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Drama im Himalaya: Vermutlich bis zu elf von 18 Bergsteigern ums Leben gekommen

Wie die baskische Zeitung "Gara" in ihrer gestrigen Samstagsausgabe meldete, waren 18 Bergsteiger zum zweithöchsten Berg der Welt aufgebrochen, um den K2 (8.611 Meter) zu besteigen. In ersten Berichten von spanischen Medien und Blogs war von zwei Toten die Rede.

Mittlerweile wurde diese Zahl mit elf toten oder vermissten Bergsteigern angegeben. Ein Expeditionsteilnehmer aus dem Baskenland, Alberto Zerain, sagte der Zeitung "Gara", dass er am vergangenen Freitag den Gipfel, des am schwersten zu besteigenden Achttausenders erklommen hatte.

Wie in einem Internet-Blog berichtet wurde, ist das Drama vermutlich durch eine Eisplatte oder eine abgehende Lawine ausgelöst worden. Die genaue Anzahl der Toten konnte noch nicht angegeben werden. Insgesamt waren neben Nepalesen noch Personen aus weiteren vier Nationen an der Expedition beteiligt.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Leben, Drama
Quelle: www.oe24.at

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.08.2008 09:52 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Erst vor einigen Wochen konnten wir ja ausführlich von dem Drama am Nanga Parbat in den Medien lesen oder sehen, bei dem ja ein Bergsteiger zu Tode kam und die anderen beiden mit dem Hubschrauber gerettet werden konnten.
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03.08.2008 12:48 Uhr von majkl
 
+5 | -1
 
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die solln: zuhause bleiben denn es heisst "wer sich in zu große gefahr begibt kommt darin um" also sind die herren selbst schuld und ich hab kein mitleid mit denen!
es nervt nur das andere immer für deren rettung bezahlen müssen egal wo sowas stattfindet!
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03.08.2008 12:58 Uhr von vostei
 
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@ majkl: fährst du ab und zu mal auto oder bist du auch mal als fußgänger im öffentlichen raum unterwegs? Wenn ja: vorsicht, das könnte schmutzen und sonstige kosten für die allgemeinheit nach sich ziehen...
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03.08.2008 13:18 Uhr von mustermann07
 
+3 | -1
 
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Wenn sie unbedingt rauf müßen... ihre Sache: Aber sie sollen sich dann kein Mitleid erwarten wenn einer runterfällt.
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03.08.2008 13:24 Uhr von 08_15
 
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Vostei Die meisten Unfälle passieren im Haushalt: bitte gib sofort deine wohnung auf, verlasse das haus und begib arbeite nichts mehr. als sichere bleibe empfehle ich dann den luftschutzbunker in der eifel.

meine güte! wer mit einem gleitschirm abspringt, tieftauchen macht, oder irgendeine extremsportart weiß um das risiko. denk mal an die idioten, die trotz wetterwarnung in shorts den berglauf machten. das ist dann noch extremer: dummheit gepaart mit extremsport.
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03.08.2008 13:36 Uhr von majkl
 
+2 | -0
 
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@vostei: du verwechselst da was...
es gibt einen unterschied zwischen normalem alltag oder extremsport!
kennst du den unterschied ?
wenn ich zur arbeit fahre ist das notwendig ebenso wenn ich zu fuß unterwegs bin und viele andere dinge auch!
aber kein mensch der welt kann mir glaubhaft versichern das extremsport notwendig ist!
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03.08.2008 14:47 Uhr von vostei
 
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für Extremsportler ist ihr Sport: Alltag.

Was ich damit sagen will, ist, dass es müsig ist über die Rettungskosten zu lamentieren - die Leute sind gängigerweise versichert.

Bei einer News über einen Verkehrsunfall käme da auch keiner auf die Idee.

Sprich, es geht in der News um einen bedauerlichen Unfall, der vielen Menschen das Leben gekostet hat - solange sie nicht barfuß in Unterhosen da hinauf kraxeln besteht imho keinerlei Grund über ihr Tun oder dessen Folgen zu lamentieren.
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03.08.2008 19:19 Uhr von Noseman
 
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@Vostei: Auch falls die Rettungskosten über eine Versicherung abgedeckt waren, etwaige folgekosten zahlen die Krankenkasssen oder gegebenfalls Genossenschaften (Berufsunfähigkeit) oder der Steuerzahler.

Deshalb kann ich den Ärger schon echt verstehen, den majkl anspricht.

Außerdem ist Bergsteigen (zumindest so, wie es viele betreiben) neben dem Risikofaktor nicht grade toll für die Umwelt.

Deinem Vergleich mit dem Autofahren aus Deinem ersten post stimme ich also absolut zu, nur sollte man daraus mE die Konsequenz ziehen ziehen möglichst so wenig Autofahrerei und Bergsteigerei wie möglich zuzulassen statt es völlig liberal jeden Hirni machen zu lasssen, wann immer er es will. :-b
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03.08.2008 20:26 Uhr von vostei
 
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:) klaro @noseman: naja - ich reagiere nur deshalb so allergisch auf solche Anwandlungen, weil man sieht, wie es sich langsam aber sicher in den Köpfen der Leute festsetzt, dass man achso "gefährliche" Hobbies wie Ski-, Motorradfahren oder das Klettern aus der Gesetzlichen rausnimmt, wie es ja schon einige Politfuzzies angesprochen haben - das gegenseitige Aufeinanderhacken, Thema Raucher zB, ist ein Ding womit sich Deutschland scheinbar wunderbar beschäftigen lässt.

Bergsteiger sind so fit, dass falls mal was passiert, die Kosten schon längst drinne wären. Und für mich macht es ehrlich gesagt null Unterschied, ob sich jemand beim Autofahren, auf der Haushaltsleiter, auf´m Bau oder in der Eigernordwand ´nen Schaden holt.

Beim Tauchen zB gibts eine Zusatzversicherung günstig über den Verband, da ist auch eine Rückholung mit bei, was zB im Urlaub auch der ADAC abdeckt - wenn man sowas macht hat man meist was in Peto und da soll sich keiner drum grämen. Man sollte lieber froh sein, dass sich viele Länder, wo Sporttourismus betrieben wird auch darauf eingestellt haben die entsprechende Notfalllogistik zu bieten.

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