07.08.08 13:54 Uhr
 1.385
 

12-Dollar-Computer: "Gepimpte" Nintendo-Hardware ermöglicht neue Billig-Pcs

Der 1983 vorgestellte Famicon von Nintendo beherrschte in den 80er und frühen 90er-Jahren als "Nintendo Entertainment System" die Wohnzimmer Europas und der USA. Jetzt dient die Acht-Bit-Konsole als Grundlage zur Entwicklung neuer Billig-PCs für Entwicklungsländer.

Als Bildschirm genügt ein TV-Gerät, zu den Eingabehilfen Keyboard, Controller und Maus soll das Gerät noch bildungsfreundlich mit Flash-Modulen zum Speichern User-generierter Inhalte wie BASIC-Programmen aufgerüstet und ein Software Development Kit entwickelt werden.

Mit diesen Billig-PCs sollen grundlegende Computerskills anhand tatsächlich leistbarer Geräte in Entwicklungsländern verbreitet werden. Um Tippen zu lernen, sei kein High-End Gerät notwendig, diese Fähigkeit könne jedoch bereits einen Dollar mehr Einkommen pro Stunde bedeuten, erklärt ein Entwickler.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mediareporter
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Dollar, Computer, Nintendo, Hardware
Quelle: www.rooster24.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Barcelona: Social-Media-Nutzer trotzen Terror mit Flut von Katzenbildern
Urteil: Internet-Werbeblocker sind zulässig
Donald Trump verliert Markenrechtsstreit gegen Musik-App "iTrump"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
07.08.2008 13:47 Uhr von mediareporter
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Diese High-Tech-Archäologie ist schon spannend - laut Quelle kam den Entwicklern die Idee für den Billig-PC aufgrund von 12-Dollar-Computern, die auf indischen Märkten angeboten werden...
Kommentar ansehen
07.08.2008 14:12 Uhr von mediareporter
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
berichtigung: “Allein die Fähigkeit zu tippen kann ein Einkommen von einem Dollar pro Stunde statt pro Tag bedeuten”, erläutert Design-for-Development-Mitglied Derek Lomas - heißt es in der Quelle, und nicht wie oben fälschlicherweise behauptet ein Dollar mehr pro Stunde.
Kommentar ansehen
07.08.2008 14:25 Uhr von SellersFocus
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Tolle Idee aus Elektroschrott direkt was: sinnvolles zu machen,.. und nicht nur die Kupferdrähte zu recyceln...
Kommentar ansehen
07.08.2008 14:27 Uhr von KnowHower
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die Idee ist ja gut, nur wie sieht es mit: den Monitoren aus,... irgendwo muß man ja sehen, was man schreibt,... die kosten doch auch,.. oder sitzen die vo alten sw-Fernsehern
Kommentar ansehen
07.08.2008 14:29 Uhr von Major_Sepp
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
SellersFocus: Die wollen keinen Elektroschrott verwenden sondern neue Systeme auf Basis des alten Famicon herstellen.

Die alten Famicons brennen unterdessen in Ghana um deiner kleinen Anspielung genüge zu tun :-)
Kommentar ansehen
07.08.2008 14:42 Uhr von SellersFocus
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
ahhhhh,.. danke für die Info, dachte die wollten wirklich die alten Kisten sammeln und reanimieren,..
Kommentar ansehen
07.08.2008 14:51 Uhr von TrangleC
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
wenn schon einen PC auf Basis einer 16Bit Konsole: Wäre es da nicht sinnvoller den "M80"-Chip (so hiess der, glaub ich) zu verwenden der das Herzstück des Sega Megadrives/Genesis war und ausserdem damals in vielen anderen Geräten (den ersten Mobiltelefonen etc.) verwendet wurde? Der war noch billiger in der Herstellung weil es damals quasi der Standardchip der Industrie war den quasi jeder verwendet hat und man konnte ihn schneller takten als den von Nintendo speziell entwickelten. In der Sega Konsole hatte er jedenfalls eine mehr als doppelt so hohe Frequenz (8 MHz) wie der Chip im Super Nintendo (3,6 MHz). Für andere Konsolen wie das Gamegear-Handheld hat Sega dann auch einfach eine abgespeckte Version des M80 verwendet.
Wenn mich nicht alles täuscht war dieser M80 Chip sogar der Hauptprozessor in den Amiga-PCs oder dem C-64. Kann mich da aber auch täuschen. Was ich hier schreibe basiert alles auf Erinnerungen an Artikel in Videospielmagazinen in den frühen Neunzigern.
Kommentar ansehen
07.08.2008 14:54 Uhr von SellersFocus
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Faszinierend,... die Pionierleistungen kommen: zu neuen Ehren,... finde ich sehr gut,...
back to the roots,.. einfach und easy im "handling" und wohl auch nicht so anfällig in der Fehlerquote wie die modernen HighEnd-Rechner.
Kommentar ansehen
07.08.2008 14:57 Uhr von Videofreak1
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@tranglec: im amiga werkelte ein 68000 von motorola. das ist ein 32bit/16bit prozessor, der um einiges leistungsfähiger war als ein z80 oder 8088. im c64 steckte übrigens ein 6502 prozessor.
Kommentar ansehen
08.08.2008 15:54 Uhr von applebenny
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
gute idee: früher hat die technik gereicht, wieso heute auch nicht? hab gestern erst mit einem arbeitskollegen darüber geredet dass man damals auch schon ein GUI hatte und das selbe machen konnte mit einem mac plus oder anderen uralt-mühlen

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

US-Bürgerrechtler: Redefreiheit auch für Neonazis
Donald Trumps rechter Chefstratege Stephen Bannon tritt offenbar zurück
Mittelmeer: Rechtsextreme Aktivisten beenden Einsatz gegen Seenotretter


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?