folter umgeschrieben um nach lust und laune zu Foltern.

Ich erriere mich an den Studenten der bei einer Podiumsdiskusion John Kerry die falschen Fragen gestellt hat.

http://de.youtube.com/...

Five
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13.08.2008 21:19 Uhr von marshaus
 
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und sind die amerikaner nun alle auf die strasse gegangen und protestieren gegen ihren praesidenten.....es wird sie kaum intressieren.....leider

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