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Internet-Zensur während Olympia - hatte IOC-Präsident Rogge davon gewusst?

Chinas Rückzieher von der Ankündigung, uneingeschränkten Internetzugang für Journalisten zu gewährleisten, zieht nun auch heftige Kritik am IOC (Internationales Olympisches Komitee) nach sich.

Klare Worte werden auch in den eigenen Reihen gesprochen: Kevan Gosper, Chef der IOC-Pressekommission, meinte heute, dass IOC-Präsident Jacques Rogge von den Absichten der chinesischen Führung gewusst haben müsse. Die Zustimmung könne nur von hoher Ebene innerhalb des IOC gekommen sein.

Pressemann Gosper distanziert sich von Rogge, er fühle sich zunehmend isoliert. Mit seiner Kritik am IOC steht Gosper jedoch nicht alleine da: Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), fordert angesichts der jüngsten Entwicklungen ebenfalls klare Worte von Rogge.


WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Internet, Präsident, Olympia, Olymp, Zensur, IOC
Quelle: www.rooster24.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2008 13:49 Uhr von Bokaj
 
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Meinungsfreiheit, Perssefreiheit, Wenn jemand die olymisches Spiele ausrichten darf, hat er gefälligst auch die Pflicht, die Rechte der Bürger zu achten.
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31.07.2008 13:58 Uhr von parabellum
 
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bei: dem was bis jetzt dort gelaufen ist sollte man die spiele boykottieren.

es ist bodenlos was in china abgeht und dies nicht nur im bezug auf die olympischen spiele.
hätten die teilnehmer rückrat......aber die haben ja nicht genug a*sch in der hose
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31.07.2008 14:40 Uhr von phil_85
 
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Wieso sollen: die Sportler die Aufgabe der Politiker und Manager übernehmen?

Die großen Konzerne kassieren weiter ab und die Politiker haben keine unangenehmen Probleme mit der Wirtschaft (welche von China ausgeschlossen werden würde, wenn die Politiker zu sehr gegen China sind). Wieso sollen die Sportler dann ihren Traum aufgeben?

Ich bin dafür, dass nicht die Spieler jetzt handeln müssen sondern die ganzen anderen Instanzen, welche zu geldgeil oder feige sind...
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31.07.2008 14:53 Uhr von Belzebuebchen
 
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phil_85: Ich muss allerdings parabellum recht geben. Hier können nur die Sportler ein Zeichen setzen!

Man sieht es ja, das IOC zieht den Schwanz ein. Die Politik versagt total mit den Chinesen (vorallem in Bezug auf die Menschenrechte). Die Industrie sieht nur die Dollarzeichen.

Aber leider gehts bei den Sportlern auch nur noch ums Geld!!! Somit sind die Olympischen Spiele von Peking bereits vor Beginn die übelsten aller Zeiten. Und ich werde sie boykottieren!
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31.07.2008 16:04 Uhr von phil_85
 
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Aber was bringt es, wenn ein paar Sportler nicht erscheinen?
Hat es seinerzeit etwas gebracht, als die USA die olympischen Spiele boykottierten? Ungefähr soviel wie Hasselhoffs Lied.

Die Sportler trainieren ihr Leben lang für 1 oder 2, in Ausnahmefällen 3 Olympiaden. Dies ist eine einmalige Chance, die sich eventuell nie wieder ergibt. Von den Sportlern soetwas zu verlangen ist absolut unangebracht.

Nicht die Sportler haben hier zu handeln, sondern die Politik, denn die ganze Scheiße -- sorry, aber das ist es -- die da in China abläuft ist politischer Natur!
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01.08.2008 08:39 Uhr von marshaus
 
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und glaubt ihr etwa das unsere presse nicht zensiert wird....wir lesen und hoeren nur das was wir hoeren oder lesen sollen
http://www.n-tv.de/...
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/...
usw........

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