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München: Nach der Transplantation beider Arme: Patienten geht es gut

Sieben Tage nach der weltweit ersten Transplantation geht es dem Patienten den Umständen entsprechend gut. Damit die Arme nicht abgestoßen werden, muss der 54-Jährige ständig Immunsuppressiva einnehmen.

Dazu meinte die Ehefrau nach der Operation: "Die sehen ja aus wie Deine."

Die neuen Arme des Landewirts sind noch ruhig gestellt. Die Nervenzellen haben ein langsames Wachstum. Aus diesem Grund kann man erst 2010 beurteilen, ob der Patient in seinen neuen Händen ein normales Gefühl empfinden kann.


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WebReporter: do-28
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: München, Patient, Arme, Transplantation
Quelle: www.n-tv.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.08.2008 15:21 Uhr von Deniz1008
 
+2 | -6
 
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vor allem seitens der deutschen kirchenoberhäupter fehlt kritik...
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02.08.2008 15:22 Uhr von marshaus
 
+2 | -0
 
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das ist schon jetzt ein erfolg und sollten sie nicht abgestossen werden, dann koennte das fuer viele menschen die rettung sein
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02.08.2008 16:07 Uhr von wadimf
 
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Unfassbar: was die Medizin heutztage für Möglichkeiten hat!
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02.08.2008 16:53 Uhr von CRK277
 
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Mich würde: mal interessieren, warum der Mann keine Arme hatte. War es eine angeborene Fehlbildung oder hat er sie durch einen Unfall/ eine Krankheit verloren?

Das wäre richtig genial, wenn das klappen würde :)
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02.08.2008 17:10 Uhr von Laub
 
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Wow! Hammer Sache !
Ich wünsche dem Mann so sehr das die Arme nicht abgestossen werden und er sie normal einsetzen kann! Richtig toll sowas zu lesen!
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02.08.2008 18:03 Uhr von Ben Sisko
 
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Habs in der Bild gelesen. Laut Bild war es so (kopiere mal ganz frech den Text):

Seine Arme gerieten in eine Häckselmaschine, wurden fast bis zur Schulter abgetrennt.

In München starb ein Mann, der seine Organe zur Spende freigegeben hatte. Alles passt: Blutgruppe, Alter, Hautfarbe, Armlänge und -gewicht. Wenig später setzen fünf Teams mit 40 Ärzten und Schwestern zur Sensations-Operation an.

Zeitgleich beginnen die Teams in zwei OP-Sälen mit den Eingriffen. Zunächst legen sie jeweils Muskelenden, Nerven und Gefäße frei.

Die Spenderarme müssen um 2 Zentimeter gekürzt werden. Blutgefäße werden über eine Kanüle mit Konservierungslösung gefüllt.

Die abgetrennten Spenderarme werden an Josef H.s Oberarmstümpfe mit je einer Platte und acht Schrauben befestigt.

Die Ärzte nähen Muskeln und Sehnenstümpfe zusammen, verbinden die Nerven. Sie nutzen dafür mikroskopische Fäden (dreimal dünner als ein Haar).

Die Arme kommen in einen „Fixateur“. Das Gestell soll Schwellungen verhindern, Durchblutung fördern.

Nach 15 Stunden ist die OP erfolgreich beendet.

Wenn alles gut geht, kann der Patient in zwei Jahren seine Arme und Hände wieder bewegen, so lange dauert das Anwachsen der Nerven ...

Seine Berufsgenossenschaft versprach, die Kosten von 100.000 Euro zu übernehmen.
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02.08.2008 18:05 Uhr von Ben Sisko
 
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Achja der Gedanke mit der Hächselmaschine lässt mir nen eiskalten Schauer über den Rücken laufen...
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02.08.2008 18:23 Uhr von CRK277
 
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Viele [email protected] Sisko: für die Erklärung :)

Als ich gelesen hab, dass er Landwirt ist, hatte ich schon so eine Befürchtung -.-
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02.08.2008 18:49 Uhr von FiftyGroszy
 
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nicht schlecht: ich finde es erstaunlich,dass sowas möglich ist! hoffen wir mal das der körper seine neuen arme nicht abstößt und der patient ganz normal fühlen kann!

duch diese methode haben warscheinlich viele menschen die chance ganz normal leben zu können.
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02.08.2008 21:06 Uhr von cookies
 
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@ interno: ich hab das vermisste "e" gefunden!
Es befindet sich im 3. Absatz : des Landewirts .

Zauberei?
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02.08.2008 23:39 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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sehr gute News: Hochachtung: gut zusammengefasst - perfekte News
Zur Sache: Wir werden Zeuge des unglaublichen medizinischen Fortschritts.

News des Tages: 5 Sternchen von mir.
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03.08.2008 00:40 Uhr von Borgir
 
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ein wirklicher: erfolg, wenn das funktionieren sollte...echt super
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04.08.2008 10:51 Uhr von xlibellexx
 
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freu mich :): sowas ist immer für mich ......das mich sehr bewegt ,...... das ist es , sag ich dann ... schön freu mich Riessigggg ,,, hab ein gutes Gefühl das es Klappt , und der Spender ... darf auch nicht vergessen werden ... habe seine Seele den Frieden gefunden ... ich glaub der hätte sich auch gefreut , für was seine Organe und Gliedmassen für Nutzen haben ... :) ...und seine Familie freut sich bestimmt auch , obwohl Sie einen geliebten Menschen verloren haben , .... bin auch Spender , die Gewissheit , unten nicht zu verotten , und einem Menschen zu Helfen ... beruhigt mich ungemein ... lbg
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04.08.2008 11:00 Uhr von xlibellexx
 
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ich bins wieder :): Verpflanzung von zwei kompletten Armen betraten die Münchner Mediziner jedoch Neuland. Nun kommt alles darauf an, dass der Körper des Mannes die neuen Arme nicht abstößt....

hab ich geklaut :)..... aber was ich sagen möchte , ich bewundere deren Mut von den Ärzten in München , aller Achtung sag ich da nur ... bestimmt wird jetzt der Patient und die Ärzte mit Danke´s und Glückwünsch Karten bombadiert , ..letzendlich war es ja auch ein Risikoreicher Eingriff ... Günther Jauch wird bestimmt Patient und Ärzte einladen ... :)
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04.08.2008 11:09 Uhr von Webmaster01
 
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Ich bin stolz auf unser Gesundheitsystem!!

"Seine Berufsgenossenschaft versprach, die Kosten von 100.000 Euro zu übernehmen."

wow!

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