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Deutsche Unternehmen verlassen China

Wegen steigender Löhne und der schlechten Qualität der Waren empfehlen Wirtschaftsexperten deutschen Firmen, sich aus China zurückzuziehen. Nach Informationen des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) ist davon jede fünfte der rund 1.600 deutschen Firmen betroffen.

Einige Unternehmen planen die Verlagerung ihrer Produktionsstätten nach Bangladesch, Indien oder Kasachstan oder planen, sich wieder in Deutschland niederzulassen.

Betroffen von dem Standortwechsel sind Firmen in der Konsumgüterindustrie und in der Textilbranche - so die Aussage von H. Röhm vom Beratungsunternehmen Deloitte.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, China, Unternehmen
Quelle: www.derwesten.de

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36 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.08.2008 09:54 Uhr von amon_amarth
 
+15 | -8
 
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Das sind jetzt nicht: wirklich Neuigkeiten die da geschrieben sind.( im Originaltext ) Aber es wird auch höchste Zeit das die Wirtschaft in deutschland sich darauf besinnt das es noch andere Kriterien wie Lohn und Herstellkosten gibt. " Siehe Addidas und andere Firmen die aus Qualitätsgründen wird in Deutschland produzieren wollen. "Weiter so, denkt an den Wirtschaftsstandort Deutschland"!
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03.08.2008 10:08 Uhr von Illus
 
+40 | -2
 
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amon_amarth: Addidas ist eine der Firmen die es sicher nicht nach Deutschland zieht. Die suchen sich lieber Länder in denen man mit der Armut besseren Profit machen kann.
http://www.pressetext.at/...
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03.08.2008 10:08 Uhr von fiver0904
 
+41 | -1
 
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Ab sofort produzieren wir nicht mehr in China da uns die Löhne zu teuer geworden sind und die Qualität zu schlecht. Wir entschuldigen uns dafür, dass wir jahrzehnte benötigt haben um das zu bemerken.
Sie, der Kunde, sind uns wichtig, aber natürlich denken wir noch nicht einmal im Traum daran Sie für die miese Qualität der letzten Jahre zu entschädigen, aber wir tun alles dafür ihnen von nun an hochqualitative Produkte anzubieten, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen und neue Innovationen auf den Markt zu bringen. Aus diesem Grund produzieren wir ab sofort in Indien und der tiefsten Steppe Kasachstans.
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03.08.2008 10:13 Uhr von Mi-Ka
 
+28 | -3
 
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Das mit der schlechten Qualität: ist natürlich die Krönung.
Da bezahlen so wenig wie nur möglich und dannn noch mal 10% weniger.
Die Chinesen können nicht zaubern. Auch sie müssen die Rohstoffe irgendwo herbekommen und von Luft allein lebt auch ein Chinese nicht.

Aber egal. Die Karawane zieht weiter.
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03.08.2008 10:27 Uhr von wilbur245
 
+7 | -3
 
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na das freut die Chinesen: alle weg und die Technik und das now how wird kopiert und selbst gemacht.......konkurrenz erhöht das Angebot und senkt die preise,
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03.08.2008 10:42 Uhr von Rainer080762
 
+9 | -1
 
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Ich: Ich sage nur aus schaden wird man klug
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03.08.2008 10:51 Uhr von das_opimon
 
+13 | -1
 
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Was viele Unternehmen nicht einsehen wollen, dass trotz den relativ hohen Lohnnebenkosten der Standort Deutschland aufgrund seiner Produktivität immer noch weltführend ist!

Vielleicht sollten doch einige mal ihre Kalkulationen überdenken und die Arbeitsplätze wieder zurückverlagern!
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03.08.2008 11:15 Uhr von Technomicky
 
+5 | -1
 
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Naja ich bezweifle,dass es an der Qualität liegt sondern eher am Finanziellen!
Die Shirts und Schuhe worden vor 5 Jahren auch nicht anderst gemacht als jetzt, aber die Lohn- und Transportkosten sind eben stark gestiegen. Denn selbst die Chinesen lassen sich nicht mehr so schnell ausbeuten...

