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Saudi-Arabien - Fürs "Fremd telefonieren" gibt's was mit der Peitsche

In Saudi-Arabien hat ein Gericht das Urteil einer Vorinstanz bestätigt. Nach diesem erhielt ein Biochemiker acht Monate Haft inklusive 600 Peitschenhiebe, die Frau, eine von ihm betreute Studierende, bekam vier Monate Haft und 350 Peitschenhiebe für eine angebliche Affäre per Telefon.

Im Jahre 2002 kam der Wissenschaftler in ein Krankenhaus im Südwesten des Landes, um die Abschlussarbeit der Frau zu begleiten. Die Ehe der Frau hatte lediglich sieben Monate gehalten, ihr Ex-Mann reichte nach der Scheidung eine Klage ein und belastete seine Ex-Frau und deren Betreuer.

Er behauptete, die beiden hätten per Telefon eine Affäre gehabt, die letztendlich für das Scheitern der Ehe verantwortlich gewesen sei. Reformorientierte Kräfte und Menschenrechtsorganisationen halten das Rechtssystem für bedenklich, die Regierung sieht es als gerecht an, arbeitet jedoch an Reformen.


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WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Saudi-Arabien, Peitsche
Quelle: www.n-tv.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.07.2008 21:10 Uhr von jsbach
 
+9 | -2
 
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Saudi Arabien fliegt zwar amerikanische: Bomber ist ist pro-westlich eingestellt. Aber mit der Scharia sind sie führend in der Umsetzung von Strafen.
Immer wieder: Und das im 21. Jahrhundert als Weltreligion?
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30.07.2008 21:20 Uhr von usambara
 
+12 | -5
 
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@jsbach: daran erkennst du, das Menschenrechte den USA in "befreundeten" muslimischen Staaten erst mal zweitrangig sind.
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30.07.2008 21:32 Uhr von mcdead
 
+6 | -2
 
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@beide vorredner: wen jucken menschenrechte wenn das öl in die eine und die
waffen in die andere richtung fließen.

der letzte satz der news zeigt es doch sehr schön. ewig können
die an solch barbarischen relikten nicht festhalten
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30.07.2008 21:37 Uhr von ZTUC
 
+0 | -21
 
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30.07.2008 22:01 Uhr von NoGo
 
+10 | -0
 
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@ZTUC: du befürwortest doch nicht im Ernst, das durch dieses steinzeitliche Gesetz 2 Menschen ins Gefängnis gehen (falls sie nicht vorher durch die Peitschenhiebe sterben), nur weil ein beleidigter Ehemann seine Exfrau eines Verbrechens beschuldigt, welches vielleicht gar nicht stattgefunden hat. Es geht hier nicht darum, dass hier eine Tat begangen wurde, die in dem Land strafbar ist (und selbst wenn es so wäre, wäre die Strafe unmenschlich), sondern vielmehr darum, dass diese beiden Menschen wahrscheinlich ohne faire Verhandlung und ohne Beweis der Schuld eingesperrt und ausgepeitscht werden.
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30.07.2008 22:29 Uhr von majkl
 
+7 | -0
 
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typisch: willkommen im mittelalter!
wenn die herren für die gleichen dinge ausgepeitscht werden würden wie die frauen da in den spinnerstaaten hätten die kein heilen fetzen haut mehr am körper!
wie kann man so eine religion mit dem wort friede übersetzen?
das ist krank!
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31.07.2008 02:04 Uhr von meisterthomas
 
+2 | -0
 
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Sharia: So etwas kommt dabei heraus, wenn der Staat sich an die Kirche, oder auch irgend eine Ideologie bindet.

Auch unser Rechtssystem wird manch Fremden absurd erscheinen, insbesondere wo wir das Recht an Eigentum und Sachen höher bewerten und schützen als das Recht auf Gesundheit und Leben. -- Uns dagegen fällt es kaum noch auf.
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31.07.2008 10:21 Uhr von supermeier
 
+0 | -0
 
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Geld: schützt eben nicht vor geistiger Armseligkeit.

Und so lange es so etwas gibt werde ich mich weiterhin weigern die VERANTWORTLICHEN als Menschen zu bezeichnen.
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31.07.2008 10:29 Uhr von Artemis500
 
+0 | -0
 
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Na immerhin bekommen da beide Peitschenhiebe. Da isses immerhin fair, obwohl das Urteil an sich nicht fair ist, weil die höchstwahrscheinlich gar keine Affäre hatten, sondern bloß der Exmann von der Frau ihr eins reinwürgen wollte.

Bekommt man für Denunziantentum da eigentlich keine Peitschenhiebe? Also, wenn schon, denn schon, da muss es dann auch für Falschaussagen eins drauf geben.

Strenge Strafen sind eine Sache, Ungerechtigkeit eine ganz andere.

Wenn man selber auch eins aufs Dach bekommen könnte, dann mildert das das Verlangen, anderen eins auszuwischen beträchtlich.

Wie Jesus schon sagte "Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein"...wenn die Kerls da sich mal klarmachen würden, dass auch sie selbst Mist gebaut haben, dass nämlich jeder irgendwann mal Mist baut, dann hätte das mit den Peitschenhieben ganz schnell ein Ende.
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01.08.2008 04:47 Uhr von Deniz1008
 
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@ MikeBison da biste aber falsch dran auch wenn die gespräche wirklich harmlos sind, der religionsstaat und seine relli-polentes hätten trotzdem ein exempel statuiert, als mahnung für andere...

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