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Afrika: Elektroschrott aus Europa und den USA vergiftet Afrika

Die Umweltorganisation Greenpeace hat berichtet, dass Elektroschrott aus den USA oder Europa eine große Gefahr für die Bewohner des afrikanischen Kontinents darstellt. Dieser Abfall würde illegal als angebliche Secondhand-Ware nach Afrika gelangen um dort auf Mülldeponien zu landen.

Kinder würden die Geräte dann auseinanderbauen und das Kupfer oder Aluminium dann zu verkaufen, was für viele Familien das Überleben ermöglicht. Der Müll wird dann verbrannt, was giftigen Qualm produziert. Durch Regen gelangen die Gifte in den Boden.

In Ghana würden erschreckende Zustände herrschen. Der Boden wäre um den Faktor 100 giftiger als normale Erde. So findet man in den Böden Kadmium oder Blei. Dieses gelangt dann über das Trinkwasser oder über Nutztiere zum Menschen, wo dann schlimme Folgen auftreten können.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Europa, Afrika, Elektro
Quelle: www.pcgameshardware.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2008 09:05 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+17 | -4
 
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Ist es nicht eher die Handhabung mit: dem Schrott?
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07.08.2008 09:09 Uhr von Major_Sepp
 
+12 | -3
 
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Verbrennen: von Elektroschrott...

Und das in Zeiten wo Recycling boomt wie nie...
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07.08.2008 09:24 Uhr von mr_shneeply
 
+17 | -4
 
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Recycling = Valium fürs Volk: Mülltrennung und Recycling werden im Prinzip nur betrieben damit das Volk das Gefühl hat die Politik würde etwas für die Umwelt tun.
Hinter den Kulissen ist Müll nach wie vor ein schmutziges Geschäft.
In Afrika sieht es ja keiner.
Ich bin mir sicher bei der Aktion verdient sich mindestens einer eine goldene Nase.
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07.08.2008 09:54 Uhr von Universum22
 
+17 | -19
 
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Aber mal Ehrlich, was kann Europa und Amerika dafür, wenn die in Afrika mit dem Müll nicht Ordnungsgemäss umgehen ?!

Klar der Export dahin ist schon eine Fragwürdige Sache.
Wenn man so nen Schrott bekommt, sollte man Ihn wieder zurück schicken.
Sollen die Elektronikhersteller jetzt in allen Sprachen der Welt auf Ihre Elektronikteile drauf schreiben das beim Verbrennen derTeile Giftige Gase entstehen bzw. man davon sterben kann über kurz oder lang ?
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07.08.2008 10:18 Uhr von T00L
 
+5 | -1
 
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"eine große Gefahr für die Bewohner das afrikanischen Kontinents darstellt. "

heißt es nicht "des afrikanischen...... " :)

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Recycling ftw :)
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07.08.2008 10:43 Uhr von SystemSlave
 
+3 | -2
 
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@mr_shneeply: du sagst es: so ist es nunmal, traurig aber wahr, aber solange es nicht die mainstream medien berichten ist eh eh nur ne "verschwörungstheorie" und für diese meinungsfreiheit wird man den auch noch angegriffen.
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07.08.2008 10:50 Uhr von S-Lost
 
+3 | -5
 
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So skrupellos: wie manche Menschen mit giftigen Substanzen umgehen fehlt es nur noch, dass der Atommüll nach Afrika "endgelagert" wird...hauptsache wir in der 1. Welt haben keine Probleme damit
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07.08.2008 10:55 Uhr von fabianhx
 
+2 | -2
 
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Die Afrikaner verbrennen den Müll, um an die geringen Mengen der Edelmetalle, zum Beispiel in Computern heranzukommen. Die können dann nämlich für gutes Geld verkauft werden.

Andererseits habe ich neulich in einem PC-Magazin gelesen, dass jeder Hersteller selber für die Entsorgung des Schrottes aufkommen muss. Da die Kosten dafür relativ hoch sind, kann man den Müll ja auch günstig in Afrika lagern.

Für mich ist die Regierung daran Schuld, da sie den Herstellern keine Kompromisse anbietet und sowieso nur zusieht, während in Afrika Kinder in brenenden Müllbergen spielen.
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07.08.2008 11:00 Uhr von vmaxxer
 
+2 | -1
 
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Ich dachte in Indien wäre das so schlimm (ok, ohne verbrennen)

Hier in Hamburg sieht man sehr oft das Afrikaner alte Bullis kaufen, die mit elektrokram vollstopfen, zuschweißen und dann nach afrika verschiffen... Billstrasse...


