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Schnitzarbeit aus der Werkstatt von Riemenschneider erstmals wieder ausgestellt

Wie am heutigen Dienstag das Bayerische Nationalmuseum in München meldete, ist eine Darstellung von Jesu Auferstehung wissenschaftlich geprüft worden und zu dem noch restauriert worden. Das lange Zeit unauffindbare Relief aus Lindenholz ist 108 mal 76,5 Zentimeter und stammt aus Schillingsfürst (Franken).

Nach Einschätzung von Experten, soll das Teil zu einem Altar mit Darstellung der Kreuzigung Christi gehören, das dem Würzburger Domkapitel 1668 vermacht wurde. Grund für diese Stiftung, war die Konvertierung eines Grafen zum katholischen Glauben.

Die TU München hat das Relief aus einer Werkstatt von Riemenschneider (um 1460 -1531) aufwändig von alten Farbschichten befreit und renoviert und so kann es nach 100 Jahren nun wieder der Öffentlichkeit präsentiert werden. Es ist noch bis zum 18. September im Nationalmuseum zu besichtigen.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Werkstatt
Quelle: www.kn-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2008 21:54 Uhr von jsbach
 
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Sei es durch Kriegwirren oder erst durch Zufall. Im Jahr 2002 wurde es von einem Pfarrer auf einem Dachboden wieder entdeckt. Es ist nicht mehr klar nachzuvollziehen, wie es dort hinkam.
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29.07.2008 22:11 Uhr von Noseman
 
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Eine super News: wie immer. Was Kulturnews angeht,bist Du einfach der König, jsbach.

Ich bin zwar weltanschaulich meist ganz anders als Du gepolt, aber ich erkenne durchaus an, was Du hier leistet.

In diesem Fall hast Du mich zum Beispiel neugierig gemacht, was es mit dem Grafen auf sich hat, warum der konvertiert ist usw.

Und Neugierde ist wohl unser aller Antrieb seit der Geschichte mit dem Baum, hihi!
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30.07.2008 21:21 Uhr von jsbach
 
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@Nosemann, bitte nicht zu viel: des Lobes. Ich versuche seit Anbeginn an, etwas mehr die Kulturecke aus ihrem Dämmerschlaf durch alle Bereiche der Kultur zu holen. Dabei spielen die Visits eine ungeordnete Rolle...aber es werden schon langsam mehr.
Danke für den Comment.

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