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Immer mehr Geburten per Kaiserschnitt

Der Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) hat in einer Studie im letzten Jahr festgestellt, dass bereits jedes dritte Baby per Kaiserschnitt zur Welt kommt. Dabei scheint es sehr abhängig vom Bundesland zu sein, in welchem das Kind zur Welt kommt.

Die Spannweite in den einzelnen Bundesländern schwankt von 20 bis fast 40 Prozent. Nach Angaben von Experten sei allerdings nur bei jeder zehnten Geburt ein Kaiserschnitt wirklich notwendig. Ein Kaiserschnitt dauert zwar meist nicht so lange wie eine Normalgeburt, birgt allerdings höhere Risiken.

Diese Risiken, wie Infektionen, Thrombosen oder Narkoseprobleme, zu verdrängen, ist wahrscheinlich dem Promifaktor geschuldet. Promis machen es vor und viele wollen es nachmachen.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Geburt, Kaiser, Kaiserschnitt
Quelle: www.die-topnews.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2008 20:49 Uhr von :raven:
 
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Ich persönlich halte die sogenannte Spontangeburt als wichtige Erfahrung für ein Baby sehr wichtig. Genauso wie ein Neugeborenes nach der Geburt versucht zur Brust zu robben, ist der gesamte Geburtsvorgang dem Baby intuitiv mitgegeben. Ein Kaiserschnitt verängstigt ein Baby bereits beim ersten Highlight in seinem jungen Leben.
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31.07.2008 22:55 Uhr von Hier kommt die M...
 
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hmm: Ich hatte bei beiden Methoden das Vergnügen.
Einmal ein Kaiserschnitt 2 Wochen vor Termin aus medizinischen Gründen und eine spontane Entbindung von einem kleinen 4600g Paket..^^

Ein Kaiserschnitt ist kein Zuckerschlecken, man hat zwar keine Anstrengungen und Schmerzen während der Geburt, danach aber wesentlich länger Probleme als bei einer normalen Entbindung.

Die Wehenschmerzen sind sofort vergessen, wenn das Kind da ist..beim Kaiserschnitt fängts da erst an. Die Schmerzen und Umstände nach der OP, wochenlang aufpassen beim heben, nicht mal sein Kind kann man lange rumtragen, weil es zu schwer ist.

Was die Mutter-Kind-Bindung betrifft...ich weiss es nicht, manche Ärzte sagen, es gibt einige Symptome, die bei Kindern aus Kaiserschnittgeburten gehäufter auftreten..Wahrnehmungsstörungen, ADS, Probleme mit emotionaler Intelligenz..


Ich persönlich würde die spontane Geburt jederzeit wieder vorziehen :)
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31.07.2008 23:16 Uhr von MetalTribal
 
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Ich halte den Kaiserschnitt als Trend sehr bedenklich.

Ich finde, der Kaiserschnitt sollte nur dann ausgeführt werden, wenn auch wirklich notwendig ist. Britische Frauen haben mal zu den Promis gesagt, die nur Kaiserschnitt aktzeptieren "Zu fein zum Pressen"...

Allerdings muss man auch dazu sagen, daß das Kopfumfang von Babys immer größer wird, durch die Evulotion und den guten Nahrungsbedingungen und da kann ich es auch widerum verstehen.

Bin zwar ein Kerl, aber eine Geburt würde ich mir trotzdem nicht zutrauen. ; )
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31.07.2008 23:56 Uhr von Artemis500
 
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Über Befindlichkeiten des Babys zu diskutieren halte ich angesichts der Geburtsschmerzen (die als Vergleich zum Biss einer bestimmten Spinne im selben Atemzug mit "von einer Dampfwalze überrollt werden" genannt wurden) für albern. Ich bin auch n Kaiserschnittbaby gewesen, und okay, ich bin ein bisschen verrückt, aber hey, ich habs überlebt. ;-)

Ich finde, da geht immer noch das Wohlbefinden der Mutter vor. Aber grad deswegen versteh ich nicht, wie man sich sowas freiwillig antun kann, wenn es keinerlei Komplikationen bei der Geburt gäbe.

