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Sparsam und günstig: Trendwende am US-Automarkt überrascht Hersteller

Jahrelang waren SUVs (Sport Utility Vehicle) und schwere Geländewagen der Verkaufshit und das Kerngeschäft am US-Automobilmarkt. Mittlerweile bleiben die Händler jedoch auf den gewinnträchtigen und dementsprechend teuren Spritfressern sitzen.

Die Nachfrage verlagert sich auf kleinere Autos und "grüne Technologien", wie dem Hybridantrieb. Hier sind die japanischen Hersteller führend. Doch die wurden vom sprunghaften Anstieg der Nachfrage in diesem Segment überrascht - bis zu sechs Monate warten US-Kunden etwa auf den Toyota-Hybrid Prius.

Starke Absatzeinbußen muss unterdessen die US-Autoindustrie hinnehmen: 27 Prozent Absatzrückgang im Juni verzeichnete General Motors im Vergleich zum Vorjahresmonat, Chrysler muss sogar Absatzeinbußen von 29 Prozent hinnehmen.


WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Auto
Schlagworte: USA, Hersteller
Quelle: www.rooster24.com

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2008 15:41 Uhr von mediareporter
 
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Wow, angesichts dieser Zahlen scheints der deutschen Autoindustrie ja noch gut zu gehen: Mercedes-Benz hat um 11,6 Prozent und BMW um 2,2 Prozent zugelegt, sagt die Quelle.
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04.08.2008 15:57 Uhr von nopulse
 
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vielleicht: setzt jetzt ja das umdenken bei allen herstellern ein, schließlich ist der US-markt ja nach wie vor DER kernmarkt schlechthin...
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04.08.2008 16:05 Uhr von borgworld2
 
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Interessant: Wenn sie die SUVs bald sehr sehr billig hergeben könnte man sich ja doch so eine Kiste importieren.
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04.08.2008 16:40 Uhr von DarkRomantic
 
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Wieso verwundert? Ich frage mich, wieso die Autohersteller so überrascht sind! im Grunde war es doch nur eine frage der Zeit, bis sich das Verhalten der Autokäufer ändert! nur haben die Amis halt mal wieder bissl zu spät geschaltet und immer wieder neue Spritfresser rausgebracht anstatt gleich mit au den "grünen Zug" aufzuspringen! ist ja klar, dass sie jetzt mit Ausreden kommen, von wegen es war überraschend.
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04.08.2008 17:00 Uhr von mediareporter
 
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@ dark: das kommt mir genauso vor... aber die wollen natürlich die großen kisten verkaufen, weil da mehr gewinn drinnen ist ;)
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04.08.2008 17:32 Uhr von Mi-Ka
 
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Tja, ganz so einfach ist es dann doch nicht immer.

Hey, die Amis haben es einst mal wirklich versucht wurden aber nur milde belächelt, als sie den "Kleinwagen" Neon auf dem Markt gebracht haben.

Und der Benzinpreis war schon hoch, als die ganzen SUVs so in den Markt eingeschlagen haben.

Ah ja,
und die Sparversion von Audi, die nicht mehr gebaut wird, hat nicht mehr gekostet als ein Prius aber dafür weniger verbraucht. Warum also ist der Prius so ein Erfolg und nicht der Audi? Platz war auch mehr vorhanden.
Eigentlich unlogisch
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04.08.2008 20:01 Uhr von Alfaeins
 
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Tja: verstehe sowie so nicht die Autohersteller. Energie wird immer teurer, aber die Fahrzeuge werden immer größer und schneller und durstiger. Ich gehöre leider nicht zu dehnen, die sich einen Neu wagen von einstieg-preisen um die 30.000€ leisten kann. Aber wie immer, (auf Deutschland bezogen ) wenn der Autofahrer noch fahren kann wird alles schön geschluckt. Ob es die Anschaffung ist oder der Spritpreis. Bis es Knallt.
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05.08.2008 12:27 Uhr von Unrealmirakulix
 
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jetzt: kommen die Amis endlich auch auf den City-Flitzer....äh...Hund.
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05.08.2008 17:36 Uhr von de_waesche
 
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@ dumf: du magst ja recht haben mit deiner behauptung neue autos werden größer schneller und trotzdem sparsamer.
ABER es bleibt letzendlich der selbe, also absolute verbrauch bestehen, da der verbrauchsvorteil durch das mehrgewicht der neuen autos wieder relativiert wird.

wenn ich da die neue c-klasse oder den neuen a4 sehe, dann kommt mir die galle hoch bei einem gewicht von mittlerweile 1,7-1,8 tonnen. so viel wogen anfang der 90er die wagen der oberklasse. *kopfschüttel*
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06.08.2008 03:04 Uhr von Surrender
 
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@de_waesche: Nun, dafür SIND A4 und C-Klasse heute auch Oberklasse im Vergleich. Heute ist man mit nem BMW 1er, Golf, A3 Sportback, Skoda Octavia etc pp. doch bestens bedient. Die Kompakltklasse hat mächtig aufgeholt, aus Platzgründen fährt man A und C-Klasse sicher nicht.
Die bestehenden Klassen werden immer weiter aufgewertet und im Kleinstsegment einer nachgeschoben.

