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Bis 2012: Mehr mobile Breitbandanschlüsse als DSL-Anschlüsse dank LTE

Long-Term-Evolutions (LTE) steht für Mobilfunk der vierten Generation (4G) und soll bereits bis spätestens 2012 eingeführt werden. Für das Alternativprodukt "WIMAX" sieht der Verband der deutschen Internetwirtschaft jedoch kaum noch Marktchancen.

Mit dem heutigen UMTS-Frequenzen sind bis zu 3,6 Mbit/s im Download möglich. Mit LTE werden es 17 Mbit/s sein. Damit sei es für die Mobilfunkanbieter möglich, bis zu zehnmal mehr User zu versorgen, interaktive Dienste anzubieten oder gar IP-TV zu streamen.

Die Ausstatter der Telekom, Ericsson, sehen das ähnlich: "Wir haben Zahlen von Ovum vorliegen, nach denen es im Jahr 2012 mehr mobile Breitbandanschlüsse als feste geben soll. Gründe dafür sind sicherlich die weiterhin stark steigende Internetnutzung und fallende Preise."


WebReporter: chriz82
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: DSL, Breitband, LTE
Quelle: www.computerwoche.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.08.2008 14:37 Uhr von Raizm
 
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hmm Ich bin da als Laie skeptisch...Schon wenn ein Sturm kommt,hat man keinen TV-Empfang mehr von seiner Satellitenschüssel...
Ok,diese Welle werden nicht von Satelliten ausgesendet und müssen daher auch nicht die Atmosphäre und co. durchbrechen können,aber eine Funkwelle,die 17Mbit/s übertragen soll,ist doch sowas von hochentwickelt,dass man sie sicher leicht stören kann,oder?


Soweit ich weiß,ist Wimax sozusagen der Nachfolger vom WLAN ( grob gesagt) ...Und WLAN hat die dumme Eigenschaft - bis auf gewisse Hotspots - eigentlich kostenlos zu sein...Man stellt sich seinen WLAN-Router auf und kann wohl dann dank Wimax weiter gehen...Man ist zwar also immer noch ortsgebunden,jedoch ist es wohl weiterhin kostenlos...Und gerade das ist wohl der Aspkt,weswegen die Mobilfunkprovider so schnell wie möglich an diesen neuen Standards anknüpfen wollen..Wenn Wimax zuerst rauskommt,schmälert das doch nur ihren Gewinn..
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05.08.2008 20:59 Uhr von FanOfTheGoddess
 
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Versprecht euch nicht so viel davon: Bei der Einführung von UMTS wurde damals auch mit der Bandbreite von 2 MBit/s geworben, allerdings sagte man nicht dass das die Bandbreite einer gesamten UMTS Zelle ist die man dann noch durch X Nutzer zu teilen hat. Ich habe selbst für Vodafone UMTS Basestations und Antennenanlagen mit Siemens/NEC Technik gebaut und die wurden auch erst in mehren Steps unterschiedlich stark ausgebaut. Die Unternehmen steckten da Millarden rein um erst mal dahin zu kommen wo sie jetzt sind! ich glaube kaum dass die so schnell wieder alles komplett umrüsten, neue Antennen und Verstärker installieren und die Dichte der Stationen noch weiter erhöhen, was ohne Zweifel absolut notwendig ist wenn die Bandbreite so weit steigen soll). HSPDA zu Beispiel kommt BIS ZU 7,2 MBit, aber auch nur wenn mehrere UMTS Kanäle gebündelt nur wenige Nutzer in der Zelle versorgen. Also glaube ich auch wie gesagt nicht dass so hohe Bandbreiten wie 17 MBit/s jedem einzelnen Nutzer,auch nicht mit anderen Technologien garantiert zur Verfügung gestellt werden können. Das sieht man ja schon wie kompliziert das bei terrestrischen Anschlüssen ist, das schwankt die Bandbreite auch exorbitant, je nach Auslastung der Backbone, und der Gegenstelle (Server) und auch die neue Technik braucht daher neue Leistungsfähige Backbones, die aber auch nicht bis ins unermessliche ausgebaut werden! (viele Heutige UMTS Stationen sind nach wie vor mit 2 Mbit Leitungen angebunden) Also sind solche Zahlenangaben zwar spektakulär, jedoch reine Sensationsnachrichten die nichts mit der Realität zu tun haben!

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