Wenn das Baby nen zu großen Kopf hat, oder die Frau n zu kleines Becken, okay - aber nur, damit man den Termin selbst festlegen kann?
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01.08.2008 01:05 Uhr von menschenhasser
 
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also, ersteinmal einen riesen respekt vor allen frauen die den geburtsschmerz durchhalten, meine frau hat das schon zweimal hintersich und das war auf keinen fall eine schöne erfahrung. aber die natürlichkeit der geburt hat von der natur aus einen sinn, nämlich den das zum beispiel das durchquetschen durch den geburtskanal die atmung des babys erst so richtig in gang setzt und den anfang des lebens außerhalb des mutterleibes startet. wer also einen kaiserschnitt macht ohne medizinische indikation muß doch einfach bekloppt sein den die komplikationen die dadurch entsehen können sind um ein vielfaches höher als der nutzen einer solchen op.
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01.08.2008 01:13 Uhr von MoDDa438
 
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Es gibt aber auch Kinder, die gerade durch eine Spontangeburt Schäden davon tragen, die haben dann direkt nach der Geburt eine Art Trauma, wenn es eine schwere Geburt war...
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01.08.2008 01:27 Uhr von kleiner erdbär
 
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ich hatte auch nen kaiserschnitt also ich wollte eigentlich unbedingt ne normale geburt haben, aber mein kleiner war´n ziemlicher brocken und ich bin nur 1.56m - der chefarzt in der klinik hat mir dann dringend zum kaiserschnitt geraten, weil das risiko, dass er "steckenbleibt" & es komplikationen gibt einfach extrem hoch war...

ob es ihm irgendwie geschadet hat weiß ich natürlich nicht - ich weiß ja nicht, wie er wäre, wenn wir eine normale geburt gehabt hätten *g* aber unsere mutter-kind-bindung war definitiv von anfang an vorhanden...

und mit der op selber & der narbe hatte ich eigentlich garkeine probleme - ich bin paar stunden nach der op das erste mal wieder aufgestanden (als die untere hälfte meines körpers wieder vollständig da war - wer na pda hatte, weiß was ich meine *g*) ...ne bekannte von mir hatte nen dammriss & die hatte damit wesentlich mehr & länger probleme als ich!

wie meine vorredner schon sagten: mit medizinischer indikation ist ein kaiserschnitt ein segen, weil er das leben von mutter & kind retten kann - aber einfach nur, damit man das wunschdatum aussuchen kann oder weil man vielleicht "keine lust" hat, stundenlang in den wehen zu liegen oder so, das find ich persönlich ziemlich dumm ...

ob das medizinische risiko allerdings so viel höher ist als bei einer normalen geburt, weiß ich nich wirklich ... bei ner geburt kanns auch komplikationen geben (dammschnitt /-riss, baby hat nabelschnur um den hals, bleibt im geburtskanal stecken etc...), insofern muss man das halt von fall zu fall entscheiden, denke ich...
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01.08.2008 09:23 Uhr von Bokaj
 
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Ich hatte beides: 1. Kaiserschnitt
2. Saugglockengeburt, gilt nicht als Spontangeburt ;-)

Beide waren nicht angenehm. Beim Kaiserschnitt nach drei Tagen Wehen hatte ich nach der Geburt lange Probleme, aber bei der zweiten Geburt ging es mir wegen Dammrisse und sehr hohem Blutverlust auch nicht besser.

