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Sieg für Verbraucherschutz - Jamba-Abos von Minderjährigen nicht bezahlpflichtig

Das Amtsgericht in Berlin Mitte hat nun ein Urteil zu Gunsten des Verbraucherschutzes beschlossen: Jamba-Abos, die von Minderjährigen abgeschlossen werden, brauchen nicht bezahlt zu werden, auch nicht von den Eltern.

Im vorliegenden Fall hatte ein nicht volljähriges Mädchen ohne Zustimmung der Eltern einen Abo-Vertrag mit Jamba abgeschlossen. Der Vater hatte dem Vertrag sofort schriftlich widersprochen und nach negativer Rückmeldung Klage eingereicht.

Das Gericht begründete die Entscheidung damit, dass Jamba es sich mit dem Vertragsabschluss zu simpel gestaltet hat. Jamba verzichte bewusst auf eine Altersprüfung der Vertragsteilnehmer. Gegen das Urteil kann keine Berufung eingelegt werden.


WebReporter: RecDC
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sieg, Verbraucher, Verbrauch, Minderjährige, Verbraucherschutz, Minderjährig
Quelle: www.heise.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.08.2008 22:55 Uhr von RecDC
 
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Ich finde ein gutes Urteil des Gerichtes. Ich stimme dem zu, dass Jamba es sich zu einfach bei den Verträgen macht. Eine SMS reicht schon und man hat ein Abo am Hals und dann stellt sich Jamba bei nicht zulässigen Verträgen (Verträge mit Minderjährigen sind ohne Zustimmung der Eltern meistens unwirksam) meistens auch noch quer. Ich hoffe dass diesem Geschäft ein wenig der Wind aus den Segeln genommen wird.
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06.08.2008 08:48 Uhr von parabellum
 
+23 | -1
 
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das: ist einmal richtig so.
kids können dies noch gar nicht richtig einschätzen was da gerade passiert und welche konsequenzen dies für sie hat.

davon dürfen kinder auch erst ab einem bestimmten alter so etwas abschliesen.
das was die treiben mit sms hinschicken und dann schön kassieren ist abzocke.
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06.08.2008 08:50 Uhr von JustMe27
 
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Erst jamba dann die Abofallen im Internet... Holt sie euch alle, liebe Gerichte, und macht sie fertig!
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06.08.2008 09:06 Uhr von sanfrancis
 
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schon: der Name Jamba ist für mich nicht vertrauenserweckend und was für ne blöden quietschenden Viecher die immer hervorbringen. Einfach nervtötend !!!
Aber mit solchen Mist, verdienen irgendwelche, mit linken Tricks, ein Schweine-"Taschen"-Geld. Hauptsache die bekommen mal einen auf´n Sack!!
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06.08.2008 09:08 Uhr von Dersim62
 
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wird auch langsam mal zeit. meinter tante ist das auch passiert. irgendwann kam si ezu mir und hat mich gefragt was das für komische sms`e sind. dann musste ich da anrufen was auch sehr teuer war und musste da kündigen. die kleine tochter (8 jaher alt) hat das im tv gesehen und wollte was weiss ich irgend einen singenden hasen oder hund auf dem handy sehen.
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06.08.2008 09:11 Uhr von StaTiC2206
 
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mein großer Traum ist es immernoch: einen 40 Tonner mit einer 1 Million Watt Anlage auszurüsten, mich vor die Zentrale von Jamba zu stellen und die den ganzen Arbeitstag mit ihrer eigenen scheiß Werbung zu beschallen.

