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Computerspielesucht: Gefahr für Jugendliche sehr hoch

Psychologen sind der Meinung, dass die Gefahr der Computersucht größer sei, als die der Alkoholsucht. Gerade bei Jugendlichen sei diese Gefahr größer, als das sie Alkohol- oder Haschischabhängig werden, so Klaus Wölfing, Leiter des Therapiezentrums für Computersüchtige in Deutschland.

Jeden Tag würden Wölfing die Anrufe von Eltern erreichen, die Kinder haben, die am Tag mehr als sechs bis acht Stunden online spielen. Die Kinder leiden unter anderem unter Schlaflosigkeit oder Isolation.

Das krankhafte Spielen von Computerspielen wurde bereits als psychische Störung eingeordnet. Dadurch, dass die Störung allerdings kein eigenes Krankheitsbild darstellt, würden aber nicht immer die Kosten für die Therapien übernommen.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gefahr, Computer, Jugend, Jugendliche, Computerspiel
Quelle: www.sftlive.de

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2008 23:52 Uhr von borgir
 
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Ist schon richtig, dass Spielesucht gerade bei der Jugend ein Problem darstellt. Aber ob man das unbedingt als psychische Störung eingruppieren muss wage ich mal anzuzweifeln. Klar, Isolation und solche Probleme kommen dann auch auf, aber das sind dann eher soziale Probleme als psychische. Psychologen brauchen wohl ein neues, lukratives Krankheitsbild, dass behandelt werden muss. Ich finde, dass da in erster Linie die Eltern gefragt sind.
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05.08.2008 09:35 Uhr von parabellum
 
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also: wenn die eltern schon anrufen weil ihre kids zu viel spielen, sollte man sich schon als elternteil fragen ob man nicht grundsätzlich was falsch gemacht hat.

als elternteil unterliegt man auch der kontrollpflicht und es geht ja immer mehr durch die medien. allerdings sieht man mal wieder das sehr vielen eltern dies egal ist und sie meistens erst darauf aufmerksam werden wenn es schon fast zu spät ist.

der sohn von meinem nachbarn ist auch so. hat mit 21 erst einmal den führerschein und lehre gemacht, weil er ansonsten den ganzen tag wow und an den konsolen gespielt hat. aber den eltern war es auch egal. bis jetzt.

als kinder hatten wir auch an bestimmten tagen bis zu 12 h vor der klotze verbracht und nen tag danach 12 h im wald verbracht.

nen gesundes mittelmaß ist nicht verkehrt.
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05.08.2008 09:43 Uhr von vostei
 
+5 | -11
 
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computerfalle, gruppendruck, business: unter dem aspekt, dass die kleinen ja nicht früh genug anfangen können, sich mit dem pc auseinanderzusetzen (können, sollen, müssen) - dem hype im umfeld der jugendlichen - und dem business, dass damit betrieben wird, wäre das gesunde mittelmaß in allen drei bereichen gefordert...

den eltern allein kann man´s nicht anhängen, es sei denn sie stellen ihren kiddies nur konsolen hin...
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05.08.2008 09:50 Uhr von phiLue
 
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Nicht immer Sucht: Ich lese immer das wenn man 6-8 Stunden am PC spielt das man dann gleich Süchtig ist. Ich kann das leider so nicht nachvollziehen was vielleicht aber auch daran liegt das ich nur aus eigener Erfahrung schließen kann. Ich hab selber 6-8 Stunden täglich gespielt und tu das heute auch noch sehr oft, kann das aber nicht wirklich als Sucht einstufen weil mein PC jetzt seit ca. 2 Wochen kaputt ist und ich zur Zeit auch kein Geld für einen neuen habe und naja ... soviel ich weiß würden bei einer Sucht Entzugserscheinungen auftreten oder nicht? Korrigiert mich bitte wenn ich irre. Und naja, bis jetzt vermisse ich eigentlich nicht wirklich etwas. Nebenbei noch erwähnt .. angefangen mit aktiven spielen hab ich da war ich 6.
Andererseits hab ich aber auch bekannte die mir von sachen berichten die mir noch nie passiert sind wie ein Freund z.B.: Spielt den ganzen Tag WoW und muss dann für ne halbe Stunde mit dem Hund raus gehen. Als er durch den Wald gegangen ist hatte er auf einmal das Gefühl wieder in WoW zu sein und meint auf einmal losschleichen zu müssen um Mobs zu killen.

Was ich damit einfach sagen will ist das die Eltern die dort immer anrufen weil sie ein Kind haben was zu Hause sitzt und spielt und meinen es wäre Süchtig sind oft Fehleinschätzungen weil Eltern sehr oft überreagieren (ebenfalls aus eigener Erfahrung)
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05.08.2008 10:00 Uhr von T00L
 
+8 | -2
 
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hört sich an wie: Computersucht, Komasaufen und später den Drogen verfallen.
(ironie off)

ich sitz selber 8 stunden vor dem PC (Arbeit) und dann noch 2-3,

Aber wenn man so hört das einige Jugendliche ca. 10 Stunden, wenn nicht mehr, vor dem PC ihre Freizeit verbringen macht mir das Angst wenn ich da in die Zukunft blick.
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05.08.2008 10:18 Uhr von Satanist
 
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@phiLue: da geb ich dir recht: die Menge des Konsum sagt nicht direkt was zur Sucht aus. Wenn man garnicht mehr anders kann, dann isses Sucht. Ausserdem haben die Eltern den Kosum der Kinder zu kontrollieren. Und nicht ihnen einfach hinzustellen was sie haben wollen, sie dann damit allein zu lassen und dann zum psychater schicken, weil die Eltern nicht wissen wie damit umzugehen ist.

