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China: Japanische Journalisten vier Tage vor Olympia von Polizei verprügelt

Zwei japanische Journalisten wurden laut Berichten von Reporter ohne Grenzen (ROG) von der chinesischen Polizei verhaftet und körperlich misshandelt. Die beiden wollten vom Anschlag in Kashgar berichten, bei dem am Montag 16 Polizisten ums Leben kamen.

Die Reporter kamen nach wenigen Stunden mit leichten Verletzungen frei, die Ausrüstung wurde jedoch vernichtet. Sie hätten illegale Aufnahmen im von der Grenzpolizei kontrollierten Gebiet gemacht, rechtfertigt die chinesische Polizei das Vorgehen, entschuldigte sich jedoch und bot Entschädigung an.

Andere Medienvertreter wurden in Kashgar beschattet, ein AFP-Mitarbeiter wurde im Hotel aufgesucht - er musste alle Fotos vom Anschlagsort löschen. Der Internetzugang in Kashgar wurde ebenfalls gesperrt. Reporter ohne Grenzen spricht von einem "medienfeindlichen Klima" unter den Sicherheitskräften.


WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, China, Japan, Olympia, Olymp, Journalist
Quelle: www.rooster24.com

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2008 10:31 Uhr von Todtenhausen
 
+36 | -6
 
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Warum Warum werden die olymp. Spiele nicht einfach von allen Staaten boykottiert?
Dann sieht China mal, dass es sich mit solchen Aktionen keine Freunde macht, aber da ist wohl der Geldbeutel höher als Gerechtigkeitsempfinden gewichtet.
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06.08.2008 10:36 Uhr von T00L
 
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!!! Pressefreiheit in China, sonst gibts Blitzregen !!!
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06.08.2008 10:44 Uhr von C-Flip
 
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was: muss denn noch alles passieren? Mir wird das langsam ziemlich suspekt!
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06.08.2008 11:04 Uhr von mitch-jasonNW
 
+7 | -2
 
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Dieses mal werde ich mir die Olympiade keine 5 Minuten ansehen -aus Protest !
Ich möchte es nicht wissen was passiert, wenn irgendetwas den Olympiateilnehmern passieren sollte (vor allem wenn es welche von Japan oder USA sind).
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06.08.2008 11:05 Uhr von supermeier
 
+6 | -3
 
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China: ist nun mal ein jegliche Menschenrechte verachtender Folterstaat in dem der Staatsterror in höchster Perfektion praktiziert wird.
Hat wirklich irgend jemand geglaubt, dass sich das mit Olympia ändert?????
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06.08.2008 11:14 Uhr von BuBu.exe
 
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na wie denn wenn zig Firmen dort billig produzieren lassen. Das wird die Wirtschaftslobby schon zu verhindern wissen das ein Boykott stattfindet. Immerhin wären dadurch ihre schönen Geschäfte dort in Gefahr....

wan zum Geier trennt man endlich zwischen Politik und Wirtschaft um solchen Aktionen von Regierungsebene aus einen Riegel vorzuschieben.

Aber so lange unsere Politiker von den Firmen bezahlt werden die dort Geschäfte machen, werden sie schön brav die Klappe halten. Was für ne S*****s Welt
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06.08.2008 11:23 Uhr von derSchmu
 
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@TOOL: Pressefreiheit sond Blitzregen...das widerspricht sich aber irgendwie...du meinst doch mit Blitzregen die ganzen Reporter mit ihren Kameras oder?! Naja, ich weiss zwar nicht den genauen Hintergrund, aber wenn jemand hier ne Reportage ueber einen Anschlag auf ein Polizeirevier machen will...lasse ich doch sowas eher zu...diese Aufmerksamkeit bringt doch eine gewisse Beileidsbekundung oder sowas in der Art mit sich...die wollten sicherlich nicht mit der Reportage behaupten, dass die Polizei da nix gebacken kriegt...naja jedes Land hat seine Probleme...bei uns isses halt nur ne geschickte Mischung aus Lobbie- und Schaeubli-ismus..
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06.08.2008 11:30 Uhr von Snaeng
 
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@ Todtenhausen: Weil die Leiter der Olympischen Spiele nicht das sportliche mit der Politik vermischen wollen.
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06.08.2008 12:10 Uhr von izzoh
 
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ich warte bis china entlich auf der schurkenstaat seite zu finden ist, was das china regime macht ist in keinster weise akzeptabel. hätten die keine bombe wären die amis da auch schon lange einmaschiert!
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06.08.2008 12:33 Uhr von andex
 
