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München: Zum Prozessauftakt bestätigt Angeklagter Ehrenmord

Auf offener Straße und vor den Augen seines kleinen Sohnes hatte er seine Ex-Frau ermordet, nun, zum Prozessauftakt hat ein 36-Jähriger weitgehend gestanden. "Ich bereue nicht, dass ich sie getötet habe", so die Aussage des Mannes. Weiter meinte er: "Sie hat mir wehgetan bis auf die Knochen."

Zunächst hatte er auf seine Ex-Frau eingestochen, sie dann mit Benzin überschüttet und schließlich bei lebendigem Leib verbrannt. Das Ganze geschah vor den Augen seines kleinen Sohnes. Das Kind ist inzwischen bei einem Beamten des sogenannten Opferschutzkommissariats untergebracht.

Der Mann sagte vor Gericht aus, sein Schwiegervater hätte ihn wegen der Trennung zu diesem Mord aufgefordert. Weiter äußerte er die Vermutung, ein jeder Mann hätte in seiner Situation so reagiert.


WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Prozess, Anklage, Prozessauftakt, Angeklagt, Ehrenmord
Quelle: www.sueddeutsche.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2008 20:16 Uhr von Hier kommt die M...
 
+14 | -2
 
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lol: Voll politsch korrekt kontrollierte news :)

Aber wer lesen kann..naja...

Wieso treten die Eltern der Ermordeten eigentlich als Nebenkläger auf, wenn der Vater seinen Schwiegersohn angeblich dazu angestiftet hat, seine Tochter zu töten?

Sch**** Ehre..sowas ist keine Ehre, das ist nur unehrenhaft und feige und damit wird mit Sicherheit keine Pseudofamilienehre wieder hergestellt, aber das raffen die in 1000 Jahren nicht mehr.
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04.08.2008 20:18 Uhr von sgfx
 
+11 | -1
 
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"[...] ein jeder Mann hätte in seiner Situation so reagiert..."

Aber ja...

Hätten wir alle...

Ich denke mal durch diese Tat ist seine "Ehre" erst Recht im A****
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04.08.2008 21:50 Uhr von jsbach
 
+8 | -4
 
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Das könne sie in ihren bergischen Heimat: machen aber nicht in einem zivilisierten Land. Nach dem grausamen Alten Testament: Auge umd Auge ....aber nicht im 21. Jahrhundert. Aber welchem Glauben der Mann angehört, brauch ich nicht zu erraten....
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04.08.2008 22:20 Uhr von arbeitslos_12345
 
+5 | -1
 
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ehrenmord? ja, durch diese tat ist er seine ganze, falss überhaupt vorhandene, ehre losgeworden
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04.08.2008 22:30 Uhr von high-da
 
+5 | -2
 
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jsbach: zitat :Das könne sie in ihren bergischen Heimat machen aber nicht in einem zivilisierten Land

wie jetzt ? du tolerierst ehrenmorde solange die nicht in deutschland passieren?
indirekt meinst du also sie können ihre frauen und kinder töten wegen ihrer ehre solange es nicht in deutschland passiert.


das krasseste an der story finde ich das er alles vor seinem kind getan hat, armes kind
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05.08.2008 00:38 Uhr von Great.Humungus
 
+5 | -2
 
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Gefängniss, Abschiebung und anschließend das Ganze in Rechnung stellen, egal ob Franzose, Engländer, Türke oder Ami
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05.08.2008 01:09 Uhr von Borgir
 
+4 | -2
 
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klarer fall: von lebenslang. fertig.
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05.08.2008 08:27 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+4 | -1
 
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War das einer der Ehrenmorden, die es offiziell: nicht gibt?

/ironie

@Great.Humungus: Wunderbarer Kommentar, besser kann man es nicht verfassen!
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05.08.2008 09:49 Uhr von parsnip1
 
+2 | -0
 
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high-da: wie jetzt ? du tolerierst ehrenmorde solange die nicht in deutschland passieren?
indirekt meinst du also sie können ihre frauen und kinder töten wegen ihrer ehre solange es nicht in deutschland passiert.


Leider haben wir keinen (oder nur wenig) Einfluss darauf, die Gesetze und Bräuche in anderen Ländern zu beeinflussen. Es ist ja allgemein bekannt, das Frauen im Islam kaum Rechte haben und der Willkür der Männer ausgesetzt sind. Erschütternde Berichte dazu gibts z.B auf RAWA
Hier aber befinden wir uns in einem zivilisierten Land, wo es zumindestens im Gesetz verankert ist, das Frauen grundsätzlich gleichberechtigt sind ( wenn auch die Praxis in der Regel etwas anders aussieht). Am skandalösesten finde ich, das bei unserer Rechtsprechung zu oft der kulturelle Hintergrund berücksichtigt wird. Das heißt in der Praxis, die oder der Täter kommt mit einer vergleichsbaren geringen Strafe davon.
Die arme junge Frau tut mir so leid..... und auch der Junge. Diese Bilder, wie seine Mutter abgestochen und angezündet wurde, wird er doch sein Leben lang nicht vergessen!
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05.08.2008 10:03 Uhr von borgworld2
 
+2 | -1
 
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Ich bedauere es wirklich, dass es in Deutschland die Todesstraft nicht gibt.
Aber damit müssen wir uns wohl abfinden, also den Typ einsperren und den Schlüssel wegwerfen.
Seinen Schwiegervater dann auch erstmal für 5-10 Jahre wegen Anstiftung zum Mord weg.

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