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Kann Chinas "Great Firewall" umgangen werden?

Durch ein VPN-Verbindung (Virtuell private Network) kann man sich der Zensierung von Internetseiten der chinesischen Regierung entziehen.

Dies berichtet das "Linux-Magazin". Durch die Anbindung an ein Netzwerk außerhalb Chinas und den Einsatz einer zusätzlichen Firewall sei es möglich uneingeschränkte Verbindungen aufzubauen und somit die staatliche Firewall Chinas zu umgehen.

Somit dürften Journalisten keine Probleme haben ihre Berichte unzensiert aus China an ihre Redaktion im Ausland zu senden.


WebReporter: andreaskrieck
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: China, Firewall
Quelle: www.gulli.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.08.2008 10:57 Uhr von nightfly85
 
+16 | -2
 
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Das sowas geht hab ich mir schon gedacht. Wie will man ein komplettes Land auch vor ungewolltem Datenaustausch schützen?
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05.08.2008 11:02 Uhr von borgworld2
 
+8 | -26
 
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05.08.2008 11:08 Uhr von T00L
 
+7 | -6
 
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ist es dann: Strafbar ?
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05.08.2008 11:32 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+12 | -3
 
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Die haben ca. 30.000 Mitarbeiter: zur Kontrolle Ihrer Netze und all denen ist es nicht aufgefallen, das man sich so mir nichts dir nichts über die Firewall hinweg setzen kann?

Ganz abgesehen davon, kann es nicht sein das Reporter erst noch Nettzwerke aufbauen / umgehen müssen, um Ihre berichte zu verschicken.
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05.08.2008 11:41 Uhr von Vato69
 
+11 | -0
 
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Chaos Computer Club: bietet Betroffenen Hilfe gegen Zensur in China

http://www.tecchannel.de/...
http://chinesewall.ccc.de/
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05.08.2008 12:18 Uhr von meisterallerklassen
 
+3 | -1
 
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Machen doch die ausländischen: Journalisten dort schon seit dem sie den 2. Tag dort sind! Ich glaube eine deutsche Zeitung hat damit als 1. angefangen!

Von daher nix neues meiner Ansicht nach!
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05.08.2008 12:46 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -1
 
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Von Geschäftsleuten weiss ich dass sie - vor 2 Jahren - von China aus direkten Zugang auf ihre Büro-PCs hatten. Die haben sich einfach den Desktop auf den Hotel-PC per Remoteverbindung gespiegelt.
Logischerweise kann ich dann auch am heimischen Desktop jede Internetsite aufrufen oder auf der lokalen Festplatte (mit Standort EU) meine Daten abspeichern.

Da müsste China diese Möglichkeit vorrübergehend sperren.
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05.08.2008 14:30 Uhr von Raizm
 
+0 | -3
 
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ich hab mal gehört Dass die Firewall nichts blockt,sondern normal die Daten an den User überträgt,aber zusätzlich noch beschädigte Pakete hinzufügt,wodurch Windows nur noch Datensalat empfängt und die Seite daher nicht angezeigt werden kann...Daher soll man eine Linux-Distri nehmen,die die bgeschädigten Datenströme einfach ignoriert,d.h. filtert...
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05.08.2008 15:23 Uhr von Azeruel
 
+3 | -0
 
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lol: Ich glaube kaum das damit ne deutsche Zeitung als erstes mit angefangen hat. jeder der nur ansatzweise Ahnung von der Materie hat, wird ne möglichkeit nach nen vpn tunnel gesucht haben noch bevor China angefangen hat zu

Da reicht es ja schon sich nen Europäischen Server anzumieten. Ich kann mir aber gut vorstellen, das es da in China ein gesetz gegen gibt. Beweisen wird man es nur kaum können.

Und ich vermute das mit dem Datensalat ist absoluter humbuck, warum sollten Sie es sich so kompliziert machen, mal ernsthaft?

Wenn ich nicht will das du in mein Haus kommst, mach ich die tür zu und tu nicht so als wenn ich dich reinlassen wollte um dich dann durch ein labyrinth wieder nach draußen zu schicken.

Und warum Linux besser mit kaputten Datenpacketen als Windows umgehen können soll, ist mir gerade n bisschen schleierhaft. Das entzieht sich komplett meiner Logik.

Und weiß zufällig wer, warum sie zusätzlich zu der vpn nverbindung noch eine zusätzliche(!) Firewall brauchen? Sehr mysteriös das ganze.
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05.08.2008 16:30 Uhr von Raizm
 
+0 | -0
 
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@Azeruel: http://www.golem.de/...

Da stehts eindeutig,dass es so geht/ging...

Fraglich ist nur,ob man das jetzt noch machen kann,weil der Artikel aus dem Jahr 2006 stammt...
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05.08.2008 18:04 Uhr von sokar1
 
+0 | -0
 
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Es geht noch: solange bis China die VPN-Anbieter auch sperrt.
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05.08.2008 18:04 Uhr von Maxpower226
 
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Is nur schwer zu verhindern, da die Übertraungung so verschlüsselt ist, dass es mit heutige Rechenleistung einige Milliarden Jahre dauern würde um sie zu entschlüsseln.
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05.08.2008 19:36 Uhr von S.N.O.W
 
+2 | -0
 
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das kann doch nicht die lösung sein. klar kann man alles unzensiert sehen und verschicken aber sollte man nicht statt der symptome das problem bekämpfen?
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05.08.2008 20:12 Uhr von datenfehler
 
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nichts ist 100% sicher. Wenn China das will, dann müssen sie alle Datenleitungen ins Ausland DURCHSCHNEIDEN. Wäre natürlich schlecht für die Wirtschaft. *g* NUR deßhalb machen die das nicht...
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06.08.2008 00:01 Uhr von taps
 
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Na ja: der Nutzer muss einen VPN Zugang haben. Das ist den "normalen" Chinesen nicht möglich.

Der CCC-USB-Stick ist nur an privaten PC verwendbar. In Internetcafés und anderen öffentlichen Internetzugängen ist das nicht möglich. Jeder Nutzer wird dort registriert und natürlich kontrolliert.

Technisch ist es also (schon immer) möglich, die Firewall zu umgehen. Besser wäre es aber, wenn in China die Menschenrecht nicht weiter so eklatant und ignorant mit Füßen getreten würden. Hierzu gehört eben auch das Recht auf Informationsfreiheit.

Den Vergleich zwischen der Sperrung einzelner Anbieter in Deutschland und der aboluten Zensur in China halte ich für geschmacklos.
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06.08.2008 10:23 Uhr von bigpapa
 
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so ein unsinn: Die Rücken mit 100erten von Satelitten an.

Und da kann man nicht mal eine an ein Netzwerk in DE. anhängen ??

Ist klar. Jammern ist auch einfacher als Technik nutzen die es schon vor 15 Jahren gab. (Ich hab die erste Sat-DFÜ an einen 80486 angeschlossen)

Gruß

BIGPAPA

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