Aber heute geht es mir gut und ich habe zwei gesunde Kinder. :-)
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01.08.2008 09:54 Uhr von happycarry2
 
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Seit es möglich ist: sich für einen Wunschkaiserschnitt zu entscheiden ist wird dieser auch vermehrt durchgeführt. Ich könnte mir vorstellen das viele Mütter Panik vor den Geburtsschmerzen haben und mit Sicherheit gibt es sogar solche die den Geburtstag selbst bestimmen wollen was ich als sehr egoistisch empfinde. Eine Geburt ist ein natürlicher Vorgang und mit Sicherheit eine wichtige Erfahrung für das Kind. Ausserdem sind die Schmerzen nach einem Kaiserschnitt auch nicht ohne (Erfahrungswerte). Wenn keine medizinische Indikation vorliegt sollte auch kein Kaiserschnitt durchgeführt werden.
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01.08.2008 11:43 Uhr von CRK277
 
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Hm..also: ich bin da sehr unentschieden.
Ich habe den Tag einen Artikel gelesen, wonach natürliche Geburten besser sein sollen, da sie durch Hormonausschüttung bei der Geburt due Mutter-Kind-Beziehung fördern sollen (bei Kaiserschnittgeburten brauchen viele Frauen danach laut Artikel Wochen oder gar Monate, um sich an das Kind zu "gewöhnen").
Allerdings stelle ich mir eine natürliche Geburt sehr, sehr schmerzhaft vor und habe ziemlich Angst davor. Wenn ich dann noch solche Worte wie Dammriss (*auuuuutsch*) höre, wird mir ganz anders.
Andererseit möchte ich auch ungern eine Narbe auf dem Bauch haben von Kaiserschnitt.

Ne Freundin hat mir grad erzählt, dass ihre Schwester über 40 Stunden in den Wehen lag *ahhh
Und meine Mutter hat mir vor ein paar Jahren gesagt, dass bei mir (ich bin ne natürliche Geburt) die Nabelschnur 4x um den Hals gewickelt war. Ich war blau (*g*) als ich auf die Welt kam.

Es gibt schon einige Gründe, die gegen eine natürliche Geburt sprechen. Andererseits sollen bei einer solchen Niederkunft ja auch Hormone ausgeschüttet werden, die die Geburtsschmerzen vergessen lassen *hmpf*

Hatten denn die ganzen Frauen hier keine Angst vor den Schmerzen und haben deshalb niemals über einen Kaiserschnitt nachgedacht?
Ich denk ja eher über Adoption nach, um einer Geburt zu entgehen... :(
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01.08.2008 12:54 Uhr von Borgir
 
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die risiken: sind viel zu groß um sich eine sectio zu wünschen. ich als frau würde das nur im notfall machen lassen.
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02.08.2008 12:29 Uhr von Samy9997
 
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@ CRK277: Also ich hatte wahnsinnige Angst vor der Geburt aber ich habe mich trotzdem für die normale Geburt endschieden weil ich dies eigentlich von Anfang an wollte und ich muss sagen bereuen tue ich es nicht denn wo meine Maus da war, war alles ganz schnell vergessen.
Ich kann zwar bei einem Kaiserschnitt nicht von persönlicher Erfahrung sprechen aber meine Mutter hatte bei meiner Schwester einen notwendigen Kasierschnitt und es war eins der schlimmsten Erlebnisse die sie hatte, sagt sie selbst. Grade weil sie damals 2 Jahre nach der Op kein Kind bekommen durfte aber doch schwanger wurde und abtreiben musste.
Diese Geschichten und mein eigentlich Wunsch einer normalen Geburt haben mich meine Ängste ein stück weit vergessen lassen und vom Kaiserschnitt zum Glück abgehalten.
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02.08.2008 22:58 Uhr von Kassiopeia
 
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irgendwo: hab ich mal gelesen, dass immer mehr Kaiserschnitte notwendig sind, weil die Gehirnmasse und damit der Kopfumfang von Babys immer weiter zunimmt und das Becken einer Frau mit dieser Entwicklung nicht Schritt macht. Wirklich interessantes Thema.

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