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Bamberg: Sexueller Missbrauchsverdacht - hoher Geistlicher hat Erinnerungslücken

Eine Bistumssprecherin sagte am heutigen Donnerstag, dass gegen einen Domkapitular des Erzbistums Bamberg der Verdacht besteht, dass er sich von 1976 bis 1991 an Jungen sexuell vergangen haben soll. Der Beschuldigte kann sich nach eigenen Aussagen nicht an die ihm angelasteten Delikte erinnern.

Die Sprecherin sagte weiter, dass Ärzte dies auf Stress oder Überbelastung zurückführen können. Der katholische Geistliche soll in der besagten Zeit an Knaben eines Internats in Bamberg sexuelle Handlungen vorgenommen haben.

Momentan ist er an einem geheimen Ort untergebracht und wird dort betreut. Als die Vorwürfe bekannt wurden, hat der Domkapitular am gestrigen Mittwoch sein Amt als Chef der Hauptabteilung Pastorales Personal niedergelegt.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Missbrauch, Geist, Erinnerung, Bamberg, Geistlicher
Quelle: www.frankenpost.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2008 21:33 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Nach anderen Presseberichten, hat der Bischof schon an die Priester seiner Diözese geschrieben und gebeten "das Geschehen wahrhaftig und sensibel mit den Gemeinden zu besprechen und aufzuarbeiten". Er bat auch, dass die Geistlichen nicht vergessen sollten, was er schon alles Gute in seinem priesterlichen Leben bewirkt hat. Ich lass mich mal überraschen, ob es da jemals zu einer Anklage kommen wird.
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31.07.2008 23:41 Uhr von Haecceitas
 
+9 | -3
 
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ja klar wenn ich scheiße baue, "vergesse" ich das ja auch immer...

sorry, aber für sowas habe ich nicht wirklich verständnis... und das "vergessen" nehme ich ihm nicht ab!
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31.07.2008 23:42 Uhr von Artemis500
 
+8 | -3
 
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Wie bitte? Da hat einer Kinder sexuell missbraucht, und man soll daran denken, was er schon alles Gutes getan hat?

Das kann Gott beim jüngsten Gericht tun. Die hiesigen Gerichte sind dafür zuständig, Verbrecher hinter Gitter zu bringen - ob die auch schon Gutes getan haben ist da irrelevant.
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01.08.2008 00:00 Uhr von Tschoui
 
+2 | -3
 
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man solllte eventuell andere Quellen zurate ziehen...
Die Quelle, die man hier zurate gezogen hat, ist relativ dürftig. Da sind die News im fränkischen Tag detailierter...

Nach Informationseinhlung:

Man könnte die Hetze doch erst einmal lassen, oder? Im moment steht Aussage gegen Aussage. Und heißt es nicht: Unschuldig, bis die Schuld bewiesen ist?

@Autorkommentar:
Momentan ist es eher unwahrscheinlich, dass es zu einer Anklage durch die Staatsanwaltschaft kommen wird. Die Taten sind bereits verjährt. Außer, man findet noch etwas, das nicht verjährt ist. in diesem Falle, würden die früheren (noch nicht 100%ig bewiesenen) Taten natürlich straferhärtend auswirken.
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01.08.2008 00:24 Uhr von weg_isser
 
+6 | -2
 
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Halb so wild: Der hat sicher danach gebeichtet und "Gott" hat ihm seinem Sünden vergeben!
*Ironie off*
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01.08.2008 00:50 Uhr von wapwap
 
+1 | -5
 
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na wird er eben mal zu Frischfleisch versetzt: und dann kann er vielleicht in ein paar Jahren in den Knast wandern.
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01.08.2008 01:33 Uhr von Noseman
 
+2 | -2
 
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Richtlinien: " Nach kircheninternen Ermittlungen wurde der Priester bereits am 18. Juli beurlaubt.

Erst elf Tage danach erfuhr die Bamberger Staatsanwaltschaft von dem Verdacht - aus der Zeitung.Das Erzbistum rechtfertigt die Nicht-Anzeige. Zwar legen die Leitlinien zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche eindeutig fest, bei erheblichen Verdachtsmomenten auch die Staatsanwaltschaft einzuschalten. Dies allerdings nur, wenn die Fälle nicht bereits verjährt sind."

http://www.sueddeutsche.de/..."

Nicht dass immer wieder sexueller Mißbrauch im Umfeld der Kirche vorkommt ist zu bemängeln.

"Schwarze Schafe gibt es ja überall", so das vielgehörte Argument, was auch tatsächlich sticht.

Nur wird das den "schwarzen Schafen" in der RKK dank der vermalededeiten kircheninternen "Richtlinien" sehr leicht gemacht.
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01.08.2008 06:57 Uhr von Selina90
 
+3 | -3
 
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@Tschoui: Dein Post ist ironisch gemeint, oder?
"Man könnte die Hetze doch erst einmal lassen, oder? Im moment steht Aussage gegen Aussage"

Na ja, es stehen eigentlich genau genommen vier Aussagen gegen eine "Weiß jetzt nicht mehr so genau, was ich mit den Burschen getrieben habe"-Aussage. Meine Meinung: Scheiterhaufen!
Und zum Thema "verjährt" fällt einem ja wohl gar nix mehr ein. In was für einer Welt leben wir eigentlich?
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01.08.2008 09:08 Uhr von c_moeller
 
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Verjährung ? Ist das nicht schon lange verjährt ? Selbst 1991 ist schon 17 Jahre her ...
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01.08.2008 09:32 Uhr von Artemis500
 
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Vergewaltigung sollte eigentlich nicht verjähren. Für das Opfer verjähren die Folgen schließlich auch nicht.

Wenn ers getan hat, gehört er in den Knast.Basta. (Nicht auf den Scheiterhaufen. Todesstrafe ist immer blöd, denn man kann sich immer irren...bei Asche kann man sich schlecht entschuldigen)
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01.08.2008 09:49 Uhr von happycarry2
 
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Der würde mit Sicherheit: noch viel mehr vergessen wenn Ihn die Eltern der Kinder in die Finger bekommen würden. Kinderschänder gibt es in jeder Schicht, traurig, aber wahr. Aber schön das er in sicherer Obhut ist und gut versorgt wird, das wird die Opfer bestimmt freuen zu hören. *Ironie off* Ich kanns nur immer wiederholen: Strafen viel zu lasch. Wobei vielleicht härtere Strafen auch nicht von solchen Taten abhalten würden, wer begeht schon ein Verbrechen in dem Glauben daran das er/sie erwischt wird. Ausserdem muss das Denken bei solchen Menschen wohl sowieso schon sehr eingeschrenkt sein.
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01.08.2008 22:40 Uhr von wapwap
 
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kriegt man die nicht zivilrechtlich? Also zwar kein Knast, aber wenigstens die Therapiekosten für die Opfer? Da sollten dann wenistens die Krankenkassen sich ihr Geld wiederholen können.

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