07.08.08 11:30 Uhr
 502
 

Fischweibchen sterben lieber als sich belästigen zu lassen

Britische Forscher um Darren Croft fanden auf der Karibikinsel Trinidad heraus, dass Guppy-Weibchen sich lieber in tiefere Gewässer begeben, in denen Fressfeinde lauern könnten, als dass die Männchen zu aufdringlich werden.

Da die Männchen der Art Poecilia reticulata sehr zudringlich sind, stellen sich Weibchen lieber der Gefahr zu sterben, um der sexuellen Belästigung nicht mehr ausgesetzt zu sein.

Während die Männchen sich immer im sicheren Gewässer aufhielten, blieben die Weibchen nur dort, wenn es keine Feinde im tieferen Gewässer gab, von welchen die Männchen sich bedroht fühlten.


WebReporter: Knochenmann
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Fisch, Erbe
Quelle: www.welt.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Berlin: Umfassende Sammlung antisemitischer Bilder wird erforscht
Studie: AfD-Wähler sollen besonders anfällig für Fake-News sein
Japan: Forscher können erstmals riesiges Höhlensystem auf dem Mond nachweisen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
07.08.2008 11:23 Uhr von Knochenmann
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich weiß, es ist eine recht kurze News, aber die Quelle gibt nicht mehr her. Ich fand es aber recht interessant. Deswegen habe ich diese News geschrieben. Bitte habt Verständnis ;-)
Kommentar ansehen
07.08.2008 11:43 Uhr von CasparG
 
+2 | -17
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
07.08.2008 11:47 Uhr von xjv8
 
+2 | -10
 
ANZEIGEN
jetzt wurde eine weitere Bildungslücke bei mir geschlossen.
Danke dafür!!
Kommentar ansehen
07.08.2008 12:26 Uhr von SystemSlave
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
interressant interresant: solange jetzt nicht wissenschaftler auf die idee kommen querverbindungen zum menschen zu ziehen geht es ja noch.

So nach dem Motte wenn Ihr belästigt werden den Bringt euch um. Was nicht meine meinung ist.
Kommentar ansehen
07.08.2008 13:25 Uhr von Noseman
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Heisst die Tochter: des Forschers zufällig Lara ?

(Der musste jetzt noch sein, sorry bitte nicht böse sein).
Kommentar ansehen
07.08.2008 15:49 Uhr von TrangleC
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
naja, naja: Das ist jetzt keine Kritik am Webreporter, sondern an den Wissenschaftlern wenn ich sage dass diese Schlussfolgerung etwas übertrieben und falsch formuliert ist. Man kann doch in so einem Fall nicht so reden als ob die Fischweibchen sich bewusst für die Gefahr entscheiden würden als ob sie Harakiri begehen. Die Viecher haben winzig kleine Gehirne und reagieren wie einfache Automaten. "Wenn hier etwas ist das mich stört, dann geh ich eben dort hin." Ob dort nun irgendwas anderes unangenehmes auf einen wartet, ist in dem Augenblick erstmal egal.

Zu sagen sie "sterben lieber als...", ist ungefähr so als würde man sagen ein Getränkedosenautomat gibt "lieber" eine Dose raus wenn man Geld reinschmeisst und einen Knopf drückt, als die Dose zu behalten und sich verprügeln zu lassen.

Wissenschaftler stehen heutzutage aber unter einem hohen Druck interessante Ergebnisse zu liefern und damit Aufmerksamkeit zu erregen, damit ihre Artikel veröffentlicht werden und sie mehr Forschungsgelder bekommen. Da wird dann gerne mal etwas... sagen wir mal "flappsig" formuliert.
Kommentar ansehen
07.08.2008 19:26 Uhr von TrangleC
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ Knochenmann: Ich glaube nicht dass das einen Unterschied macht. Die Weibchen flüchten eben so lange bis ihnen die Männchen nicht mehr folgen. Ich bin kein Spezialist, aber ich glaube so ein Guppy ist auch nicht viel intelligenter als eine Motte die sich an einer heissen Glühbirne verbrennt oder eine Fliege die einer fleischfressenden Pflanze in die Falle geht. Sie folgen eben bestimmten Reizen und reagieren entsprechend darauf, auch wenn das manchmal unangenehme Folgen hat.
Interessanter in dem Fall find ich eher dass bei den Männchen der Selbsterhaltungstrieb stärker ist als der Sexualtrieb, was ja gerade bei "niederen" Lebensformen oft oder gar meist andersherum ist.

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Berlin: Umfassende Sammlung antisemitischer Bilder wird erforscht
21-Jähriger in Düsseldorf niedergestochen
Fußball U17-WM: Deutschland verliert Viertelfinalspiel gegen Brasilien


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?