Wäre shcön wenn sie wieder nach Deutschland kommen, aber auch das bezweifle ich! Es gibt noch genug Länder, wo man mit 50€ im Monat wie ein König lebt, leider!
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03.08.2008 11:17 Uhr von Illus
 
+3 | -2
 
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das_opimon: "der Standort Deutschland aufgrund seiner Produktivität immer noch weltführend ist!"

Das klingt für mich etwas nach deutscher überheblichkeit. Länder wie die USA, Großbritannien sind ja bestimmt schlechter.

"Im EU-Vergleich liegt die Arbeitsproduktivität in Deutschland mit 102 (EU25=100) bei einer Betrachtung in Purchasing Power Standards (PPS) knapp über dem Schnitt von 25 EU-Länder."
(Quelle: Statistisches Bundesamt 10.2007)
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03.08.2008 11:34 Uhr von kloogshicer
 
+7 | -0
 
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Jawohl! Das mit der schlechten Qualität wird in Bangladesch oder anderen 3.-Welt-Ländern *bestimmt* besser. </ironie>
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03.08.2008 11:35 Uhr von Totoline
 
+9 | -2
 
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Nicht nur die: Heuschrecken aus der USA ziehen weiter - unsere eigenen auch. Mal sehen wie lange es im Zuge der Globalisierung noch möglich ist ein Land zu finden in dem sich die Arbeiter vorzüglich ausbeuten lassen.
Aber vielleicht kommen sie auch wieder her - die Zeitarbeitsfirmen haben die Löhne ja mittlerweile so weit unten, das jeder Inder, Rumäne etc. verhungern würde.
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03.08.2008 11:39 Uhr von Travis1
 
+9 | -1
 
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Die: großen Firmen sind immer da wo sich die Menschen am besten ausbeuten lassen!
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03.08.2008 11:43 Uhr von topreporter
 
+13 | -1
 
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@Rainer080762: "Ich sage nur aus schaden wird man klug"

Welcher Schaden? Du meinst doch nicht wirklich, dass das vorgeschobene Qualitätsargument ausschlaggebend gewesen sein wird?
China wird zu teuer, das ist alles. Man kann nicht mehr die Gewinne erzielen, die man möchte, also sucht man sich billigere Länder. Glaubst Du, dass es in Bangladesch plötzlich zu einem Qualitätssprung kommen wird?
Vergiss es.... das wird genauso ablaufen... wenn dort genug Firmen produzieren lassen steigen die Löhne und der Standort wird zu teuer .. man hört wieder das Qualitätsargument und geht in den Kongo oder wohin auch immer.

Solange der Kunde nicht Druck macht, ändert sich daran nichts. Nachdem er der einzige ist, der das Geld hat, ist auch nur er derjenige, der bestimmt, wo es lang geht. Kauft er keine Produkte aus China oder Bangladesch, wird sich ein Unternehmen früher oder später überlegen, ob es auf den Markt verzichtet, oder zwar teurer produziert, aber mehr absetzt. Aber solange jeder meint, Deutschland (oder meinetwegen auch Europa) wäre keine Nation, keine Gemeinschaft und man schaut lieber auf sich selbst... ob es dem Nachbarn gut geht wäre genauso wichtig oder unwichtig wie ob es irgendeinem in Hong Kong gut geht, solange wird sich daran auch nichts ändern.
Fakt ist: Wir sind nunmal eine Gemeinschaft, jeder finanziert Dinge für den anderen mit. Jeder kreiert den Wohlstand der anderen mit.
Allem Idealismus zum Trotz sind wir nunmal eine Gemeinschaft, deren Fundament scheinbar etwas zu bröckeln beginnt. Und das Problem dabei seh ich nichtmal so sehr bei einzelnen Unternehmen, sondern bei der Einstellung, der Egal-Mentalität der Bürger.
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03.08.2008 11:50 Uhr von Guddy83
 
+6 | -2
 
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viele Firmen aus meiner Gegend die in China produziert haben haben sich dort schon fast komplett zurückgezogen. Die billigen Herstellungskosten rechnen sich einfach nicht mit der zum Teil sehr schlechten Qualität.