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was ist denn los? wenn in China Leute die Geschäfte zerstören verhaftet werden, wenn sich Journalisten die sich nicht an Regeln halten verhaftet werden, soll China gleich auf die Liste der Schurkenstaaten? In anderen Teilen der Welt werden täglich Unschildige erschossen, gefolltert und verhungern. Die Staaten die dafür verantwortlich sind stehen nicht auf der Liste. Ich war schon oft in China, und weiss wie es wirklich dort ist, und bilde mir nicht meine Meinung aus den Medien.
Und nochetwas: Was wird den täglich mit uns gemacht?
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06.08.2008 12:35 Uhr von Loxy
 
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Ich war auch für einen Olympia-Boykott. Allerdings ist es doch gerade gut, dass China sich jetzt mit aller Welt auseinandersetzen muss und die Aufmerksamkeit auf dem Land liegt. Vielleicht lernen Sie ja was positives daraus...

PR-mäßig verhält sich die Führung total ungeschickt. Von wegen gute Presse für das Riesenreich. Im Fokus steht doch schon jetzt das repessive Verhalten der Regierung, von dem der kleine Mann in China bestimmt nix mitbekommt durch die Zensur und sich nur wundern würde warum die Welt Ihm seine Olympiade kaputt macht... obwohl es die eigene Regierung ist ^^
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06.08.2008 13:01 Uhr von Thimphu2003
 
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@ andex: andex... es geht hier nicht um den Sudan oder Norkorea, sondern um China. Natürlich läßt sich alles auf der Welt immer relativieren. Ich weiß aber nicht, ob das grundsätzlich der richtige Weg sein sollte.

Man muß Mißstände kritisieren und nicht jedesmal mit einem noch schlechteren Beispiel abschwächen. Dann ändert sich gar nichts mehr.

Im übrigen ist es zwar schön, daß du gegenüb. anderen den Vorteil hast, schon in China gewesen zu sein. Das macht dich aber nicht wissend.

Du schreibst... "ich weiß wirklich, wie es dort ist".
Das ist natürlich ganz schön großspurig. Kein Mensch weiß, wie es dort "wirklich ist", geschweige denn jemend, der nicht dort ständig lebt und nur dort hinfährt.

Es ist ja sogar so, daß die, die dort hinfahren, ja ein engeres Verhältnis zu dem Staat haben und vieles anders "sehen". Aber objektiv ist es dadurch auch nicht gerade! Nur wohlgesonnener, man entschuldigt mehr. Da ist manchmal ein international geprägtes Bild aus den vielen vielen Medien von China objektiver. Meinst du nicht ?

Da du ja ansch. alles weißt: warst du bei einer der vielen tausend Hinrichtungen schon dabei, oder bei Folterungen, oder der Niederschlagung der Aufstände, bei Mißhandlungen von Andersdenkenden, Journalisten, Oppositionellen, Minderheiten, bei Gerichtsverhandlungen, in Sklaven haltenden Betrieben, bei Zwangsabtreibungen usw. ???

Oder warst du nur in Peking oder Schanghai in Shopping Malls und in schönen Hotels evtl. mit seriösen Geschäftspartnern, netten Freunden, Sportlern o.ä ?

Wenn ja, Hochachtung ! Ansonsten bist du auch nicht schlauer als die anderen.
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06.08.2008 13:18 Uhr von andex
 
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@Thimphu2003: ich möchte sicher nichts beschönigen, überall auf der Welt gibt es Unrecht und Gewalt, auch in China. Und ich weiss sicher nicht alles, sollte nicht so rüberkommen. Ich selber kenne einige Leute dort, und die sind ganz normale Menschen. Die haben eine andere Meinung dazu. Ein Land mit so vielen Menschen, hat auch mehr Probleme zu lösen, die wir hier nicht haben. Wie gesagt ich finde auch vieles nicht Richtig, jedoch ist die Berichterstattung darüber meisstens sehr einseitig.
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06.08.2008 13:24 Uhr von tektoktik
 
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Traurig: Keiner hat mehr den Mut etwas zu sagen.
Wie schon einige angesprochen haben wäre es konsequent die Spiele abzusagen oder zu boykottieren.
Aber das hat halt keiner drauf, genauso wenig wie China wegen der Menschenrechtsverletzungen Sanktionen zu verhängen.
Oder unser (Noch-) Onkel Bush wird da auch nicht einmarchieren wie er es sonst bei jedem Land macht das Bodenschä...ähh das böse ist.
Denn China ist inzwischen eine wichtige Wirtschafts- und Militärmacht, das könnte für die Amis schwere Verluste auf eigener Seite bringen wenn sie da etwas tun.
Und einen kauffreudigen Wirtschaftsmarkt zu zerstören oder auch nur zu behindern werden natürlich auch die Lobbyisten verhindern.
Darum wird keiner was sagen...höchstens die Sportler selbst könnten sich weigern teilzunehmen aber auch das werden sie nicht tun denn sie kriegen ja Geld fürs Gewinnen...und das will sich keiner entgehen lassen.

