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München: Verhandlung ohne Täter - Unschuldiger sitzt freiwillig vor Gericht

Kurz vor München hatte ein Ferrari-Fahrer einen Anwalt aus der Landeshauptstadt mit seinem Golf fast von der Autobahn gedrängelt. Dieser konnte das gerade noch verhindern und zeigte daraufhin den Drängler an.

Nach der Anzeige bekam der Golf-Fahrer acht Wahlbildvorlagen mit ähnlichen Fotos von Ferrari-Fahrern vorgelegt und er meinte den Täter identifizieren zu können. Verteidigung und Richter machten einen Deal und setzten bei der Gerichtsverhandlung einen ähnlich aussehenden Schauspieler anstelle des Ferrari-Fahrers auf die Bank.

Trotz mehrfacher Nachfrage beharrte der Kläger dann bei der Verhandlung darauf, dass der eingesetzte Schauspieler der Täter sei. Der eigentlich "Beschuldigte", der Ferrari-Fahrer wurde daraufhin freigesprochen.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, München, Täter, Verhandlung, Unschuld
Quelle: www.nn-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2008 12:11 Uhr von jsbach
 
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Für mich ein noch nicht gehörter Vorfall, da es dem Richter freisteht, welchen Stellenwert er einer Zeugenaussage beimisst. Um den Fall komplett in Einzelheiten zu zerpflücken, der Platz...bitte ich die Quelle zu lesen. Auch in dem Ausspruch des Staatsanwalts sehe ich Häme und unterschwellige Schadenfreude.
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06.08.2008 13:33 Uhr von Sandkastengeneral
 
+19 | -3
 
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kann man die News: so schreiben das auch ich sie verstehe. bitte?
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06.08.2008 13:34 Uhr von punicaexotic
 
+2 | -2
 
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ich sage dazu nur...ein Krähe hackt der anderen kein Auge aus....
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06.08.2008 13:42 Uhr von MiefWolke
 
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sorry die News ist total schlecht geschrieben, das kannste besser.

Erst nachdem ich die Quelle gelesen habe, kappier ich es.
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06.08.2008 13:52 Uhr von StaTiC2206
 
+2 | -2
 
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ich hätte einfach so auf die bremse getreten: und dann gesagt musste schärfer bremsen da ich dachte es wollte einer ausscheren. ferrari zermatscht mein auto. ich bekomm ein neues + schmerzensgeld und der arsch darf sein proletenschlitten selbst bezahlen.
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06.08.2008 13:59 Uhr von Aktos
 
+1 | -1
 
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Also: ich sag mal hä? Hab die News nicht verstanden. Und dumm bin ich nun wirklich nicht...
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06.08.2008 14:33 Uhr von CHR.BEST
 
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Laut Quelle habe ich es sinngemäß so verstanden:

Der Ankläger behauptete, den Ferrari-Fahrer vom Foto eindeutig als denjenigen welchen erkannt zu haben.
Im Gerichtssaal saß dann wiederum ein anderen, der nur dem auf dem Foto nur ähnlich war.
Während des Prozesses fragte dann der Richter nach, ob der "Angeklagte" wirklich absolut sicher die Person sei, die ihn (den Kläger) damals auf der Autobahn bedrängte.

Der Kläger bejahte dies und das war sein Fehler. Somit wußte der Richter, daß auf die Aussage des Klägers kein Verlaß war weil er die Personen nicht zweifelsfrei auseinanderhalten konnte.
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06.08.2008 15:40 Uhr von testzweck
 
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hätte auch so enden können :

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/...

war fast vor der haustüre, suche noch nach einem bild...
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07.08.2008 07:20 Uhr von Koby_Fresh
 
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Es könnte doch gut sein, dass der Ferrarifahrer ein bekannter des Richters war oder ein Promi....
Oder vielleicht haben die einfach nur eine neue Art der Verhandlungsführung ausprobiert... vielleicht kommen noch mehr solche Verhandlungen?

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