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US-Häftling sollte hingerichtet werden - Ein anderer gesteht die Tat

Bereits zwei Mal sollte Thomas Arthur mit der Giftspritze hingerichtet werden und in letzter Minute wurde die Hinrichtung gestoppt.

Jetzt, vor der dritten anberaumten Hinrichtung, passierte das Sensationelle: Ein anderer Mann gestand mit einer handschriftlichen eidesstattlichen Erklärung die Tat. Er schilderte sogar den kompletten Tathergang.

Der Mann sitzt wegen Mordes und anderen Straftaten in mehrfacher lebenslänglicher Haft. Aufgrund des Geständnisses musste das Gericht die Hinrichtung von Thomas Arthur erneut verschieben.


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WebReporter: kassiopeia
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Häftling, Tat
Quelle: www.spiegel.de

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42 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2008 15:48 Uhr von kassiopeia
 
+0 | -0
 
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Ich bin - genau wegen solchen Dingen - ein absoluter Gegner der Todesstrafe. Es wäre jedoch nicht das erste Mal in der Geschichte der USA, dass ein Unschuldiger hingerichtet oder besser gesagt ermordet wird.
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31.07.2008 16:56 Uhr von Anomaly92
 
+30 | -3
 
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also wenn ers wirklich war, ist das immerhin eine gute tat, dass er einen unschuldigen vor der (absolut sinnlosen und bescheuerten) todesstrafe bewahrt. auch wenn er damit wohl nicht alles, was er so angestellt hat, wieder gut macht. hoffentlich wird der jetzt nicht hingerichtet. ouh mann, die todesstrafe gehört abgeschaft!
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31.07.2008 16:57 Uhr von s8R
 
+31 | -2
 
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Aeusserst peinlich für das Justizsystem.
Der Richter SOLLTE einige Schlaflose nächte haben..
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31.07.2008 17:32 Uhr von nickdesignz
 
+53 | -1
 
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@ Farin Wie sagte mal unsere Püppi Britney Spears;

"Ich bin für die Todesstrafe, dann lernen die Leute wenigstens fürs nächste mal"
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31.07.2008 17:37 Uhr von Carry-
 
+13 | -32
 
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31.07.2008 17:37 Uhr von Carry-
 
+5 | -29
 
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31.07.2008 17:40 Uhr von sanfrancis
 
+10 | -23
 
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31.07.2008 18:09 Uhr von Ing.Tro
 
+20 | -5
 
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Und was ist: der SInn der Todesstrafe?
Was kann der Verurteilte daraus lernen?

Genau --> NICHTS

Das sind die Fragen die ich mir in Bezug auf das Strafmaß und die Art der Strafe stellen würde.
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31.07.2008 18:10 Uhr von Ing.Tro
 
+2 | -0
 
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Warum: sollte er eigentlich zum 3. mal hingerichtet werden?
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31.07.2008 18:12 Uhr von Ing.Tro
 
+3 | -1
 
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@ farin: danach wars also ein so genannter entfernter Verwandter. Er hats wohl mit dem entfernt zu ernst genommen.
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31.07.2008 18:30 Uhr von csu-mitglied
 
+6 | -6
 
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Mal abgesehen von der Todesstrafe, auch hier in Deutschland passieren Justizirrtümer. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, warum hier immer auf der USA rumgehackt wird. Wisst ihr eigentlich, dass diese Richter auch nur Menschen sind, wie IHR? Ich meine, es passieren weltweit Justizpannen, nicht nur in der USA. Wo Menschen sind, passieren nunmal Fehler, dafür sind wir Menschen.
Zum Thema: Ich hoffe, dass der wahre Täter seine gerechte Strafe bekommt (damit meine ich nicht die Todesstrafe). Angerechnet werden muss ihm allerdings, dass er einen anderen Menschen vor dem bewahrt hat.
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31.07.2008 18:48 Uhr von csu-mitglied
 
+3 | -4
 
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natürlich: vor dem TODE bewahrt hat........
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31.07.2008 19:18 Uhr von coolio11
 
+8 | -0
 
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@csu-mitglied: "auch hier in Deutschland passieren Justizirrtümer"
Völlig richtig, das seh ich ganz genau so. Aber in Ländern, in denen die Todesstrafe abgeschafft ist, besteht die Chance der Wiedergutmachung. Wenn also in Deutschland jemand nachweislich unschuldig im Gefängnis saß, dann steht ihm nachträglich für jeden einzelnen Tag im Knast eine finanzielle Entschädigung zu.

Nach Vollstreckung der Todesstrafe geht aber nichts mehr mit Schadenswiedergutmachung. Dann ist er nämlich tot. Bisher ist es noch niemandem gelungen, eine Maschine zu erfinden, wie man einen z. B. vor drei Jahren Hingerichteten wieder lebendig macht.

