30.07.08 18:14 Uhr
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Schwimmen: Europarekord für ungültig erklärt - Das Becken war 4 cm zu kurz

Die österreichische Schwimmerin Mirna Jukic stellte am Samstag einen neuen Europarekord auf der 200-Meter-Brust-Strecke auf - dachte sie zumindest.

Wie bei Europarekorden üblich, wurde das Becken von Offiziellen nachgemessen, um sicherzustellen, dass das Becken auch wirklich wie gefordert 50 Meter lang ist. Doch dann der Schock: Das Becken war 4 cm zu kurz, damit darf die Bestleistung nicht anerkannt werden.

Die selbstsichere Schwimmerin, die kurz nach der Landung in Peking von der Aberkennung erfuhr, reagiert gelassen. Sie sagte, dann müsse sie den Rekord bei Olympia eben noch einmal aufstellen. Ihr "inoffizieller Europarekord" im eigenen Land unterbot die alte Bestleistung um 0,13 Sekunden.


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WebReporter: Davtorik
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Europa, Schwimmen, Becken
Quelle: www.kurier.at

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.07.2008 18:03 Uhr von Davtorik
 
+0 | -0
 
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Lustige Sache... ich glaube, dass 16 cm bei 200 Meter etwas weniger als 0,13 Sekunden sind, allerdings spielt dann auch das Abstoßen beim Umdrehen am Beckenrand eine mitentscheidende Rolle.... Ich denk mal bei offiziellen Bedingungen hätte sie den Rekord vllt eingestellt
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30.07.2008 18:26 Uhr von marshaus
 
+13 | -4
 
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pech aber hoffe fuer die schwimmerin das sie beim naechstn schwimmen...wo das becken regulaer ist ihren rekord aufstellen wird......
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30.07.2008 18:29 Uhr von H.O.L.Z.I.
 
+10 | -1
 
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@ autor: "hätte sie den rekord VIELLEICHT eingestellt"

4 cm sind wie nichts, aber 0,13 sekunden auch... nur seltsam, dass man sowas erst nachher nachmisst...

wieviel km/h bzw. knoten schwimmt so ein schwimmer eigentlich?
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30.07.2008 18:32 Uhr von Noseman
 
+22 | -15
 
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Zur News: hätte auch ruhig dazugeschrieben könne, wo die Bahn sich befindet.

Nämlich in Schwechat-Rannersdorf.

Eine Bahn verkehrt bauen ist eine Sache, aber das im Vorfeld einer Meisterschaft nicht nochmal abchecken eine andere.

Da solten sich die Ösis mal ein Beispiel an der oft verspotteten Gründlichkeit von uns Piefkes nehmen.

Außerdem kriegen sie Kellerbauten doch auch hin.

Hach, freu ich mich aufs Minus; diesmal hab ich es mir echt mal verdient.
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30.07.2008 18:36 Uhr von Noseman
 
+4 | -0
 
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@ H.O.L.Z.I. Je nach Schwimmstil und Strecke.

Eine Minute pro hundert Meter anzusetzen wäre glaube ich ganz angemessen für Kurzstrecken, das wären dann 6 Km/h und somit knapp mehr als drei Knoten.
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30.07.2008 20:47 Uhr von Superhecht
 
+9 | -0
 
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Noseman - Denkste: Olympia 1972 München

Larsson(SWE) gewann die 400m Freistil gegen McKee(USA) mit zwei Tausendstelsekunden Vorsprung. Nur der Sieger bekam Gold

Eine spätere Nachmessung ergab, dass das Becken trapezförmig war, McKee eine etwas längeren Weg hatte und eigentlich der Ami hätte gewinnen müssen.

Deutsche Gründlichkeit.
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30.07.2008 20:51 Uhr von Noseman
 
+4 | -4
 
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Scheisse: erwischt.

Hoffentlich erwähnt jetzt keiner das Terrordisaster von 72, aber das kannn ich entschuldigen; damals hatten wir noch keinen SSchäuble.
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30.07.2008 21:02 Uhr von Superhecht
 
+2 | -0
 
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Macht nix: Es waren 400m Lagen und nicht Freistil

Bei einer Nachmessung von 1973 ergaben sich unterschiedliche Bahnlängen, die Bahn von Alexander McKee war etwa drei Millimeter zu lang.

Das achtmal ergibt 2,4 cm, das ergibt 16 Tausendstel.

McKee hatte also 14 Tausendstel Vorsprung gehabt.

Soviel Tragik wie es auch Juha Mietto passierte. Andere Geschichte ...
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30.07.2008 21:53 Uhr von H.O.L.Z.I.
 
+7 | -1
 
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bin mal gespannt was in peking passiert...

würde mich nicht wundern, wenn die nicht-chinesischen schwimmer bergauf schwimmen müssen (grübel) oder durch algen behindert werden :D
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31.07.2008 10:09 Uhr von sluebbers
 
+0 | -0
 
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kommt vor: die ursache ist meistens, dass das becken gebaut, gemessen und erst DANACH gefliest wird. das gibt es nicht oft, kam aber schon vor.

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