Es ist ein netter Schritt, aber Jamba Sparabos (wer das wort erfunden hat gehört schon erschossen) gehören komplett verboten. Ich will wenn überhaupt EIN Produkt kaufen. Ich mein BMW kann auch kein Sparabo erstellen, wenn ich mir ne nen schönen 5er Bmw kaufe können die mir doch auch nicht einmal pro Monat ein neues auto schicken, dass ich bezahlen muss
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06.08.2008 09:30 Uhr von Bernhard215
 
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erster Schritt ist getan.
Nun noch die Werbung im TV abschaffen, so dass man wieder ganz normal Musik-Clips anschauen/hören kann, ohne dass man so ne Werbung ertragen muss.
Seit so einer Werbung schau ich kein VIVA, MTV und Konsorten mehr an, zumal das Programm schlecht geworden sind.
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06.08.2008 09:49 Uhr von kratz
 
+3 | -0
 
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Seit es Jamba gibt kann ich keine Musiksender mehr ertragen. Früher lief bei mir ständig MTV statt Radio zur Hintergrundberieselung.
Seit dieser Mistwerbung geht das leider nicht mehr.
Es ist mir absolut unverständlich, wie jemand mit einem IQ über 50 (egal welchen Alters) den Werbeterror aushalten kann.

@Static2206: super Vorschlag, besser wäre die Firmenzentrale mit 20 LKWs einzukreisen.
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06.08.2008 09:54 Uhr von bigpapa
 
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Ich hab da eh ein Problem: ohne anzugeben, mein IQ ist nicht der schlechteste. Aber ich hab schon einige male dieses "Kleingedruckte" gelesen, und kann mit ehrlichen Gewissen sagen.

Ohne ein bei mir nicht vorhandenes mehrjähriges Jurastudium ist man nicht in der Lage diese zu verstehen.

Was diese Werbung angeht. Ihr guckt die falschen Sender oder zur falschen Zeit Fernsehn. :)

Weil im normalen TV, kommt die Werbung fast nur noch zu Nachtzeit und das sogar sehr sparsam. Nicht weil Jamba so lieb ist :) sondern weil sie da auch mal Prügel bezoggen haben.

Gruß

BIGPAPA
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06.08.2008 10:04 Uhr von StaTiC2206
 
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@bigpapa: wie zur hölle warst du in der lage das zu lesen?
die schrift ist so klein, dass es auf nem normalen fernseher nur weiße schmiererei ist und mit hochauflösenden großbildfernsehern muss man es aufzeichen und im standbild lesen, da die schrift in der regel sehr schnell vorbei zieht.

achja was mir einfällt. theoretisch kann man jamba eigentlich verklagen.

entweder machen sie sich wegen betruges strafbar, da sie diese "handytracker" verkaufen, womit man angeblich seine freunde finden kann. da diese dinger nur fakeapps sind, aber in der regel nicht als "funapplikation" beworben werdne ist es eigentlich betrug.

und falls es doch funktionieren sollte, verstößt jamba gegen das datenschutzgesetz.

also wie man es dreht, eigentlich müsste man jamba verklagen.
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06.08.2008 10:26 Uhr von Technics83
 
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Jamba ganz abschaffen und die moderne Klingeltontechnik zukünftigt aus den Handys verbannen.
Back to the rrrring ;-)
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06.08.2008 10:27 Uhr von C-Flip
 
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@bigpapa: eigentlich gibt es bei dem Kleingedruckten nicht viel zu verstehen, wenn man die allgemeine Rechtslage kennt.

Beispiel: Ein 15jähriger gilt nach dem BGB als beschränkt geschäftsfähig, so dass ein von ihm geschlossener Vertrag nicht sofort unwirksam ist, sondern zunächst schwebend unwirksam wird. Wirksam wird dieser dann mit der Genehmigung (nachträglichen Zustimmung) der Erziehungsberechtigten bzw. der Einwilligung (vorherige Zustimmung). Eine Ausnahme stellt der sogenannte "Taschengeldparagraph" §110 BGB. Demnach gilt sein Taschengeld als konkludente Einwilligung der Eltern. Darunter fallen aber grundsätzlich keine Ratenzahlungen also auch keine Abos, bei denen sich der beschränkt geschäftsfähige über sein aktuell verfügbares Taschengeld hinaus verpflichtet. Das hat also zur Folge, dass der von dem 15jährigen mit Jamba geschlossene Vertrag gar nicht erst wirksam wird, egal was da im Kleingedruckten steht.
Ein Wunder, dass erst jetzt ein offizielles Urteil dazu gefallen ist.
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06.08.2008 11:41 Uhr von mueppl
 
