05.08.08 20:31 Uhr
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Uran im Trinkwasser - Verbindlicher Grenzwert soll bei zehn Mikrogramm liegen

Das Bundesgesundheitsministerium hat angekündigt, dass ein Wert von zehn Mikrogramm Uran pro Liter Trinkwasser eingeführt werden soll. Dies soll als Schutz für die Bundesbürger dienen.

Der Wert von zehn Mikrogramm stammt aus dem Umweltbundesamt.

Die Messdaten ergaben bisher, dass von 8.200 gemessenen Werten 150 über dieser Marke von zehn Mikrogramm waren. Von den erhöhten Werten waren vor allem Bayern und Baden-Württemberg betroffen.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Uran
Quelle: www.idowa.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.08.2008 21:09 Uhr von countcoxe
 
+4 | -2
 
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In Bayern bzw. Süddeutschland: liegen die meisten US-Truppenübungsplätze auf denen von den Amis fleißig Uranmunition verballert wird, da brauch man sich nicht wundern.
2000 hat ein Bekannter mal Fotos von der Einschlagzone(impact area) in Grafenwöhr(Übungsplatz) gemacht, die sind alle lila geworden.
Bin zwar kein Experte, aber da bin ich doch sehr stutzig geworden...
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05.08.2008 21:26 Uhr von DirtySanchez
 
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bla bla und wieder eine neue sau, die durchs dorf getrieben wird. in jedem kohlekraftwerk ist dieser grenzwert 50fach überschritten, das juckt auch keinen. außerdem handelt es sich bei der uranmunition um abgereichertes uran, da ist mehr uran 235 im boden unter der patrone als darin.
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05.08.2008 21:34 Uhr von tai_pan
 
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Könnte gut möglich sein, an diese Möglichkeit habe ich noch nicht gedacht. Ein interessanter Aspekt den die zuständigen Behörden mal untersuchen sollten. Ich hatte zuerst gedacht, daß liegt vielleicht an der Bodenbeschaffenheit in dieser Region, da ja verschiedene Schwermetalle von Natur aus in unterschiedlichen Konzentrationen in bestimmten Gebieten vorkommen.
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05.08.2008 21:40 Uhr von countcoxe
 
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@DirtySanchez: 1. ist abgereichertes uran durchaus noch u235-haltig
2. ist uran 238 ein giftiges Schwermetall

...erst nachdenken, dann schreiben!


Hab mal etwas recherchiert:
Laut dem Zusammenschluss umweltbewußter Bürger (ZuB)
wurde Uranmunition dort verschossen(19.08.1999) ich war im Winter 1999/2000 auf Grafenwöhr auf Übung und da hat jemand die Fotos gemacht von denen ich im ersten Kommentar sprach.

Ist schon sehr seltsam...
War eine Digitalkamera, weiß nicht ob sich radioakt. Strahlung auf Digicams auswirkt, aber die Bilder Richtung impact area waren alle violett verfärbt...muß mal fragen ob er die noch hat!
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06.08.2008 00:13 Uhr von realNIrcser
 
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"5 Gründe: woran Sie merken dass Sie Uran im Leitungswasser haben"

1. Sie müssen nie Licht anmachen, weil es schon reicht, das Wasser laufen zu lassen.

2. Ihre Armaturen strahlen immer so - obwohl Sie sie nie putzen.

3. Wenn Sie Äpfel waschen, sind gleich die Kerne gespalten.

4. Ihrer Tochter, Ihrer Frau und Ihrem Hund wächst ein Atombusen.

5. Sie haben so einen seltsamen Ausschlag an Ihrem zweiten Kopf.
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06.08.2008 00:17 Uhr von cheetah181
 
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halb so schlimm? Uran kommt ziemlich häufig in der Erde vor und erhöhte Werte können zum Beispiel auf uranhaltige Dünger oder ganz einfach Uranbergbau in der Nähe zurückzuführen sein.

Da hier nichts davon steht wie weit die Grenzwerte überschritten sind, hab ich mal gegoogled, hier die Seite mit dem Test:
http://www.foodwatch.de/...
Höchster Wert 40 Mikrogramm in Bayern, von der WHO wird ein Grenzwert von 15 Mikrogramm empfohlen.
Ich denke so extrem schlimm ist das nicht, allerdings ist es natürlich gut, dass man jetzt was dagegen unternimmt.

@countcoxe: Ich denke nicht, dass sich Strahlung auf Digicams auswirkt, vor allem nicht auf die Bilder.
Außerdem strahlt Uranmunition kaum, die Gefahr ist eher die hohe Giftigkeit von Uran. (oder die Strahlung über Jahre)
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06.08.2008 02:23 Uhr von DirtySanchez
 
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@countcoxe: 1.
zitat Dirtysanchez:
"da ist mehr uran 235 im boden unter der patrone als darin"
hab nie behauptet es wäre keines drin
2.
wenn du wüsstest wieviel (vermeintlich) giftiges du mit der nahrung/wasser/luft aufnimmst wäre dir das hier auch egal

...erst lesen, dann rummotzen!

und eigentlich wollte ich nur darauf hinweisen, dass das zeug schon zwischen vielen jahren und vielen millionen jahren dort drin ist.

die strahlung die beim kernzerfall entsteht, ist gammastrahlung, die du weder mit dem ccd-chip deiner digicam messen kannst noch überhaupt innerhalb der athmosphäre. wäre mal interessant herauszufinden woran das lag.
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06.08.2008 08:00 Uhr von maki
 
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Haben die "Wasser-in-Flaschen-Verkäufer" etwa: Umsatzrückgänge?
Oder warum wird plötzlich grossflächig das Leitungswasser mies gemacht?
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06.08.2008 08:07 Uhr von vostei
 
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@maki: es wird nicht mies gemacht. Es ist nur leider so, dass die standards, die den qualitätsmessungen von trinkwasser zugrunde liegen scheinbar etwas lasch sind und deshalb angepasst werden, um dann schlussendlich dafür zu sorgen, dass das prob rausgefiltert wird. Das uran in mineralwässern ist eher weniger und vor allem ausgewiesen - da steht dann jedenfalls drauf, dass es zB nicht für babies geeignet wäre...
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06.08.2008 08:16 Uhr von maki
 
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Bis Sonntagabend war aber deutsches Leitungswasser: jahrzehntelang das Non plus Ultra und in vielen Gegenden dem Flaschenwasser unendlich überlegen (jedenfalls offiziell).

Und die werden doch wohl nicht erst letzte Woche damit begonnen haben, Leitungswasser nun endlich mal auf Uran oder allgemein Radioaktivität zu testen?

*kopfkratz*
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06.08.2008 08:23 Uhr von vostei
 
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das ist ja das Prob: es hat erst eine, ich glaube private Organisation gebraucht, um darauf hinzuweisen.

Und es geht nicht um Strahlung, sondern um die giftige Wirkung eines Schwermetalls natürlichen Ursprungs - was scheinbar bisher unterschätzt oder schlicht ignoriert wurde. Das Uran im Trinkwasser sein kann ist seit langem bekannt, nur hatte bisher noch keiner richtig festgelegt wieviel. Filtern kann man das - es kostet halt nur ein "bisseken"...
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06.08.2008 12:21 Uhr von cheetah181
 
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maki: Flaschenwasser haben sie auch getestet. ;)

http://www.foodwatch.de/...

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