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Märklin: Arbeitnehmer sollen auf 20 Prozent ihres Gehaltes verzichten

Beim Modelleisenbahnproduzenten Märklin (Göppingen/Baden-Württemberg) sollen die Arbeitnehmer auf 20 % ihres Gehaltes verzichten.

Auf einer Betriebsversammlung wurde den Mitarbeitern mitgeteilt, dass fünf Millionen Euro an Gehältern eingespart werden sollen, so die Wirtschaftszeitung "Handelsblatt".

Vor etwas mehr als zwei Jahren war die Firma Märklin von dem Finanzinvestor Kingsbridge aus Großbritannien aufgekauft worden.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Arbeit, Gehalt, Arbeitnehmer
Quelle: de.news.yahoo.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.07.2008 20:18 Uhr von rheih
 
+0 | -0
 
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Ich befürchte, dass die Tage von dem Traditionsunternehmen Märklin gezählt sind. Es war ein Fehler, dass die Familie das Unternehmen an diese Leute verkauft hat.
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30.07.2008 22:00 Uhr von Styleen
 
+12 | -2
 
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ich: kanns langsam nicht mehr hören, es wird Zeit wieder umzuschwenken und selbstversorger zu werden, langsam ist das wohl der beste Weg, 20 % Gehalt abtreten, ja ne is klar.

Da fang ich lieber an Gemüse und Obst anzupflanzen und n paar Viecher zu züchten.
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30.07.2008 22:15 Uhr von rudi68
 
+4 | -1
 
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20% oder bis zu 600€: In der Quelle steht, dass die Mitarbeiter bis zu 600€ brutto im Monat weniger haben werden, wenn der Beschluss so durchgeführt werden sollte. Auch wenn es netto nicht ganz soviel sein werden, so sollten sich die Manager einmal überlegen, wie die Arbeitnehmer dann noch leben sollen.
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30.07.2008 23:26 Uhr von peper01
 
+5 | -1
 
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Erst auswandern und dann noch Forderungen stellen: Also letztes Jahr haben die erst in Sonneberg das Werk dicht gemacht und nach Ungarn verlagert und jetzt sollen die letzten paar Leute in Deutschland noch auf 20% Lohn verzichten? Irgendwie glaub ich ich bin im Märchenland. Wie soll mann denn mit 20 weniger noch auskommen??? Sollen doch die Manager erst mal 50% weniger verdienen. Dann lieber harz 4 !!!
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30.07.2008 23:54 Uhr von Blubbsert
 
+3 | -1
 
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20%/600Euro?! Wenn die 20% weniger bekommen ist das ein fünftel...

Geht man davon aus das eine Person 1000Euro verdient im Monat sind das 200Euro weniger... Das ist ne 1Zimmer Wohnung.

Aber bei 600Euro weniger?!
Das is ne tolle Wohnung die da flöten geht.

Hartz4 bringt bei einigen wohl mehr als auf das Geld zu "verzichten".

So kann man eine Deutsche Traditionsfirma auch "plattmachen".

Wie einige anderen Firmen...

Aber wollte Märklin nich auch in China nen Werk aufmachen?!

Wobei das Kuriose ist das überall noch draufsteht "Made in Germany" obwohl der Kram wohl aus Ungarn kommt...
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31.07.2008 00:53 Uhr von KingPR
 
+2 | -2
 
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Naja: der Absatz an Modelleisenbahnen wird aber wohl auch zurückgehen, dann muss man einsparen wenn man noch Gewinn machen will. Das Unternehmen ist ja kein Wohlfahrtsverein.
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31.07.2008 00:59 Uhr von XxSneakerxX
 
+0 | -0
 
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Ich muss schon sagen eine wirkliche Sauerei! Klar ist es die einfachste Lösung alle finanziellen Probleme auf die Arbeitnehmer abzupuffern, aber es gibt sicherlich auch andere Einsparmöglichkeiten!
Aber 20% Einsparung bzw. 600 Euro brutto im Monat...das sind ja dann 3000 Euro Brutto...ich wäre froh, wenn ich dieses Gehalt hätte!
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31.07.2008 03:14 Uhr von Köpy
 
+4 | -0
 
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Wieso gehen die nicht gleich nach China und lassen Kinder arbeiten. Ist doch viel günstiger. Und die wenigen Deutschen arbeitnehmer bekommen HarzIV, nen 1.--€ Job und nen dicken Pulli von der SPD, damit es in der 15°C kalten Wohnung noch "Lebensfreude" gibt.
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31.07.2008 03:22 Uhr von lopad
 
+2 | -0
 
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War klar solch Finanzinvestoren sind eben völlig auf die Gewinnmaximierung fixiert. Die Belegschaft ist dabei unwichtig und nur Mittel zum Zweck.