Ich schaue lieber auf die Qualität, anstatt nur auf den Preis. Was bringt es mir wenn ich was billiges kaufe und sehr schnell kaputt geht, anstatt etwas mehr Geld hinlege und dafär aber auch sehr lange was davon habe.
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03.08.2008 12:24 Uhr von Ballerkopp
 
+6 | -6
 
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"..., sich wieder in Deutschland niederzulassen": Da sollte man zweimal drübernachdenken, das Pack wieder reinzulassen!
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03.08.2008 12:25 Uhr von lugfaron
 
+8 | -1
 
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die meisten firmen: wechseln ihren standort nur aus finanziellen gründen. die qualität in china war von anfang an nicht gut, aber was kann man schon erwarten, wenn ein arbeiter nur 50€ im monat verdient?
mittlerweile haben sie sich in china für die menschen und auch ein wenig für die herstellungsart eingesetzt, dass die preise natürlich steigen müssen. wenn man logischerweise keine kinderarbeit oder absolute ausbeutung der menschen haben möchte, müssen die löhne nun mal steigen und die produkte kosten mehr. das hat jedoch keinerlei auswirkungen auf die qualität.
in bangladesch und indien wird es immer noch kinderarbeit geben und wenn die deutschen kunden dann wieder fordern, dass diese abgeschafft wird, werden die preise wieder steigern und es wird wieder ein neuer billigerer standort gesucht.
mit qualität hat dies jedenfalls nichts zu tun!
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03.08.2008 13:44 Uhr von Jimyp
 
+4 | -1
 
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Gute Sache Dem werden hoffentlich auch weitere Länder folgen! China darf man nicht unterstützen!
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03.08.2008 14:49 Uhr von skipjack
 
+3 | -0
 
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Auch eine späte Erkenntnis, Auch eine späte Erkenntnis, ist eine Erkentnis.

Sind wir doch ehrlich:

Wenn wir auf globaler Ebene mitspielen wollen, brauchen wir unsere Eigenschaften und keine raffgier mit billig Kräften.

Ohne:
-sauber
-ordentlich
-zuverlässig
wird es kein Deutsches Produkt, lange auf dem Markt geben.

Entweder wir finden zu unseren Wurzeln zurück, oder wir gehen als billig Logn Standort vor die Hunde...
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03.08.2008 14:52 Uhr von cyrus2k1
 
+6 | -2
 
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China ist nicht mehr aufzuhalten!! Die sind schon längst auf dem Weg zur neuen Welt und Supermacht und haben Geld ohne Ende. Die brauchen uns gar nicht mehr, sind jetzt in Afrika ganz groß im Geschäft. Unser Know-How haben sie schon längst kopiert. Fahrt mal hin und schaut euch den Wahnsinn an. China sind die neuen USA.
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03.08.2008 15:01 Uhr von Marodeur2
 
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@Illus: Bist du lächerlich... stellst es so hin, als würden Unternehmen die sich in niedriglohnländern engagieren dort die Menschen arm machen. Das Gegenteil ist der Fall, sie bieten den Menschen dort eine Arbeit und einen Lohn an den sie sonst nicht kriegen könnten. Aber das ist typisch, das ohen jegliche Rationalität und Logik argumentiert wird. Oder wie ich immer sage: "Gerecht ist, was mir gerade Recht ist".
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03.08.2008 15:09 Uhr von artefaktum
 
+4 | -1
 
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@ cyrus2k1: "Die brauchen uns gar nicht mehr"

China ist ein wichtiger Handelspartner von Deutschland und da wird sich auch in Zukunft nichts dran ändern. Der Welthandel ist ein gemeinsamer(!) Markt, bei dem keiner autark ist. Zum Thema empehle ich dir den Artikel über den "komparativen Kostenvorteil" bei Wikipedia.

http://de.wikipedia.org/...

