01.08.08 20:19 Uhr
 301
 

Genetische Veränderungen verantwortlich für höheres Schizophrenierisiko?

Eine internationale Forschergruppe mit Mitgliedern u.a. aus der Universität Bonn, der LMU München sowie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim haben festgestellt, dass drei neu entdeckte genetische Veränderungen - sog. Mutationen - das Risiko, an Schizophrenie zu erkranken, erhöhen.

Die Forscher konnten drei Regionen im Erbgut feststellen, die im Vergleich häufig mutieren. Menschen, die diese neue Mutationen tragen, haben ein wesentlich höheres Risiko (bis 15fach erhöht) an Schizophrenie zu erkranken. Lange nahm man an, dass Schizophrenie ausschließlich vererbt werde.

Mit Entdeckung der Mutation kann mit diesem alten Vorurteil endlich aufgeräumt werden: Häufig haben Schizophrenie-Patienten keinen Nachwuchs, somit müsste Schizophrenie - sofern es sich um eine rein vererbbare Krankheit handeln würde - mit der Zeit "aussterben".


WebReporter: bonsaitornado1
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Veränderung
Quelle: www.bionity.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Studie: AfD-Wähler sind keine Abgehängten, sondern einfach radikal rechts
London: Fettberg in Kanalisation soll in Biodiesel umgewandelt werden
Kunststoffe mithilfe von Enzym aus Algen synthetisierbar

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
01.08.2008 20:13 Uhr von bonsaitornado1
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Faszinierend finde ich persönlich, dass die Forscher eben durch solche Try-and-Error Versuche wesentlich mehr Sequenzen des menschlichen Genoms entschlüsseln können, als man sich noch vor 10 Jahren vorstellen konnte.

In der Quelle steht das ganze wesentlich ausführlicher und auch für Laien gut verständlich.
Kommentar ansehen
01.08.2008 20:55 Uhr von Raizm
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Naja Leider heißt das jetzt nicht,dass Betroffene nun einfach so Kinder bekommen können ohne irgendwelche Bedenken...Die 3 Mutationen können immer noch weitergegeben gegeben werden...Zwar hat ein komplett gesunder Partner die gleichen Gene als Wildtyp (nicht mutierte Version) und der Wildtyp ist immer dominant,wodurch die Mutationen unterdrückt werden können,aber es handelt sich um 3 Genregionen (!),d.h.es gibt viele Gene und viele Genvariationen ( Allele) können entstehen und das ist noch nicht vorhersehbar,inwieweit das Kind nun betroffen ist...

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Atomkonflikt: USA und Europa mit weiteren Sanktionen gegen Nordkorea
Polen: Wildtier schürt "Hass auf Deutschland"
airberlin: Prämienmeilen können wieder eingelöst werden


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?