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CSU-Chef Huber will Atomkraft, aber kein Endlager in Bayern

Der bayerische CSU-Chef Erwin Huber hat sich erneut in Sachen Atomenergie zu Wort gemeldet. Gegenüber der ARD erklärte Huber, dass ein Abschalten der "sicheren deutschen" Atomkraftwerke die Energieknappheit weiter erhöhe. Die deutschen Meiler könnten bis zu 60 Jahre laufen, wenn sie sicher bleiben.

Im Gegenzug forderte Huber von den Energiekonzernen, die gewaltigen Erlöse in die Preisstabilität auf dem deutschen Markt zu investieren. "Der Verbraucher soll den Vorteil haben, nicht der Shareholder", erklärte der CSU-Chef weiter. Ein Endlager in seinem Freistaat sei allerdings nicht akzeptabel.

Unterdessen griff Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) seinen für Energie zuständigen Ministerkollegen Michael Glos (CSU) scharf an. Man dürfe Energiepolitik nicht mit Lobbyismus für die Atomindustrie verwechseln, so der Vorwurf Gabriels. Der letzte Atommeiler soll bis 2022 abgeschaltet werden.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bayern, Bayer, Chef, CSU, Atomkraft, Endlager
Quelle: www.n-tv.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.08.2008 19:48 Uhr von Geriba01
 
+24 | -2
 
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Echt toll!!?? Was ist denn das für ne unsoziale Aussage vom Huber??
Den Strom nehmen wir gerne aber den Abfall, also die Endlagerung kann wo anders hin! Da sind wir Bayern uns zu fein dafür auch noch den gefährlichen Abfall zulagern.
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03.08.2008 19:49 Uhr von xjv8
 
+21 | -1
 
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Klar, die Bayern möchten saubere Energie haben, dass Wiesen und Wälder nicht verunreinigt werden. Für den Dreck sind die Niedersachsen, etc. zuständig!! Erwin...........wach auf!!
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03.08.2008 20:14 Uhr von Josch93
 
+6 | -14
 
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Richtig so: Die deutschen Atomkraftwerke sind vielleicht nicht zu 100% sicher jedoch ist Atomstrom sehr wichtig. Ein Endlager in Bayern halte ich auch nicht für gut, da ich gehört habe es soll in Schweden ein sehr sicheres geben.
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03.08.2008 21:27 Uhr von JCR
 
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Auf Kosten anderer "fett werden" darin hat Huber zweifellos Erfahrung.
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03.08.2008 22:03 Uhr von artefaktum
 
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Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass. Wo bleibt da eigentlich die von unseren Politikern so oft verlangte Eigenverantwortung?
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03.08.2008 22:06 Uhr von cookies
 
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schade schade Der Titel reißt ein nicht unwichtiges Thema an, das auch in der Quelle weiter ausgeführt hat, und du führst das in deiner News nicht weiter aus! Nicht professionell!
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03.08.2008 23:18 Uhr von 08_15
 
+5 | -2
 
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Wie sicher Atommüllager sind zeigt uns Asse: Und Gorleben ist von der Struktur auch nicht besser. (Beides Salz) Bis die Brühe ausläuft ist Huber tot. Hätte ich nun einen Vorschlag:

Huber Sie Oberschlaumeier! Nehmen Sie jetzt ein paar Kanister von der Brühe aus Asse in Ihren Keller. Los Sie unwissender Feigling! Oder bekommen Sie Honorar für den Schwachsinn den sie da blubbern?

Schämen Sie sich!
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03.08.2008 23:32 Uhr von 08_15
 
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Für die, die zum googlen zu faul sind: In dem ausgedienten Salzbergwerk lagern seit Ende der 70er Jahre rund 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen. Die Anlage galt in der Öffentlichkeit zunächst als sicher, Rechenmodelle bescheinigten ihr einen möglichen Betrieb für mehr als 20.000 Jahre. Völlig problemlos läuft die Lagerung aber schon lange nicht mehr: Seit 1988 dringt Wasser in das ehemalige Salzbergwerk ein, derzeit rund zwölf Kubikmeter am Tag. Erst vergangenen Monat wurde bekannt, dass diese Salzlauge einen deutlich erhöhten Gehalt von Caesium 137 aufweist. Sollte künftig noch mehr Wasser in das ehemalige Bergwerk eindringen, besteht Einsturzgefahr. Der Betreiber und zuständige Ministerien überlegen schon, die Hohlräume aufzufüllen und Teile des Atommülls aus den Stollen zu bergen.

Quelle:http://www.stern.de/...
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04.08.2008 00:34 Uhr von Borgir
 
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genau: der will das, aber den müll der dabei anfällt will er nicht...was für ein elender vollpfosten.
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04.08.2008 00:39 Uhr von Kampfpudel
 
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Huber: Der soll endlich seinen Kopf zu machen und gut ist.
Jedes Mal drücken die solch einen Mist klammheimlich durch die Medien. Soll er doch mal in Niedersachsen eine öffentliche Rede zum Thema halten, wenn er die Eier dazu hat.
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04.08.2008 02:07 Uhr von politikerhasser
 
+8 | -0
 
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Das ist es, was die CSU und Bayern auszeichnet: Ein gutes Leben auf Kosten der anderen Bundesländer.
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04.08.2008 12:41 Uhr von Jorka
 
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@kommentarabgeber: Und ich bin dann dafür das in deiner Gemeinde ein Endmüllager ausgehoben wird, und wir unseren Niedersächsischen und Schleswig Holsteinischen Atommüll dort hinkippen werden...

Wenn der werte Herr Huber Atomkraftwerke will, dann soll er bitte seinen ganzen Atommüll auf bayrischen Territorium vergraben und nicht ihn in andere Bundesländer entsorgen.

Warum erklärt sich Bayern eigentlich nicht gleich unabhängig von Deutschland?....
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04.08.2008 13:30 Uhr von Kandis2
 
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@ kommentarabgeber: "Atommüll soll einfach dort entsorgt werden, wo die besten Voraussetzungen dafür vorhanden sind."

Wo wäre das denn deiner Meinung nach?

Ich bin auch für Atomstrom, aber wohin mit den ausgebrannten Stäben? Hier will sie keiner haben, ins All werden sie nicht geschossen, ... das Problem ist wohl eine "sichere" Endlösung, die wir zur Zeit einfach nicht haben.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Energieerzeuger weiter in alternative Energiegewinnung investieren, dass sich die Ausbeute auch rentiert.
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05.08.2008 01:10 Uhr von Briefmarkenanlecker
 
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Warum eigentlich nicht in Bayern? Gerade Bayern ist dafür doch am besten geeignet.
Es ist nur dünn besiedelt und wenn man sich einige Betonköpfe aus der CSU anschaut, kann da auch kein großartiger Schaden mehr entstehen.

Also ich bin für Bayern als Atomendlager.

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