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Komasaufen unter Schülern geht zurück

Seit Jahren wird über die Problematik der ansteigenden Alkoholexzesse der immer jüngeren Jugendlichen diskutiert. Politiker fordern härtere Kontrollen des Einzelhandels, verstehen jedoch oft das wesentlich kompliziertere Ursachengeflecht nicht.

So spielen Vorbilder aus der Familie eine entscheidende Rolle, aber auch die mediale Werbewirkung ist nicht zu unterschätzen. Der Verkauf von Alkohol an Jugendliche ist zu einem großen Geschäft geworden.

Klaus Hurrelmann, Professor für Sozial- und Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld, hat mit Unterstützung der WHO nun in einer Studie unter 6500 Schülern herausgefunden, dass - entgegen der allgemeinen Berichterstattung - immer weniger Jugendliche Alkoholrausch-Erfahrungen machen.


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WebReporter: blogreporter
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schüler, Komasaufen
Quelle: www.gesundheit-report.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2008 00:20 Uhr von blogreporter
 
+0 | -0
 
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Früher wurde auch schon immer viel Alkohol getrunken, jedoch hat aus meiner Sicht der Konsum harter Alkoholika unter Jugendlichen zugenommen.

Der Originalartikel geht unter anderem auch auf eine Stellungnahme eines Alko-Pop-Herstellers auf Vorwürfe fehl platzierter Werbung bei "Deutschland sucht den Superstar" ein.
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31.07.2008 09:53 Uhr von mcdead
 
+14 | -1
 
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schizophren! nach dem motto sauf dich tot, aber wehe du rührst eine zigarette an!
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31.07.2008 10:08 Uhr von Subzero1967
 
+3 | -2
 
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Studien: sind mit vorsicht zu Genießen.Kommt immer darauf an wer die in Auftrag gibt.Das die Schüler nach den ganzen Exzessen z.b. in Bussen oder Herbergen.Vieles ist vertuscht worden.Ich kenne noch zwei Fälle die nirgendwo in den Medien standen.Und das immer weniger Jugendliche Alkoholrausch-Erfahrungen machen.Kann man ja auch so Auslegen das Sie schon Alkoholiker sind.Es sollte mehr Aufklärung an den Schulen stattfinden.
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31.07.2008 10:12 Uhr von tigga01
 
+9 | -3
 
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Überbewertet? Also ich gehe stark auf die 30 zu, und ich kann mich noch an so manches mal von vor 14-15 Jahren erinnern, an dem ich mich nicht an das erinnern kann was ich am Vorabend angestellt habe. Will sagen, der Alkoholkonsum in rauhen Mengen ist kein Trend den die heutige Jugend gesetzt hat. Denen wird es heute nur leichter gemacht sich mit Alkopos und Biermischgetränken einzusteigen, während unsereins sich nach dem ersten puren Doppelkorn erstmal ordentlich geschüttelt hat.
Ebenso gab es so manchen Fall in dem einer der Mittrinker im Krankenhaus landetet mit einer Alkoholvergiftung, allerdings haben die Zeitungen sich dafür nicht interessiert was der dann für einen Promillewert hatte. Und am nächsten Wochenende war der dann wieder mit von der Partie und becherte genau wie vorher.
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31.07.2008 10:12 Uhr von Flund3r
 
+3 | -1
 
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Das: ist das gleiche wie mit Umfragen. Die Auftraggeber sagen einfach wie das Ergebnis aussehen soll und dann wird alles so zurecht gedreht, dass es auch passt.
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31.07.2008 10:15 Uhr von sluebbers
 
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@tigga: sehe ich ähnlich. gesoffen wurde immer, jedes wochenende landeten mehrere mitschüler in der notaufnahme, nur in der zeitung stand nix davon. ist ähnlich wie mit der gewalt unter jugendlichen: gab es immer (wenn auch früher mit weniger eskalationen, da flogen häufiger fäuste als messer), und geschrieben hat keiner drüber.

bin 33.
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31.07.2008 11:07 Uhr von Shizzl
 
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ehm: naja, ich würde mal behaupten, dass das größte problem und die ursache dafür die flächendeckende perspektivlosigkeit der jugend ist.

und über die brauch sich nun wirklich keiner mehr wundern.
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31.07.2008 14:02 Uhr von Count78
 
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Dass "...immer weniger Jugendliche Alkoholrausch-Erfahrungen machen." liegt mitunter auch daran, dass die damals "jugendlichen" heute schon Ü18 sind und die Geburtenrate schon länger abnimmt....
Klar saufen weniger Jugendliche, wenn weniger davon da sind ;-)
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31.07.2008 17:17 Uhr von wadimf
 
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schade jetzt wird die supernanny arbeitslos :-((
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31.07.2008 17:45 Uhr von fiver0904
 
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1212: Ach ja, also das sehe ich ganz anders, ganz besonders wenn ich mitten in der Nacht arbeiten muss und mir hunderte schwankende Schnapsleichen entgegen kommen, da ist keiner jünger als 16 und älter als 24!
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31.07.2008 20:32 Uhr von lie
 
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wir lernen einfach mit dem alkohol umzugehn oder steigen auf andere sachen um...ein exzess, der nicht im krankenhaus endet, bleibt unbemerkt, oder? ...hat auch nix mit der perspektivlosigkeit zu tun, macht einfach spaß. ;)
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31.07.2008 20:33 Uhr von Labtec
 
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Wieso wohl, die Schüler haben kein Geld um zu saufen.
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31.07.2008 21:30 Uhr von Kassiopeia
 
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ich stimme dem Kommentar des Autors bei, jedoch nimmt die Zahl der Jugendlichen die harten Alkohol konsumieren rapide zu. Das eigentliche Problem liegt aber denke ich woanders. Ich höre von vielen Bekannten, dass sie ihren 13-jährigen Kindern den Konsum von Alkohol erlauben, und dass ist meiner Meinung nach das Eigentliche Problem. Alkohol wird als Genussmittel gesehen und nicht als Droge die süchtig machen kann.

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