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Digitale Spurensucher gegen den Terrorismus

IntelCenter und Site Intelgroup dienen der Internet-Spurensuche gegen den Terrorismus. Die Gründer sind unter anderem Ben Venzke und Josh Devon. Ihre Dienste leisten sie mit mehr Erfolg als Polizeibehörden, Geheimdienste und die meisten Medien, welche seither die Kunden dieser US-Unternehmer sind.

Sie tarnen sich in den Foren als Dschihadisten und beziehen so ihre Hinweise. Jedoch sieht der Terrorexperte Magnus Ranstorp in der Monopolstellung der Unternehmen einen zu hohen Einfluss auf die Analysten. Dazu würde er sich mehr solcher Betriebe wünschen. "Dann gäbe es mehr Wettbewerb", erzählte der Experte.

Aufgrund des erheblichen Tempos bei ihren Online-Recherchen sind die "Terror-Tracker" im Vergleich zu Nachrichtendiensten auch zeitlich im Vorteil. Laut einem europäischen Geheimdienstes betrage der Vorsprung vier bis fünf Jahre.


WebReporter: realnircser
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Terror, Digital, Spur, Terrorismus
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.08.2008 16:15 Uhr von realnircser
 
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Ich vermute, dass es eigentlich ganz Ok es, dass solche Einrichtungen eine Minderheit sind. Wie der Experte schon meinte: der Einfluss könnte für Wirrwarr sorgen. Was wäre zum Beispiel, wenn Terrororganisationen ihren Einfluss steuern können? Was ist mit Agenturen die bewusst falsche Informationen liefern? Alles vielleicht zukünftige Problemkinder.
Btw, hier ist einer von den Internetauftritten von denen:
http://www.siteintelgroup.org
http://www.intelcenter.com
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05.08.2008 17:19 Uhr von Ishkur
 
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Ist ja an sich: eine gute Sache aber ich bezweifle das jeder potenzielle Terrorist sich in irgendwelchen Foren rum treibt.
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05.08.2008 17:47 Uhr von realNIrcser
 
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das glaube ich auch nicht. Bei al-Qaida und Co. kann man leicht den Überblick verlieren. Aber es sind ja auch ganz bestimmte arabische Foren, sie sind zudem mit passwort geschützt. Klingt jetzt blöd, aber ein Terrorist der passende Überzeugungen hat und auch große Taten vollbringen möchte, der ist glaube ich auch darunter zu finden.
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05.08.2008 18:43 Uhr von syn0nym
 
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Alternative Suchemethoden nach Terroristen? Ich denke mal solche "Ermittler" haben kaum eine andere Möglichkeit um Attentäter aufzuspüren.
Man könnte höchstens versuchen Menschen aus Regionen mit starker terroristischer Aktivität zu rekrutieren und als "Maulwürfe" zu benutzen.
Unwahrscheinlich, dass sich Attentäter auf foundamentalitisch islamischen Internetseiten aufhalten, doch ich denke, man könnte entscheidende Hinweise über bevorstehende Anschläge gewinnen.
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05.08.2008 18:55 Uhr von Commander_J
 
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Irgendwann behaupten diese CIA-Propagandist... ääähhh finden diese Ermittler dann heraus, daß viele Seiten/Foren/Blogs, die kritisch über die Politik der (Regierungen) US(S)A, BRD, Israels berichten und/oder auf Verbrechen und Kriegstreiberei derer hinweisen, sich nur Terroristen tummeln. So können diese Seiten dann ganz schnell geschlossen werden.
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05.08.2008 20:20 Uhr von datenfehler
 
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es ist doch unerheblich ob sich tatsächlich Terroristen in ein Forum einloggen oder chatten. Wichtig ist, dass man viel viel Geld vom Bürger verlangen kann für diese Internet-Cops und "digitalen Spurensucher" (geile neue Bezeichnung. Nicht ganz so cool, aber naja... da fällt ihnen bestimmt noch was ein, was das hirnlose Volk toll findet)...

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