Leider müssen wir uns wohl damit abfinden dass sich in China rein gar nichts ändern wird, und eigentlich sind unsere Politiker ganz neidich auf die Chinesen...wie die ihr Volk unterdrücken davon sind wir hier (noch) weit entfernt.
Also frisch ans Werk: Meinungs- und Pressefreiheit abgeschafft.

(Achtung, Ironie)
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06.08.2008 13:36 Uhr von KnowHower
 
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China weiss genau,.. was sie tun: Die loten gezielt die Grenzen aus und schaffen damit schlicht und ergreifend einen Standard...

und die Welt schaut mit offenem Mund und Kopfschütteln zu
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06.08.2008 13:39 Uhr von SellersFocus
 
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Medien-feindliches Klima, nicht schlecht,... also eine Art Umweltverschmutzung,.. da hilft aber leider keine Klimaanlage, sondern nur der Mut einzelner weiter über die Grenzen des Erlaubten hinweg ihren Job zu machen. Ich bewundere die Journalisten,.. echt, das ist was anderes , als vom 25jährigen Jubiläum der Kleingarten-Kolonie in Wanne-Eickel zu berichten... oder das Foto von Rudi, dem preisgekrönten Rammler zu machen
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06.08.2008 14:04 Uhr von CHR.BEST
 
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Eigentlich ist es gut, daß die Olympiade in China stattfindet.
So bekommt die ganze Welt einen gewissen Eindruck von den Verhältnissen in diesem Land.

Ich will nicht sagen, daß dort alles dort schlecht ist und es wurde auch enormesl in kurzer Zeit erreicht, aber ein bitterer Beigeschmack - vor allem über die STASI-ähnlichen Polizeistrukturen - wird vielen Journalisten nach diesem Spektakel sicher bleiben.
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06.08.2008 14:30 Uhr von ari99
 
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Ich finde es auch gut das Olympia in China stattfindet -

so wissen die Mitläuferdeutschen was ihnen in den nächsten Jahren bevorsteht...

Augen zu und durch !
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06.08.2008 14:43 Uhr von jonnyswiss
 
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Ich denke dass ich dazu keinen Kommetar mehr abgeben werde!

Ich kann einfach nicht verstehen warum alle Politiker so erpicht darauf sind um da in China bei den Spielen dabei zu sein!

Damit unterstützt meiner Meinung nach jeder dieser Politiker diese chinesische Politik!
Wenn schon Olympiade in China dann aber BITTE OHNE jeglichen westlichen Politiker!
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06.08.2008 14:47 Uhr von tmathe
 
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Boykott: Von Anfang an boykottieren!!! Bitte auch im Fernsehen – das ist meine Antwort auf dieses brutale, kommunistische Regime!
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06.08.2008 15:22 Uhr von kuddlepie
 
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Was machen die denn da? Die sollen die Sportler fotografieren und nicht irgendwelche Anschlaege.
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06.08.2008 21:33 Uhr von Problembaer01
 
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Jaja China: das IOC ist eine einzige Witzorganisation. Wenn die den Mumm gehabt hätten die Spiele abzusagen bzw. das an die Bedingung zu knüpfen, dass in China endlich mal die Menschenrechte anerkannt werden, aber nein das GELD ist wichtiger...
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06.08.2008 21:49 Uhr von AuWire
 
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späte Rache: wahrscheinlich wird gegen Nipon noch strenger vorgegangen, die Chinesen sind bestimmt immer noch sauer auf die ehem. Besatzer.
Leider haben auch viele Sportler kein Rückgrat, die werden sich noch wundern, wenn sie kaserniert und überwacht wahrscheinlich nicht mal warme Luft von sich geben dürfen ;)
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06.08.2008 22:39 Uhr von Port
 
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@boykott: und was bitte schön bringt ein Boykott der Olympiade? Wirds dann keine Menschenrechtverletzungen mehr geben, oder wie????
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06.08.2008 23:08 Uhr von thomasausbo
 
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was erwartet man denn von der Chinesischen Regierung?
Freie Berichterstattung?
Da wird wie früher alles zensiert und nichts anders.
Wer etwas anderes erwartet der Träumt wahrscheinlich.

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