30.07.08 10:41 Uhr
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Versorgung im Gaza-Streifen: Schokolade aus dem Untergrund

Seit Israel die Grenzen zum Gazastreifen dicht gemacht hat, ist die reguläre Einfuhr von Waren aller Art schwierig geworden, dafür blüht der Schwarzmarkt.

Fayez Schweikh hat gegenwärtig das Monopol auf die Schokoladeneinfuhr, durch Tunnel über die Grenze von Ägypten. Das hat ihn noch wohlhabender gemacht, als er aufgrund seiner Familie, die früher den Fischmarkt in Gaza besaß, ohnehin schon war.

Inzwischen sind auch ehemalige Taxifahrer, die sich das Benzin nicht mehr leisten können, und Baufirmen, denen der Zement ausging, ins Tunnelgeschäft eingestiegen, da sich mit dieser Art von Schmuggel bis jetzt noch viel Geld verdienen lässt.


WebReporter: T.Castor
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gaza, Schokolade, Streifen, Streife, Versorgung, Untergrund
Quelle: www.tagesschau.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.07.2008 10:46 Uhr von sluebbers
 
+3 | -0
 
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schade: schade dass solche dinge dort notwendig sind. abschneiden der versorgungswege hat israel meines wissens bereits im sechs-tage-krieg praktiziert.
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30.07.2008 10:48 Uhr von tigga01
 
+2 | -1
 
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Mit Zigaretten und Schokolade zum Millionär: So haben doch auch einige in Deutschland ihren Wohlstand in der Nachkriegszeit aufgebaut.
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30.07.2008 11:41 Uhr von Hier kommt die M...
 
+1 | -0
 
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und warum: öffnet Ägypten nicht seine Grenze zum Gazastreifen? Es sollte doch ihre Pflicht nach dem Koran sein, ihren muslimischen Brüdern zu helfen?

Weil keiner von beiden Interesse daran hat, wie man im letzten Teil der Quelle hier lesen kann.

Gaza nicht, weil die Hamas von den Untergrundgeschäften profotiert, was wiederum mehr Waffen bedeutet und Ägypten nicht, weil sie nicht die Verantwortung und Versorgung der Palis übernehmen wollen..genauso wie in den anderen Sperrgebieten der Libanon oder Jordanien ihre Grenzen nicht öffnen.

"... Israel verfolge so das Ziel, dass die Grenzübergänge zwischen Israel und dem Gazastreifen langfristig geschlossen blieben und langfristig Ägypten gedrängt werden könne, die politische Verantwortung für Gaza zu übernehmen.

Daran können Palästinenser, die immer noch von einem eigenen Staat aus Westjordanland und Gazastreifen träumen, eigentlich kaum Interesse haben. "

Das alleine ist der Grund, warum es dort überhaupt noch Probleme gibt.

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