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Bremen: Wissenschaftler finden heißestes Wasser - Über 400 Grad Celsius

3.000 Meter unter dem Meeresspiegel haben Bremer Forscher der Jacobs Universität über 400 Grad heißes Wasser entdeckt. Es wird aus Schornsteinen ausgestoßen, die sich am Meeresboden aus Metall-Schwefel-Verbindungen (Sulfide) gebildet haben.

Bei der Flüssigkeit handelt es sich um ein Wasser- Gasgemisch, das als spezielle Fluid bezeichnet wird, welche beide Aggregatzustände - flüssig und gasförmig - in sich vereint. Derartige Gemische konnten bisher nur unter Laborbedingungen realisiert werden.

Spezielle Fluide entstehen dann, wenn Stoffe einem hohen Druck ausgesetzt werden, während ein überkritischer Temperaturpunkt erreicht wird. Das Bremer Forscherteam entdeckte die sich am Meeresboden befindlichen und mehr als 400 Grad heißen Quellen in Äquatornähe des Atlantischen Ozeans.


WebReporter: FredII
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Wasser, Bremen, Wissen, Grad
Quelle: www.neue-oz.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2008 10:10 Uhr von FredII
 
+0 | -0
 
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Der Meeresboden unserer Erde soll weniger erforscht sein als die Oberfläche unseres Mondes, wohl auch, weil die Bedingungen in großen Tiefen so unwirtlich sind. In 3.000 Meter Tiefe herrscht ein Wasserdruck von ungefähr 300 bar.
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07.08.2008 11:22 Uhr von T00L
 
+9 | -4
 
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hmmm kann man da dann auch billig kochen ? ^^

aber vllt könnte man dies in einigen Jahren zur Energiegewinnung nutzen.
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07.08.2008 12:03 Uhr von SystemSlave
 
+4 | -3
 
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gute saubere engerie?? aber nicht in diesem leben und auch nicht in dem leben unserer kindes kinder, dafür ist der kapitalismuss zu stark? aber wer weiß alles ein ende
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07.08.2008 12:04 Uhr von Zhdophanti
 
+5 | -0
 
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Energiegewinnung: Das geht auch einfacher in Deutschland ... einfach 1 km runterbohren, wasser hinunter pumpen, und das heisse wasser kommt durch ein zweites loch wieder freiwillig rauf :)

Wurde glaube ich testhalber mal in Süddeutschland gemacht, wo eine instabile Zone in der Kruste ist und bereits in relativ geringer Tiefe hohe Temperaturen herrschen.

Es wundert mich sowieso weshalb diese Methode noch nicht eingesetzt wird.
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07.08.2008 12:13 Uhr von MasterM
 
+5 | -17
 
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07.08.2008 12:16 Uhr von vostei
 
+17 | -3
 
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@MasterM ^^: dann musst du dich auf den Topfdeckel setzen, dann wird das schon...
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07.08.2008 12:24 Uhr von Noseman
 
+6 | -2
 
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@MasterM: Deswegen soll man ja auch Salz ins Wasser geben wenn man beispielsweise Eier oder Nudeln kocht, erhöht den Siedepunkt leicht.

Aber 400 Grad schafft man damit leider auch nicht.
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07.08.2008 12:29 Uhr von MasterM
 
+3 | -4
 
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japp: manchmal kann Logik so einfach sein^^
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07.08.2008 12:31 Uhr von worliwurm
 
+5 | -1
 
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Huch: da hätte ich mich aber mächtig erschrocken beim rumpaddeln im Atlantik wenn das plötzlich so warm wird. :)

Umkehrschluss: die angesprochenen Nudeln sind dann in 60 bis 75 Sekunden al dente, wenn der Weg nicht so weit wäre.

Tschüß 5-Minuten Terrine

ciao
Worliwurm
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07.08.2008 12:55 Uhr von fir3
 
+2 | -8
 
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Energiegewinnung? 3000 Meter tief nicht möglich.
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07.08.2008 13:20 Uhr von Niels Bohr
 
+7 | -2
 
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@ Master: vielleicht solltest du auch mal den Kommentar des Autors lesen...
da unten herrscht ein Druck von 300 bar (300 x der Luftdruck in Meereshöhe).
Wenn man eine Flüssigkeit unter einen hohen Überdruck setzt, dann verschiebt man auch den Siedepunkt dieser Flüssigkeit nach oben. Ist ne sehr einfache thermodynamische Geschichte und kann von jedem ausgerechnet werden:
p*V=m*R*T
Nach diesem Prinzip funktioniert jeder Schnellkochtopf!
Also bitte....erst denken, dann Kommentar schreiben.
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07.08.2008 13:43 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+2 | -2
 
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Black Smoker? Also für mich klingt das nach den "Schwarzen Rauchern", und die sind schon seit Jahren bekannt. Und man stelle sich vor: Da leben sogar Hitze-liebende Bakterien.
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07.08.2008 13:43 Uhr von Reape®
 
+5 | -1
 
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@ Niels Bohr: das gleiche gilt auch für dich! die formel die du angegeben hast gilt für "ideale gase" (also edelgase), was dem annährend gleich kommt ist dann die van der waals gleichung, die kann man dann aber bei wiki nachgucken...
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07.08.2008 13:53 Uhr von vostei
 
+3 | -1
 
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@beleglorn: ja - die smoker - bei einer temperatur von ca 270° C. - die 400 in dieser suspension sind schon rekordverdächtig...
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07.08.2008 16:50 Uhr von daMaischdr
 
+3 | -2
 
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wiedermal uuuuuralt: wie Kepas schon geschrieben hat, handelt es sich hierbei um die sogenannten Black Smoker, die bereits seit 1977 bekannt sind. Und auch die Temperatur von 400°C ist nichts besonderes, geht sogar bis 464°C.

Man sollte aufhören, Wissenschaftsnews aus Tageszeitungen zu verwenden, da kommt nur Müll bei raus.
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07.08.2008 17:07 Uhr von Loxy
 
+4 | -0
 
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@ fir3: "3000 Meter tief nicht möglich."

Hmmm... vor 100 Jahren hätte auch niemand gedacht, dass ein Inernet, Flug in den Weltraum und mobile Kommunikation wie wir Sie heute haben möglich sind.

Allein unsere Vorstellungskraft ist die Grenze...
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08.08.2008 07:36 Uhr von Niels Bohr
 
+1 | -0
 
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@Reape: Sorry, aber die Edelgase sind KEINE "idealen Gase" nach den Regeln der Thermodynamik. Die "idealen Gase" im Sinne der Thermodynamik gibt es nämlich überhaupt nicht.
Du hast selbstverständlich recht, was die ideale Gasgleichung angeht. Sie gilt in diesem Fall nicht. Ich habe sie nur daher genommen, da die van der Waals Gleichung hier ein wenig zu heftig geworden wäre.
Zudem gibt auch die van der Waals Gleichung im Fall des in der News erwähnten Wassers auch nur Näherungswerte, da sich das Wasser in einem überkritischen Zustand befindet. Daher sind die Ergebnisse ob mit der Idealen Gasgleichung oder mit der Van Der Waals Gleichung "berechnet " nur Abschätzungen.
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10.08.2008 21:30 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Also in Bad Füssing, größtes: Heilbad Europas kommt ja das Heilwasser aus 1000 Metern Tiefe mit 56 Grad aus der Erde und muss dann noch runtergekühlt werden. Viele schwören darauf.
Aber 400 Grad aus 3000 Metern, dass wäre doch einen natürliche Energiegewinnung. Gut so!

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