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Wolfgang Clement entschuldigt sich bei der SPD in Hessen

Wolfgang Clement (SPD) hatte zuletzt in der SPD für Unruhe gesorgt. Erst rief er indirekt dazu auf, die SPD in Hessen bei der Landtagswahl nicht zu wählen. Anschließend kam es zu einem Parteiausschlussverfahren und Clement wurde in erste Instanz aus der Partei geworfen (SN berichtete).

Clement gab am heutigen Donnerstag eine Pressekonferenz in Bonn und entschuldigte sich dabei bei der SPD in Hessen und ihrer Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti.

Der SPD-Mann meinte weiter: "Ich habe nicht zur Nichtwahl der SPD aufgerufen". Er führte weiter aus, dass er seiner Meinung nach "nicht gegen die Regeln verstoßen" habe.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Hessen, Entschuldigung, Wolfgang Clement
Quelle: www.n-tv.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2008 17:15 Uhr von Borgir
 
+5 | -2
 
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hab ich was verpasst? er hat sich mit keinem wort entschuldigt, oder? er steht weiter zu seinen aussagen. dass er gesagt haben soll, dsas man die spd nicht wählen sollte war schlicht und ergreifend falsch. aber er steht zu seinen aussagen die partei und die energiepolitik betreffend. zum großen teil muss man ihm auch recht geben.
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07.08.2008 17:39 Uhr von meisterthomas
 
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SPD-Spitze will Clement retten: Im Bundesschieds-Verfahren sollen weniger konkrete persönliche Verhaltensweisen, sondern mehr die politische Lebensleistung Clements gewürdigt werden.

"Sozialabbau zugunsten einer Niedriglohnpolitik war die herausragende Leistung der SPD unter Schröder, Clement & Co".

Heute spricht und agiert Clement rücksichtslos als Lobbyist der Energiewirtschaft. Aber wem soll ein Politiker auch dienen, dem der ihm gewählt hat oder dem der ihm bezahlt.

Wenn die SPD-Spitze diese Leistung nun gegen den Willen ihrer Basis honoriert, zeigt sie uns wofür sie wirklich steht. Neo-Kapitalismus im wärmenden Gewand einer toten Sozialdemokratie.
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07.08.2008 18:10 Uhr von 08_15
 
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jau Bogir, er gab nur ein statement ab, entschuldigt hat er sich nicht. Wozu auch? Er hat ebenso das Recht auf freie Meinungsäußerung. Er bedauerte den Zeitpunkt und das er niemanden verprellen wollte.

Mehr sagte er nicht und das find ich gut. Er steht zu seinen Äußerungen und versucht sich da nicht herauszuwinden. Zudem hat er auch etwas zu einer innerpolitischen Diskussion angeregt. OK .... für Atomkraft *würg* aber immerhin kein Wendehals oder lügende Stasiklitsche.
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08.08.2008 06:05 Uhr von Illus
 
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08_15: Freie Meinungsäußerung ist gut.
Wenn er aber als Vorzeigelobbyist von RWE auftreten will, passt das nicht zu den Beschlüssen seiner Partei. Seine konträre Meinung zum wichtigem Thema Energiepolitik, sind weder glaubwürdig noch richtig. Aber das kommt halt davon wenn Politiker auf den Gehaltslisten der Wirtschaft stehen und damit ihre unabhängigkeit opfern.
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08.08.2008 06:30 Uhr von politikerhasser
 
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Schlimmer noch als seine Äußerungen gegen Ypsilanti sind seine Lobbyistentätigkeiten im Hinblick auf Atomkraft und Leiharbeit.

Eine solche asoziale Figur hat in einer sozialdemokratischen Partei nichts verloren.

Ebenso fehl am Platze in der SPD sind alle ehedem an Hartz IV maßgeblich Beteiligten, die das fundamentale Scheitern dieser "Reform" nur noch durch Komplettfälschung der Arbeitsmarktdaten zu vertuschen suchen!

Hätte Clement einen Rest von Ehregefühl und Anstand würde er der SPD einen großen Dienst erweisen, entweder seine fragwürdigen Wirtschaftstätigkeiten einzustellen oder unverzüglich sein Parteibuch zurückzugeben.
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08.08.2008 06:44 Uhr von Illus
 
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Glaubwürdig war Dagmar Metzger: Die Frau ist für ihre politische Überzeugungen eingetreten. Sie hat für ihre Überzeugung ihre politische Karriere riskiert.
Clement riskiert überhaupt nichts, der hat als Aufsichratsmitglied bei REW ausgesorgt. Der vertritt auch keine politischen überzeugungen, sondern die Bilanzen von RWE.

Darüber hinaus hat er ja noch einige andere interessante Jobs,
http://de.wikipedia.org/...
und ist Mitglied im neoliberalen "Konvent für Deutschland"
http://de.wikipedia.org/...

So einer sollte sein Parteibuch der SPD freiwillig abgeben.
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10.08.2008 16:03 Uhr von politikerhasser
 
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@ writinggale: Mir fallen gleich zwei Möglichkeiten ein, wo Clement eine politische neue Heimat finden könnte - und mit seinen Lobbytätigkeiten noch besser verdienen könnte...

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