Es ist schon komisch: Kaum erwähnt man China, können manche nur noch Panik und Hiobsbotschaften verbreiten. Da haben so manche Medien ganze Arbeit geleistet. Mit der ökonomischen Realität hat das aber wenig zu tun.
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03.08.2008 15:16 Uhr von artefaktum
 
+3 | -1
 
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@Marodeur2: >> Bist du lächerlich... stellst es so hin, als würden Unternehmen die sich in niedriglohnländern engagieren dort die Menschen arm machen.<<

Kann, ist aber leider meistens nicht so. Da werden Angestellte und auch Fabrikbesitzer von international agierenden Unternehmen gegeneinander ausgespielt um ja nur einen Cent mehr rauszupressen. Leg mal deine Hochglanzbroschüre des alleinigen Segens freier Märkte zur Seite und schau dir mal die Schattenseiten an.
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03.08.2008 15:37 Uhr von anderschd
 
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Wenn die Quallität: in China, oder sonstwo so schlecht war, oder ist, wer zum Geier hat dann die 250Euro Turnies gekauft vom Hr. Dassler und Co.?
Wir als Kunde oder Käufer sollten unsere Macht besser nutzen!
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03.08.2008 16:16 Uhr von miclan
 
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Managergehälter und Aktionärsdividenden: rauben vielen Unternehmen die Existenzgrundlagen. Da helfen über kurz oder lang auch keine Billiglohnländer mehr. Ich bin mir sicher dass in den nächsten Jahren viele namhafte Unternehmen vom Markt verschwinden werden, weil ihnen die Geldgeber davonlaufen. Und was China angeht, das ist heute bereits eine Wirtschaftmacht und nicht weil sich die Bedingungen dort vielleicht geändert hätten, im Gegenteil. Eher ist es doch so dass wir das Know-How dort hin geschafft haben, weil wir im eigenen Land zu Geldgeil waren um Dinge anzupacken und Innovationen umzusetzen.

Der Grund warum sich jetzt viele Firmen aus China wieder zurück ziehen ist ganz einfach der, weil sie mit deren Mentalität nicht klarkommen und von den Chinesen schlichtweg überrannt werden. Da möchte man natürlich die Reissleine ziehen und bei den einheimischen Kunden wieder gut Wetter machen. Ob´s gelingt...

(Meine ehrliche Meinung: HOFFENTLICH NICHT).
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03.08.2008 17:28 Uhr von rw2007
 
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Kopien versauen das Geschäft. Da man in der VR China nicht unbedingt viel von "geistigem Eigentum" bzw. Patenten halten zu scheint, werden immer mehr Produkte kopiert und zu Billigpreisen an den Markt gebracht.
Vor kurzem gab es einen Bericht eines deutschen Unternehmens welches Industrieroboter in China produzierte und sich über die starke Mitarbeiterfluktuation wunderte. Ende vom Lied war, auf einer Industriemesse konnte die Firma ihren eigenen Roboter mit anderem Markennamen und falscher Lackierung aus einem plötzlich geschaffenem chinesischen Unternehmen bestaunen.
Hier fand wohl nur Know-How-Diebstahl statt, aber es entstand konstengünstig ein identisch hochwertiges Produkt.
Andere Firmen wie z.B. ein Automobilzulieferer kämpfen mit Billigplagiaten von Bremsbelägen die unter einem ahnlichen Markennamen vertrieben werden aber nicht bremsen. Es entsteht so ein weltweiter Imageschaden den man erstmal wieder gut machen muss.

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