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@ C-Flip: Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
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06.08.2008 12:46 Uhr von heliopolis
 
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Cool: Das ist mehr als begrüßenswert.
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06.08.2008 12:50 Uhr von shano
 
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was ihr alle nicht bedenkt wer hat denn den Kindern das Handy gekauft??? Etwa das Kind selbst? Wie denn wen nes erst mit 18 nen Vetrag machen darf, auch PrepaidKarten können erst mit 18 erworben werden. Den Vertrag schließt demzufolge nicht das Kind sondern die Eltern selber, auch wenn das Kind das Handy nutzt.

Achja zum Partnertracker, der hier angesprochen wird, es wird eindeutig in der Werbung angezeigt, dass es sich hier um ein Spassprogramm handelt.
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06.08.2008 14:43 Uhr von bigpapa
 
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naja: wie ich schon sagte ich finds zu kompliziert.

Und nun oute ich mich mal weiter :)

Ich hab sogar schon einige Spiele gekauft übers sms fürs Handy.

Und soll ich euch mal sagen welche ?

Die von der Tiger... + auch welche die man bei Pokershows angeboten bekommt. (Mir gefallen die halt.). Und wisst ihr warum ich ich die gekauft habe.

Weil sie mir gefallen. Die Summe (4.99 Euro) KLAR ersichtlich ist, und weil ich gross und fett gesehn habe. KEIN ABO.

Wie heists bei Tiger.. so schön . Achtion statt abo. Ein Werbespruch der klar das aussagt was ich will. Ich würde vielleicht auch bei Jamba kaufen. Aber NICHT im Abo sondern klar wie bei den andern auch. Ne SMS hin, ne SMS back und die Abrechnung über mein Provider. NIX Abo, NIX Stress.

Aber ihr könnt ja mal überlegen wieso Jamba das nicht macht. ? Soll ich es euch sagen. Weil die meisten Kunden von den 0 Durchblick haben und etwas abschliessen ohne über die Folgen nachzudenken. Und damit verdienen die Ihr Geld. Und nicht mit 5 Klingeltönen die man die Woche sich im Abo runterholen kann.

Gruß

BIGPAPA
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06.08.2008 23:03 Uhr von thomasausbo
 
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Endlich: wird mal etwas gegen die Abzocker getan.
Gut für uns Eltern
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19.08.2008 12:52 Uhr von franz12345
 
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Jamba Abo ohne es abzuschliessen? Ich habe auf meiner Rechnung 14,95 EUR für ein Klingeltonabo gefunden, welches ich NIE abgeschlossen habe. Dieses Telefon nutze nur ich. Bin mir sehr sicher, dies NIE gewählt zu haben und habe es auch nicht in der Rufnummernliste des Handy. Aber egal. Auf dem Einzelverbindungsnachweis sind 0:32 Min mit dieser Nummer aufgelistet.

Jamba behauptet ich hätte die 33333 angerufen, damit schliesst man ein Abo ab, für 2,95 EUR/Woche. In der Kündigungsbestätigung (unten angehängt) steht nochmal der Hinweis, man soll die 33333 anrufen (max. 0,59 EUR/MIn.). Das ist BETRUG. Denn wie ich jetzt weiss, wären es 15 EUR/Monat. Das ist nicht mehr ok, und müsste verboten werden. Das ist wie Taschendiebstahl, es wird direkt in die Brieftasche von Fremden gegriffen.





------ SMS ------
Von: 33333
Gesendet: xx. Aug 2008 xx:xx
Betreff: Die Paketkündigung wurde...

Die Paketkündigung wurde wunschgemäß durchgeführt. Du willst Top Charts auf Dein Handy? Dann ruf jetzt 33333 an (max. 0,59EUR/min).

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