Aber ich denke mal, die Mitarbeiter werden sich sowas nicht bieten lassen.
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31.07.2008 09:07 Uhr von Noseman
 
+1 | -0
 
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Sklavenhalter: vergangener Zeiten hatten wenigstens noch ein Interesse daran, dass ihre Sklaven gut gekleidet, gut genährt sind und sich auch reproduzieren können.

Denn Sklaven waren ja noch was Wert.

Diese Zeiten sind seit dem Kapitalismus/ der Industrialisierung vorbei.
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31.07.2008 09:12 Uhr von politikerhasser
 
+1 | -0
 
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Wenn ich mir so einige Bekannte ansehe, wieviel Tausender die jährlich in ihre Eisenbahnmodellanlagen stecken, wundert es mich, dass dieses Traditionsunternehmen so schlecht dasteht.
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31.07.2008 09:19 Uhr von Marco Werner
 
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Wessen Firma von einem Finanzinvestor übernommen wurde,der schaut sich besser schonmal nach einem neuen Job um. Hab das bei 2 Ex-AG durch. Die Heuschrecken sind nur auf Gewinnmaximierung aus, lassen Firmen absichtlich ausbluten...die einzige Investition,die die machen,ist der Preis,mit dem sie sich in die Firma einkaufen. Wirklich was für die Verbesserung der wirtschaftliche Lage der Firma wird nicht getan,ergo auch nichts für einen höheren Profit. Ergo muss der an anderer Stelle gemacht werden...und was liegt da näher als solche "unwichtigen" Posten wie Löhne und Gehälter zu reduzieren ? Ich persönlich verachte so ein Vorgehen. In jedem wirtschaftlichen Grundkurs lernt man als Erstes, daß man erstmal investieren muss,um Gewinn zu machen...offenbar waren diese Herrschaften bei dieser Lektion abwesend...
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31.07.2008 10:10 Uhr von Highmaster
 
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noch mal: alles aus dem Werk ziehen und ausquetschen bevor dicht gemacht wird. Man kennt es ja von Siemens/Benq und vielen anderen.
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31.07.2008 11:24 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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Ich habe das Ganze nciht so verfolgt, aber hat die Familie Märklin nicht deshalb verkauft, weil sie eh in Schwierigkeiten steckte?

Dann wäre es jetzt anzunehmen, dass sie momentan immer noch in Schwierigkeiten steckt.
Da wäre natürlich Lohnverzicht in Höhe von 20% besser als Arbeitslosigkeit mit anfangs 33% Lohnverzicht und danach Deckelung auf absoluten HartzIV-Satz und dann noch ohne Beschäftigung.
(Viele unterschätzen, wie wichtig die Arbeit selber, die Tatsache, etwas zu tun zu haben, ist).
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31.07.2008 20:09 Uhr von Marco Werner
 
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@Schwertträger: Natürlich *scheinen* 20% weniger Lohn erstmal besser zu sein als 33% weniger bei Arbeitslosigkeit. Allerdings zeigt die Erfahrung,daß sowas fast nie etwas bringt,da in den meisten Fällen die Schließung eh schon beschlossene Sache ist. Da auf Lohn zu verzichten,ist so,als würde die Belegschaft den Heuschrecken noch einen Bonus für die Schließung zu geben...
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01.08.2008 08:48 Uhr von Schwertträger
 
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@Marco: Auch da hast Du nicht unrecht, aber ein, zwei Jahre die arbeitslosigkeit rauszögern zu können, lohnt sich dennoch, alleine schon für die eigene Psyche.
Da ist´s dann egal, ob irgendwelche Heuschrecken noch einen Bonus in den Rachen geschoben bekommen oder nicht.

Ich habe drei Firmenpleiten mitgemacht und weiß, wovon ich rede.
Man muß das individuell abwägen.

Wenn man allerdings schon weiß, das fünf Monate später Schluß ist, dann sollte man einem Verzicht nicht zustimmen, klar.

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