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Studie: Legale Angebote gegen illegale Tauschbörseninhalte chancenlos

Das Marktforschungsunternehmen Bigchampagne hat in Zusammenarbeit mit der Musikverwertungsgesellschaft MCPS-PRS Alliance eine Studie veröffentlicht, die belegt, dass illegale Tauschbörseninhalte den legalen Angeboten vorgezogen werden.

Grundlage für die Studie war das neueste Album der britischen Band Radiohead, die ihre Songs auf ihrer Homepage zum legalen Download anbot. Dabei konnten die Interessenten entscheiden, ob sie und wie viel sie für das Album zahlen wollten.

Trotz dieses Angebotes wurde das Album innerhalb von nur einem Tag 400.000 illegal über das Bit Torrent-Netzwerk verbreitet. Nach einem knappen Monat gab es schon 2,3 Millionen Interessierte für das Album. Eric Garland (Bigchampagne) ist daher der Meinung, dass Tauschbörsen niemals verschwinden werden.


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WebReporter: Gucky
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Studie, Angebot, legal, illegal, Tausch
Quelle: www.gulli.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2008 20:22 Uhr von Gucky
 
+0 | -0
 
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Tja, eine interessante Studie. Wobei es etwas fragwürdig ist eine Studie anhand von einem Album zu erstellen. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht...
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04.08.2008 20:49 Uhr von weg_isser
 
+9 | -0
 
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Ich finds gut Die guten Bands werdens überleben die haben ihre Fans die auch zahlen, aber der ganze Abfall aller Popstars, DSDS usw. wird dadurch schnellstmöglich entsorgt!
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04.08.2008 20:54 Uhr von stalkerEBW
 
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die quelle: is gut xD
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04.08.2008 20:57 Uhr von newsBee
 
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@ Herr_Rausschmeisser: anscheinend bist du nichtmehr auf dem neuesten Stand, Stage6 gibt es schon seit Monaten nichtmehr.
Heute sind es veoh.com oder kino.to ;)
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04.08.2008 21:49 Uhr von Metal-Hunter
 
+8 | -1
 
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Ich vertsehs nicht: Wenn eine Band ein Album auf ihrer Homepage legal zum Download anbietet.
Wieso ist dann das weiterreichen über andere Netzwerken verboten?

Wenn man etwas Gratis bekommt, wieso ist´s dann verboten das "weiterzugeben"?

Naja ...
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04.08.2008 22:06 Uhr von gekide
 
+2 | -0
 
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Grundsätzlich: mag das stimmen. Aber das ist nun grad kein gutes Beispiel. Wenn man eh schon bei einer Tauschbörse unterwegs ist, warum soll man es dann woanders runterladen? Trotzdem haben das dann laut wikipedia 1,2 Millionen getan.
Interessanter wäre also zB der Vergleich beim neuen Coldplay-Album
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05.08.2008 08:42 Uhr von falkz20
 
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@ all: bei musikload kostet das "Viva La Vida Or Death And All His Friends" 13 euro.( als download)
bei amazon neu 15,22 inkl versand. aber da habe ich die cd und hülle ect.
gebraucht bei ebay kommts evtl noch nen euro günstiger.
und da wundern die sich echt das nur so wenige das angebot an nehmen????
ich meine was verdient den die plattenfirma an einer verkauften cd? 3-4 euro??? mehr dürfte es wohl nicht sein.
aber das ganze als download für 13 euro anbieten????
eigentlich ja schon dreist. wenn die mal mitdenken würden, und ein album für 5 euro zum download anbieten würden, würden die vermutlich wesentlich mehr verdienen.
der preis bestimmt die nachfrage...
naja die wenigsten geschäftsführer sind auch geschäftsmänner!!!
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05.08.2008 21:06 Uhr von steamhammer
 
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Nun mal nicht ganz so bescheiden: den Gewinn für die Plattenfirmen und Filmkonzerne festlegen.

"ich meine was verdient den die plattenfirma an einer verkauften cd? 3-4 euro??? mehr dürfte es wohl nicht sein."

Ein paar Euro mehr pro Scheibe werden´s schon sein, zumindest bei den aktuellen Alben und Filmen
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05.08.2008 22:07 Uhr von falkz20
 
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ok, 7-8 sinds, aber: immernoch 2-3 euro weniger als bei einer download version!
wo der kunde keine cd in den händen hält. warum dann nicht für 7 anbieten? oder für 6? immerhin entfällt das risiko zu viele scheiben zu "brennen". außerdem entfällt eine menge verwaltung für die scheiben produktion.
http://www.musicianslife.de/...
ähnlich der laffer kurve für maximale steuereinnahmen kann man auch den maximalen umsatz ermitteln. und der liegt mit sicherheit nicht bei 10 euro.

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