Zudem hat glaub ich die Intensität des zoggens auch etwas mit der Sucht zu tun.
Also ich meine damit, dass ich vor dem PC sitzen kann und einfach Spiele, aber dabei noch im hier und jetzt bin und alles um mich herum wahrnehme.
Oder ich zogge richtig Intensiv, d.h. ich versetze mich so sehr ins Spiel hinein, dass ich mit Leib und Seele dabei bin;
-> Vorteil: sehr viel stärkere Glücksgefühle, einfach besseres Spielerlebnis
-> Nachteil: Man vergisst alles um sich herum, hat kein Zeitgefühl mehr, vernachlässigt alles andere (Ich weiss wie schlimm das sein kann, hätte deswegen fast die 6. Klasse wiederholen müssen)

Momentan sitz ich teils hier von 9 Uhr morgens bis 11 Uhr abends am PC, aber nur weil ich Ferien hab und meine Kumpels scho alle arbeiten :)
Wenn ich am 15. meine Koch-Ausbildung anfang hab ich eh keine Zeit mehr zum Zoggen, also muss ich vorarbeiten xD
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05.08.2008 10:31 Uhr von phiLue
 
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@Satanist: Geb ich dir vollkommen recht.

Ich denke auch einfach das viele Eltern Angst haben und überfordert sind weil man in den letzten paar Jahren soviel vom Zusammenhang "Killerspiel" und "Amoklauf" gehört hat und die meisten Eltern solche Geschichten wie PC-Spiele aus ihrer Zeit überhaupt nicht kennen und sie diese "Gefahr" absolut nicht einordnen und einschätzen können.
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05.08.2008 10:45 Uhr von cob060691
 
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nene: Es liegt hauptsächlich bei den Kindern. Ich war selbst abhängig und nun kann ich mich nicht an ein Erlebnis im Jahre ´07 erinnern. Um der Sucht zu entfliehen muss man sie selbst erkennen. Ich habe in einem Jahr mehr als 3000 Spielstunden gemacht und somit hatte ich weniger mit Freunden zu tun. Und Entzugserscheinungen müssen auch nicht eintreten.
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05.08.2008 10:58 Uhr von phiLue
 
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mhh: Wenn man einer Sucht entfliehen will müssen doch Entzugserscheinungen auftreten oder nicht? Ich meine eine Sucht ist ja eine abhänigkeit und wenn man dann wie jetzt in dem Fall sich einfach dem PC entzieht und man wirklich Süchtig ist muss das doch irgendwelche Auswirken auf einen haben. Kann ja nicht sein das man in einer Sucht steckt und aufmal aufhören kann als sei nichts gewesen.
Naja, ich kann da leider nur für mich und meine Erfahrungen sprechen, also wenn ich irgendwas falsch sehe dann klärt mich bitte auf.

Letzendlich muss man hier aber ja auch sehen das manche Menschen einfach eher auf Abhänigkeiten anspringen als andere. An der Menge der Zeit in der man Spielt kann man nicht unbedingt den "Suchtfaktor" bestimmen.

"Um der Sucht zu entfliehen muss man sie selbst erkennen." - Geht auch anders, sogenannter kalter Entzug, einfach PC wegsperren und warten das der Abhänige kein Bedürfniss mehr danach hat =P
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05.08.2008 11:03 Uhr von cob060691
 
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phiLue: Es treten in vielen Fällen Entzugserscheinungen auf, aber Menschen die sich darüber im Klaren sind aufzuhören, denken mehr über die Situation und das Spiel nach.
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05.08.2008 11:08 Uhr von phiLue
 
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Sucht oder nicht? mhh ... irgendwo hast du da denk ich mal schon recht, PC sucht ist ja nun doch wieder was anderes als die "normalen" Süchte wie Drogen die man so kennt ...

Ich kann nur von mir sprechen .. sitz vorm PC .. spiele aus Langweile .. sag mir einfach mal "Jetzt hör doch mal auf zu spielen" weil irgendwann kommts einem einfach so in den Sinn "Bist du vllt doch süchtig?" Und naja .. dann kann man irgendwie nicht aufhören ... frage ist jetzt nur .. hört man nicht auf weil man nicht kann oder weil man eigentlich garnicht will?

Ich würde das dann aber nicht als Sucht definieren weil wenn dann ´n Freund ankommt und z.B. meint "lass mal schwimmen gehn" geh ich sofort mit und vermiss den PC meist nicht ... außer ich war grad an ner spannenden Stelle im Spiel <___<
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05.08.2008 11:11 Uhr von cob060691
 
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phiLue: "hört man nicht auf weil man nicht kann oder weil man eigentlich garnicht will?"