Auch ich bin strikt gegen die Todesstrafe!
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31.07.2008 19:27 Uhr von Kommentarschreiber
 
+1 | -3
 
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wenn ich die news richtig verstanden habe: würde ich sagen das der wahre täter ein schlechtes gewissen hatte und deshalb gestanden hat
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31.07.2008 19:48 Uhr von cookies
 
+3 | -0
 
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nur Aufschub? Da nun ein Geständnis vorliegt, sollte man nicht nur über einen "Aufschub" nachdenken. Alleine das Wort lässt mich schütteln vor lachen. Muss man das Geständdnis er verifizieren? Oder haben die Verantwortlichen Angst, dass der Geständige kurz nach Freilassung des bisher Verurteilten sein Geständnis widerruft?
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31.07.2008 20:14 Uhr von Laboras
 
+8 | -1
 
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zitat carry: "im zeitalter der DNS beweise ist die justiz vor irrtümern sicher".

ah ja. Das glaub ich kaum. Stell dir mal vor jemand wirft beim juwelier die scheibe ein, räumt das schaufenster leer und haut ab. eine minute später kommst du volltrunken aus der kneipe daneben und schneidest dich leider an einer der scherben. DNS beweis: du bist schuld. Viel spaß im knast!
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31.07.2008 20:30 Uhr von Bleifuss88
 
+3 | -0
 
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Verständnisfrage: Im letzten Satz klingt es so, als ob Thomas Arthur immernoch hingerichtet werden soll. Wird der jetzt begnadigt oder hat der mehr dreck am stecken, dass die todesstrafe immrenoch gilt?
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31.07.2008 23:40 Uhr von Artemis500
 
+2 | -0
 
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Dns hin, Dns her es gibt unzählige Möglichkeiten, wie die DNS eines Unschuldigen an den Tatort gelangen kann.

Zugegeben, bei Vergewaltigungen ist die Zahl dieser Möglichkeiten recht begrenzt, aber selbst da wäre es möglich.
Und nach der Todesstrafe kann man den Justizfehler nicht mehr ausbügeln.

Ist also immer besser, die Leute nur einzusperren. Aber bitte in eine Zelle ohne Fernseher und solchen Luxus.
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31.07.2008 23:53 Uhr von ernibert
 
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wenn ich das schon wieder lese: der SInn der Todesstrafe?
Was kann der Verurteilte daraus lernen?

nen mörder, perverser kinderschänder oder einfach nur nen sadist der spass am töten hat,was soll der woll lernen aus ner haftstrafe ???genau nix...wieviele fälle von entlassen mördern giebt es in deutschland,die wieder rauskammen und genau das taten ,was sie am besten können....nämlich töten,weil das in ihrer natur liegt?wieviele opfer könnten noch leben,wenn so abartige mit dem tod bestraft würden?.....ne aber ist klar,lieber die beschissen mörder verhätscheln und in würde alt werden lassen ....aber wer denkt an die opfer,denen das leben genommen wurde?
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01.08.2008 00:05 Uhr von scuba1
 
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Todesstrafe: Wie in vielen anderen Dingen, sie kommen irgendwann im 21. Jahrhundert an.Könnte aber auch noch eine Weile dauern denn sie begreifen erst wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.
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01.08.2008 00:32 Uhr von ernibert
 
+4 | -7
 
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war klar: mit den minusbwertungen...aber kleiner denkanstoss für die gutmenschen hier...der kleine mitja der von einen entlassenden kinderschänder ermordet wurde,was hat der woll in seiner knastzeit über seine taten nachgedacht?seht es ein,solche leute sind nicht therapierbar,die kommen schon böse zur welt
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01.08.2008 00:42 Uhr von sedy
 
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der: sinn der todestrafe? platz machen und zeigen das man ein vorzeigestaat ist, der schwerstkriminelle aus der gesellschaft entfernt.. amerika ist und bleibt der absurdeste staat...

F*** BUSH
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01.08.2008 00:55 Uhr von ernibert
 
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da fallen mir aber ne menge staaten ein ein,die absurder sind...egal.aber was ist falsch daran schwerstkriminelle aus der gesellschaft zu entfernen?war die todesstrafe von ted bundy auch falsch?
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01.08.2008 01:00 Uhr von sedy
 
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naja: wie der kollege schon sagte es bringt absolut nichts einen verbrächer umzunieten, weil er davon nichts hat vllt ist es sogar eine erlösung für ihn. meiner meinung nach sollte man solche täter lieber therapieren und weiter im gefängis lassen
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01.08.2008 01:12 Uhr von ernibert
 
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sedy: vieleicht giebt das den angehöringen der opfer(mutter vater bruder schwester ect)die genugtung um ihr leben einigermassen weiter zuführen können und dem opfer wird auch durch die hinrichtung ihres mörders gerechtigkeit gegeben

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