Siehe VW: Der Polo wurde größer, dann gab´s Lupo und Fox. Beim Audi wurde der A6 größer und besser, A4 aufgewertet, dafür gibt´s den A3 Sportback. Ich fahre einen A4 von 1997 und zur aktuellen Generation ist das schon ein Riesenunterschied. Bei Mercedes nicht anders: Der 3er wurde immer größer, jetzt gibt´s den 1er. Und der Verbrauch dieser Autos sinkt auch "absolut". BMW z.B. stellt extrem spritsparende Autos her.

Etc. pp.
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06.08.2008 20:01 Uhr von de_waesche
 
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ich finde es trotzdem ein unding, zum einen zu sagen der neue wagen wäre sparsamer und damit sind wir umweltfreundlicher, und zum anderen soviel sinnlosen kram reinzubasteln, dass die aussage zur doppelmoral verkommt.

die sollten meiner meinung nach einfach mal ein auto bauen, das mich nur von a nach b bringt. da scheiß ich auf die ganzen fahrhilfen und sensoren und neuen sicherheitssysteme und was weiß ich, was die da noch alles reinbauen. gurt, airbag und von mir aus noch esp. der rest hängt vom eigenen fahrstil ab.
ich finde die autobauer(bzw. lobbyisten) haben den bezug zur realität verloren und leben noch in einer zeit, als rohölpreise niedrig waren. leider kann aber der großteil der autofahrer auf komfort nicht verzichten, und deswegen werden solche praktiken noch einige zeit weitergehen.
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06.08.2008 22:11 Uhr von Surrender
 
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Ja nun: Das von dir geforderte Auto gibt es doch: Den Dacia Logan. Nur verbraucht der auch nicht wirklich weniger, als ein VW Golf. Sieh es doch mal so: Nur weil die großen Autobauer innovative Techniken entwickeln und teure Autos verkaufen, ist überhaupt Geld für die Entwicklung derart sparsamer Motoren (vor allem in Massenproduktion) da. Und ich finde vor allem, dass gerade nicht an der Sicherheit gespart werden sollte. Überall, nur da nicht. Wenn ich bedenke, wieviele Leben dadurch schon gerettet wurden. Die beste Möglichkeit zum sparen ist immer noch eine sparsame Fahrweise. Ich sehe deine Argumente schon, nur hat doch niemand was davon, wenn wir plötzlich wieder in Autos wie von vor 20 Jahren rumgurken.
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08.08.2008 04:43 Uhr von marshaus
 
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nun ja man merkt nun auch da drueben das es so nicht mehr weiter geht......aber eben sehr spaet
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11.08.2008 23:50 Uhr von md2003
 
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tja sind die Kollegen in USA endlich mal auf den richtigen Trichter gekommen - und das obwohl der Srit dort immer noch RELATIV günstig ist - zumindest im Vergleich zu deutschen Preisen!
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13.08.2008 02:26 Uhr von sturmsuedwest
 
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Ihr seid echt lustig Der Knackpunkt ist, dass die Automobilhersteller genau DIE Autos bauen, die IHR kauft. Anders macht das für einen Hersteller überhaupt keinen Sinn. Also solange dicke Autos mit den unmöglichsten und möglichsten Sicherheits- und Komfortausstattungen gekauft werden, werden sie auch gebaut. So einfach ist das. Am Rande: Ich arbeite für einen Automobilhersteller... die sparsamen, leichten Magerausstattungen werden schlicht und ergreifend nicht gekauft... da will der Arsch im Winter gewärmt werden, die Hifi-Anlage soll BUFFTABUFFTA machen, die Fenster und das Megasonnendach gefälligst elektrisch auf und zu gehen, der Sitz soll sich wie von Geisterhand verstellen und alles hübsch und dezent beleuchtet sein. Dann noch on top das (sinnvolle) ESP, eine Servolenkung, Klimaanlage, am besten 9 Airbags, ein integriertes Kinderrückhaltesystem und, und, und... (lässt sich beliebig fortsetzen). Dann muss es die Sportversion mit den dicken Schlappen, den Spoilern, dezent verbreiterten Kotflügel sein und ein dickes Auspuffrohr rundet der deutschen liebstes Kind dann ab. Also steigt trotz Verwendung von Leichtbauteilen das Gewicht immer weiter an. Noch Fragen?

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