Du weißt schon, dass die Sucht den Willen beherrscht?
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05.08.2008 11:14 Uhr von amokalex
 
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Also, ich bin zwar keine Sozialpädagoge oder psychologe, aber ich kann es alles nach voll ziehen!

Des wegen bitte ich die Jugend, mir alle ihre spiele und konsolen per Post zu kommen zu lassen und ich beware die auf bis ihr alle 18 oder 21 wird! :))))
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05.08.2008 11:15 Uhr von phiLue
 
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Sucht erkennen? Das ist mir soweit klar, aber wie kann man dann seine eigene Sucht erkennen? Du sagst das du das schon durchgemacht hast, wie hast du denn deine Sucht damals erkannt?
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05.08.2008 11:18 Uhr von cob060691
 
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phiLue: Man muss es einfach erkennen, das kann man nicht weiter erklären. Irgendwann merkt man es selbst, nur das viele sich selbst anlügen und es deswegen später nicht erkennen.
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05.08.2008 11:22 Uhr von phiLue
 
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Beispiel: mhm ... ich glaub ich kanns mir so in etwa vorstellen, hab von einem vorfall mal was im Fernsehn gesehen:

Junger Mann lebt alleine in einer von seinen Eltern etwas weiter entfernten Stadt. Mann kommt seine Eltern für ein paar tage besuchen. Irgendwann springt er auf und meint "Tut mir leid ich kann das nicht" und ist nach Hause gefahren.

Bis zu dem Zeitpunkt wo der Bericht ausgestrahlt wurde, hatten die Eltern und ihr Sohn kein Kontakt mehr. - Grund warum er nach Hause gefahren ist? Er wollte/musste World of Warcraft spielen.
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05.08.2008 11:24 Uhr von cob060691
 
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phiLue: Und was soll das Beispiel mir zeigen?
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05.08.2008 11:27 Uhr von FiftyGroszy
 
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naja: hat sicherlich auch mit der authorität der eltern zu tun dieses problem. Man könnte ja einfach mal ein passwort auf den pc machen oder richtig dreist den stecker aus der steckdose ziehen und etwas mit den kindern unternehmen! ich denke nicht das die jugendlichen sich dagegen total wehren solange sie etwas unternehmen was sie anspricht!
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05.08.2008 11:28 Uhr von phiLue
 
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Frage: Garnichts, das sollte eig. eher ne Frage sein ob du solche Situationen meinst wo man es dann selber erkennt das man süchtig ist ;>

Ich kann mir das nämlich schlecht vorstellen einfach vorm PC zu sitzen und aufeinmal zu begreifen "scheiße, ich bin süchtig"
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05.08.2008 11:32 Uhr von cob060691
 
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fifty und phiLue: @fifty: PW kann man umgehen und den Stecker ziehen ist asozial und führt nur zum Streit.

@phiLue: Meistens merkt man es, wenn man nicht am PC sitzt.
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05.08.2008 11:40 Uhr von phiLue
 
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Okay: @cob060691
Okay jetzt hab ich endlich verstanden was du meinst xD
Gut, da geb ich dir dann natürlich recht ;>
Ich bin jetzt von einer Situation ausgegangen wo man am PC sitzt.

@Topic:
Was ist eigentlich mit den Leuten die grade mal 3-4 Stunden die Woche spielen, sich dann aber so aufregen wenn sie Verlieren das es sogar zu Gewalt kommt? Sind die Leute süchtig, einfach nur schlechte Verlierer oder anders krank? Weil sowas kommt ja auch nicht grade selten vor ....
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05.08.2008 11:44 Uhr von cob060691
 
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phiLue: Die Gewaltausbrüche kommen durch die zu wenig befriedigte Sucht.
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05.08.2008 12:00 Uhr von t4nis
 
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@alle, die es wirklich interessiert: http://de.wikipedia.org/...
wird ein kurzer Überblick gegeben:
z.B. "Obwohl die Videospiel-Sucht weder in das DSM noch in die ICD-10 (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems = Diagnostisches Handbuch!) aufgenommen wurde, ist anzunehmen, dass die Symptome einer Computerspiel-Sucht ähnlich der Symptome anderer psychischer Abhängigkeiten sind. Ebenso wie zwanghaftes Glücksspiel kann auch die Computerspiel-Sucht als Impulskontrollstörung eingeordnet werden."
denke das dürfte die meisten hier diskutierten Fragen klären ;)
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05.08.2008 12:04 Uhr von cob060691
 
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t4nis: Es steht keine Frage mehr offen, die du damit beantworten könntest...
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05.08.2008 12:11 Uhr von cob060691
 
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deey: Ich hoffe es war ironisch gemeint und wenn nicht dann denk nochmal drüber nach, was der Unterschied zwischen Pflicht und Sucht ist. Und dann nennst du mir deine Schulform und deinen angestrebten Abschluss.

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