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Radfahrer vertraute seinem Navigationsgerät blind und fuhr auf die Autobahn

Unweit von Bremerhaven ließ sich ein 76-jähriger Radfahrer von seinem Navigationsgerät in das Dorf Weddewarden leiten. Nur war das "Navi" auf die kürzeste Verbindung eingestellt, so dass er über die Autobahn A27 das Dorf erreichen wollte.

Die Polizei konnte den Mann noch auf dem Autobahn-Zubringer Bremerhaven Mitte erwischen. Der Radfahrer sagte zur Polizei, dass ihm diese Route von seinem Navigationsgerät angezeigt wurde. Alternativrouten hat sich der Mann nicht durch sein "Navi" errechnen lassen.

Die Partnerin des 76-jährigen Radfahrers folgte lieber nicht dem Routenvorschlag des Navigationsgeräts und versuchte alleine das Dorf zu erreichen. Die Polizei griff auch sie auf und brachte beide dann mit ihren Fahrrädern nach Weddewarden.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Autobahn, Radfahrer, blind, Navigation, Navigationsgerät
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.08.2008 16:58 Uhr von Anomaly92
 
+6 | -3
 
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ein navi am fahrrad?? der wird wird wohl einfach mal ein navi für autos an sein fahrrad geklemmt haben^^

wusste nichtmal, das man die beim radfahren verwendet
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03.08.2008 17:10 Uhr von Great.Humungus
 
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Sowas passiert wenn die Leute das denken nur zu oft jemand anderem überlassen
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03.08.2008 17:54 Uhr von maretz
 
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@anomaly92: Naja - warum nicht fürs Fahrrad? Gibt ja auch Navis für Motorräder, Navis für Fußgänger usw...

Allerdings zeigt das eines: Das man beim einstellen und der Route folgen das Hirn nicht komplett ausschalten soll... Der hat ja noch glück gehabt - Bhv hat ja einige Fährverbindungen... wäre der auch einfach den Anleger runtergefahren wenn keine Fähre da liegt - schließlich hat das Navi ja kein "Stop" gesagt... (Und wer jetzt sagt das Alter ne Entschuldigung ist: Für die Fehlbedienung des Navis vielleicht... Für den Versuch auf die Autobahn zu fahren nein -> denn DAS sollte man in dem Alter schon wissen das man da mit dem Fahrrad nix verloren hat...)
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03.08.2008 18:02 Uhr von sokar1
 
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Unvermögen: Mit Navis ist es eben so wie im allem: Wenn mans nicht blickt, dann die Finger davon lassen.

Moderne Navis haben auch Modi für Fußgänger und Radfahrer. Hätte er es richtig eingestellt wäre das nicht passiert.
Dann hätte er sich auch keien alternativroute berechnen lassen müssen :-D
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03.08.2008 18:04 Uhr von FredII
 
+6 | -3
 
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Bei meinem Navi lassen sich "Fußgänger" oder auch "Radfahrer" eingbeben.
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03.08.2008 18:05 Uhr von archiv
 
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@anomaly92: klar gibts navis für fahrräder.
http://www.mtb-news.de/...
das garmin edge z.B.
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03.08.2008 18:12 Uhr von mister_mf
 
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mein navi ist schon über 3 jahre alt. es hat von anfang an den modus für radfahrer und fußgänger...

aber auch beim navi ist mitdenken angsagt. das heißt, nicht nur richtig einstellen, sondern auch bei der geführten route nachdenken...
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03.08.2008 20:08 Uhr von datenfehler
 
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alte Leute und der Straßenverkehr Es wird wohl ewig ein Problem bleiben, solange man sie auf die Welt bzw. auf die Straßen losläst...

Schade, dass ich das mit den 76 Jahren gelesen habe.

Als ich die Überschrift gelesen habe, wollte ich erst so fies sein und fragen, ob sich der Radler vielleicht sein Hirn zu weich gedopt hat, aber naja... Der Gag funktioniert in dem Fall nicht.
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03.08.2008 20:18 Uhr von maretz
 
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@datenfehler: Ich weiss nicht ob man das mit "alte Leute im Strassenverkehr" so pauschal sagen sollte... Ich glaube die jüngeren die sich jedes WE besoffen zu Tode fahren (weils ja cool is nach der Disco noch besoffen zu fahren) sind da nicht besser...

Nur kann ich in einem Fall wie hier noch davon ausgehen das der Mann der Technik einfach blind vertraut hat (und das aus unkenntnis). Da ist er nicht der einzige - und mit sicherheit auch nicht der letzte (man suche mal nach den LKW-Fahrern die meinten ihr Navi auf PKW zu stellen - und plötzlich in Straßen gelandet sind wo die nicht mehr alleine rauskamen).

Aber welchen Grund kann ich bei jüngeren Autofahrern sehen wenn die besoffen fahren, wenn die auf der Bahn "wilde Sau" spielen und mit 30 cm Sicherheitsabstand bei 150 km/h fahren usw.?!?

Also - ich würde vorher nochmal nachdenken bevor ich behaupte das alte Leute ein Problem im Straßenverkehr darstellen...
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04.08.2008 00:36 Uhr von Lebensgefahr
 
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Ich fahre schon immer mit dem Rad und: dem Navi. Hab das spasseshalber auch mit meinem kleinen Roller (Scooter) gemacht.
Der Vorteil des Navis am Rad ist, dass man keinen Geschwindigkeitsmesser mehr braucht, da ja über GPS diese angezeigt wird. Ebenso wird mir angezeigt, wie lange ich noch brauche um das Fahrziel zu erreichen.
Da ich an meinem Navi die Option Fussgänger und Radfahrer einstellen kann, ging bei mir noch nie was schief.
Bei meiner letzten Tour fuhr ich neben einer Schnellstrasse und das Navi zeigte mir eine paralell laufende Strasse an.
Solch ein Navi gibt es schon für 99 €.
Und wenn es mir zu langweilig wird, lege ich eine 2 Gb Speicherkarte hinein und kann max. 3 Spielfilme sehen oder Musik hören (natürlich ohne Kopfhörer).
Lediglich bei Sonnenschein ist die Anzeige nicht optimal.
Dafür schalte ich dann die Sprachoption ein, die mir sagt, bei der nächsten Kreuzung rechts abbiegen.
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04.08.2008 00:37 Uhr von Borgir
 
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nochmal: das nutzen von navigationssystemen erlaubt nicht das ausschalten des hirns.
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10.08.2008 23:39 Uhr von md2003
 
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also Navis labern manchmal schon ziemlichen Mist - vor allen Dingen, wenn die Karten alt sind - DESHALB immer Kartenupdates machen!!!

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