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Hamburg: In Hagenbecks Tierpark ertrank Orang-Utan durch Besucher

Im Hagenbecks Tierpark das 10-Jährige im Park geborene Orang-Utan-Weibchen Leila in einen Wassergraben gestürzt und ertrunken. Schuld an dem Unfall ist ein Besucher, der trotz Fütterungsverbot ein Brötchen in den Wassergraben warf.

Leila verlor beim Versuch, das Brötchen aus dem Wassergraben zu greifen, das Gleichgewicht und fiel ins Wasser.

Der an dem Unglück beteiligte Besucher konnte unerkannt in der Menge untertauchen und ist noch nicht identifiziert. Der Tierpark denkt über eine Anzeige nach.


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WebReporter: Chief-Thunder
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hamburg, Besuch, Besucher, Hagen, Tierpark
Quelle: www.stern.de

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31.07.2008 11:03 Uhr von sluebbers
 
+16 | -2
 
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ganz genau: das ist ein ausdruck von ignoranz, der mich auch tierisch (!) aufregt. immer wieder dasselbe im zoo: die leute klopfen direkt neben dem schild "bitte nicht klopfen" an die scheibe, füttern trotz fütterungsverbot und denken sich NICHTS dabei.
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31.07.2008 11:43 Uhr von travel2earth
 
+6 | -8
 
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Schade dass Orang Utans, die im Zoo leben nicht schwimmen können. Ich selbst war schon mehrmals auf Borneo um die "roten Waldmenschen" im Dschungel zu beobeachten. Und erstaunlicherweise gibt es kleine Gruppen, die tatsächlich schwimmen können. Sie müssen es halt nur lernen.

Ich frage mich nur, warum im Tierpark Hagenbeck keiner der "gaffenden" Zuschauer ins Wasser springen ist, um Leila zu retten. Sicherlich haben doch jede Menge Leute zugesehen, wie sie jämmerlich ersoffen ist. Anstelle des Zoos würde ich auch eine Anzeige machen und zusätzlich in den Tageszeitung große Aufrufe machen. Eine gute Idee wäre auch, um Fotos zu bitten, die die Zuschauer zu diesem Zeitpunkt gemacht haben, um so die Täter zu identifizieren.
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31.07.2008 11:44 Uhr von pippin
 
+3 | -3
 
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Tragisch! Sollte es ein Erwachsener gewesen sein, der das Brötchen geworfen hat, dann hoffe ich, dass er gefunden wird und "ordentlich" zur Kasse gebeten wird.
Im Falle eines Kindes kann ich schon eher Einsehen, dass man ein Auge zudrückt. Obwohl man natürlich den Eltern bzw. Begleitern den Vorwurf machen kann, nicht angemessen aufgepasst zu haben.

@autor:
Der Titel ist leicht "schräg".
Es sollte wohl eher heißen "wegen eines Besuchers" statt "durch Besucher".
Letzteres würde bedeuten, dass der Besucher das Tier z.B. aktiv unter Wasser gedrückt hätte oder ähnliches.

Eine Kleinigkeit ist noch im ersten Absatz durchgegangen.
Da fehlt ein "ist" im ersten Satz zwischen "... Tierpark" und "das ...."
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31.07.2008 12:07 Uhr von jlngnr
 
+9 | -1
 
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@ travel2earth: Wenn du schon in Borneo gewesen bist und die Waldmenschen beobachtet hast dann müsstest du auch ein wenig Ahnung über sie haben z.b. du sagst es hätte ja einer reinspringen können.
1. Die Tiere haben eine Mords kraft
2. Das Tier war garantiert in Panik
3.Jeder der da reingesprungen wäre, würde jetzt in den Todesanzeigen stehen. Da das Tier in Garantiert nach unten gezogen hätte. Eben weil es so viel Kraft und Panik hatte.

Schon mal versucht einen Menschen zu Retten der in Panik ist?
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31.07.2008 13:21 Uhr von pippin
 
+2 | -0
 
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@chief-thunder: Mein Kommentar sollte auch keine Beschwerde sein, sondern einfach als Hinweis gelten.

Manchmal ist es hier aber so, dass eingereichte News durch die Checker eher verschlimmbessert werden, als dass sie gegebenenfalls korrigiert werden.

In diesem Fall ist z.B. auch schleierhaft, was an deiner eigentlichen Überschrift verkehrt war.
Wäre mal interessant vom betroffenen Checker zu erfahren, warum der Titel "korrigiert" wurde.

Ganz offengesagt, vermute ich, dass einige Checker auch mit der deutschen Sprache "ein klein wenig" auf dem Kriegsfuß stehen.
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31.07.2008 21:37 Uhr von brycer
 
+2 | -0
 
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@Funk-a-Tronic: Wie kommst du zu der Annahmen dass das unbedingt ein Kind gewesen sein muss?

Ich behaupte mal das Gegenteil.

Nachdem ich öfter in verschiedenen Zoos zum Fotografieren bin kann ich nur sagen, dass die Besucher die sich über ein Fütterungsverbot hinwegsetzen zu mindestens 90% das Kindesalter schon einige Jahre hinter sich gelassen haben!
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31.07.2008 23:03 Uhr von travel2earth
 
+2 | -0
 
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Klar habe ich das @jlngnr

Also ich finde, dass hier Zivilcourage das Zauberwort gewesen wäre. Die Affendame war 10 Jahre alt und ist - wie fast alle Orangs in Deutschland - bereits in Gefangenschaft aufgewachsen. Sicherlich hätte man etliche Blessuren davon getragen, aber der Affe hätte höchst wahrscheinlich überlebt.

Klar, dass das Ganze nicht unblutig abgelaufen wäre. An Deiner Antwort kann ich erkennen, dass Du auch einer dieser "Gaffer" gewesen wärst und nicht gehandelt hättest. Das ist glaube ich der Grund, warum in diesem Land den Bach runtergeht ...

Übrigens, ja einen ertrinkenden Menschen habe ich tatsächlich bei einem Fährunglück im Indischen Ozean gerettet. Er hatte sich einfach auf den Rücken eines anderen im Wasser schwimmenden Mann geklammert und zog ihn in seiner Panik ständig runter. Nach einem unerfreulichen Gerangel im Wasser und einigen Faustschlägen konnten wir ihn dann gemeinsam einem Fischer übergeben.

Also erzählt Du mir nichts. Wie gesagt: Zivilcourage - das ist das was diesem Land fehlt.
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01.08.2008 06:34 Uhr von $Firlefanz$
 
+2 | -0
 
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Wessen Schuld ist das wirklich? Daß der Besucher gefüttert hat ist die eine Sache. Was ich mich frage ist wieso der Graben so angelegt ist daß die Tiere nicht eigenständig wieder aus dem Graben können?
Ein Sturz in den Graben ist doch jederzeit möglich, auch ohne Brotwerfende Besucher.

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