So verdienen die etwas Geld, sichern sich das überleben und verbauen sich damit selbst die zukunft. Paradox irgendwie.
Das Hemd ist näher als die Hose.
Sterb ich heute oder meine Kinder morgen ?
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07.08.2008 11:40 Uhr von Mr.ICH
 
+4 | -4
 
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Was sollen die Afrikaner denn tun? Irgendwie müssen auch sie überleben und wenn es keine anderen Möglichkeiten gibt, dann ist die Umweltverschmutzung mit ihren langfristigen Folgen nunmal zweitrangig. In der ersten Welt interessiert das kaum jemanden, es passiert ja zum glück auch nicht in der unmittelbaren Nachbarschaft und unser Garten grünt schön weiter...

Das die Politik dem treiben zuschaut und vielleicht noch unterstützt wundert mich garnicht. Da eh kaum einer daran interessiert ist wohin der Müll verschwindet, solange er verschwindet, hat man innenpolitisch ein problem weniger und kann nebenbei auch noch ein bisschen Geld verdienen.
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07.08.2008 12:53 Uhr von realdexter
 
+2 | -1
 
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Wieder der typische schlechte Weltkommentar: aber ich finde es traurig, wie der Planet kaputt geht und die Schwachen/Armen müssen es (zumindest als erstes) ausbaden. Ich hoffe echt dass es hier mal zu einem Umdenken kommt, der Planet wäre so schön.

Naja wie gesagt böse Welt! :p
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07.08.2008 13:42 Uhr von lkmkl
 
+0 | -2
 
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@ s.lost: Keine Sorge, große Teile der Abfälle aus der Kernenergie landen in Form von Uranmunition auf den Schlachtfeldern weltweit....
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07.08.2008 16:31 Uhr von Lustikus
 
+0 | -1
 
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hmm: Wieso steht in der überschrift Afrika:? das ist über.

Im ersten Satz stellt es noch eine Gefahr dar, im zweiten ist dann plötzlich "würde" mit eingeflossen... wirso nicht einfach "gelangt als angebliche..."?

Dann "Kinder würden die Geräte dann auseinanderbauen und das Kupfer oder Aluminium dann zu verkaufen..."

Erstens muß es statt "und" "um" heißen und zweitens mal wieder "würde" - grausam!

2 Sätze danach dann wieder in der richtigen Form... TOLL

Dann wieder "würden", wäre usw.


Also eigentlich bin ich vom Autor einen besseren Schreibstil gewohnt - schlechten Tag gehabt? *wunder*
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07.08.2008 16:45 Uhr von mariuswerth
 
+3 | -0
 
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Dabei: ist es doch schon lange bekannt, dass der Schrott nach Afrika verschifft wird. Von daher... nichts Neues.
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07.08.2008 19:45 Uhr von maki
 
+0 | -3
 
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Wenn die westliche Agrarindustrie: nicht mit dem Export von subventioniertem Dreck hunderttausenden Afrikanern die (bäuerliche) Existenzgrundlage unterm Arsch wegreissen würde, wären viele Afrikaner erst gar nicht genötigt, Euren verschissenen Wohlstandsmüll für ein paar Kröten nach Wertstoffen mit den nackten Händen zu durchwühlen.

Europäisches Bauernpack knallhart auf Hartz IV setzen sowie us-amerikanischen GEN-Dreck mit Waffengewalt an der US-Grenze aufhalten und schon wäre ein Anfang für die "Dritte Welt" gemacht.

Nachträglicher Fernsehtip: "We feed the World"
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08.08.2008 18:43 Uhr von lkmkl
 
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@minusgeber: Ich würde gerne wissen was an meiner Aussage so auszusetzen ist. Bei der Herstellung von Brennelementen fällt halt abgereichertes Uran an, das eigtl sicher entsorgt werden müsste, aber aufgrund seiner hohen Dichte an Rüstungskonzerne "verschenkt" wird.

Auf dem Balkan, wie auch im Irak (In Afghanistan wird es vermutet) wurde abgereichertes Uran als Munition eingesetzt. Im Irak sollen es ~2000t dieses Materials gewesen sein.
Gerade Kinder sind die Opfer dieser Waffen.

Übrigens, Spuren von dem Einsatz von Urangeschossen im Irak, waren sogar Wochen später in England nachweißbar.

Filmtipp: Todesstaub

Sry für OT...
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23.08.2008 11:24 Uhr von sylvi
 
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also: der Schrott wird von Ghana importiert, nicht von Europa exportiert!
Diese arme Kind, was da im brennenden Müllberg sitzt und jammert, dass es lieber zur Schule gehen würde - ja warum geht es denn nicht zur Schule?
Die kostet hier nämlich nicht mal was!
Diese Müllberge liegen in Jamestown/Accra, dort lebt eine eingeschworene Gemeinschaft ehemaliger Flüchtlinge - die WOLLEN nicht dort weg, klar schicken deren Verwandten aus aller Welt ja auf Wunsch den Müll dorthin

Sonnigste Grüße aus Ghana

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