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Ver.di-Streik kostet Lufthansa Millionen und Kunden wechseln zur Konkurrenz

Nach und nach werden langsam die Folgen des Streiks für die Lufthansa spürbar. Flüge fallen aus, jeder Tag, an dem gestreikt wird, kostet dem Unternehmen Summen in Millionenhöhe und was besonders schmerzhaft ist, die Lufthansa verliert Kunden an Konkurrenten sowie an die Bahn.

Auf innerdeutschen Routen können die Fluggäste ohne ein neues Ticket auf Züge umsteigen. Laut Bahn-Sprecherin Barbara Tünnemann sind die Züge "gut gefüllt".

Die Bahn hat bereits an den größeren Bahnhöfen das Personal aufgestockt. Sonderzüge seien allerdings noch nicht zum Einsatz gekommen, was sich vielleicht noch ändern könnte.


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WebReporter: R3plic4tor
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Million, Wechsel, Kunde, Streik, Konkurrenz, Lufthansa, ver.di
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2008 19:57 Uhr von R3plic4tor
 
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Wenn sich sowas anbietet, warum nicht ausweichen auf solche Angebote. Die Bahn wird so sicherlich neue Kunden gewinnen.
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29.07.2008 20:09 Uhr von Geriba01
 
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Erfolgschancen: Hatte nicht die Lufthansa einen so guten Notfallplan.
Gestern hieß es doch noch das fast alle Flüge stattfinden,
doch das ändert sich in den kommenden Tagen sicherlich noch.
Ich denke ver.di wird hart bleiben und die Lufthansa wird schon bald aufgeben.
Für ver.di kostet der Streik vielleicht am Tag ein paar Hunderttausend aber für die Lufthansa ein paar Millionen.
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29.07.2008 20:16 Uhr von Berlinjetzt
 
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na da hätte die Lufthansa doch gleich den höherenTtarif zahlen können.
Die Milionen sind so oder so weg.
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29.07.2008 20:48 Uhr von Great.Humungus
 
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Naja am Ende tragen die Konsumenten sowieso die Kosten
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29.07.2008 20:55 Uhr von Yes-Well
 
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Innlandsflüge sind sowieso: nicht schneller wie die Bahn. Wurde schon öfters getestet.
Und besser für die Umwelt ist es auch.

Würde die Bahn nun noch die selben Steuervergünstigungen, was den Sprit angeht, wie die Flugzeuge bekommen dann wäre alles perfekt.

Nur versteh ich hier die Lufthansa nicht. Es kostet sagen wir mal 1Mio im Jahr mehr zu zahlen. Der Streik kosten mehr Pro Tag. Wo ist da der Sinn? Ich meine bisauf das die sagen wir lassen uns nicht unter Druck setzten ist es ja Ok. Aber bis zum Streik in der höhe würde ich es nie kommen lassen.
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29.07.2008 21:32 Uhr von poseidon17
 
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Yes-Well: "Nur versteh ich hier die Lufthansa nicht. Es kostet sagen wir mal 1Mio im Jahr mehr zu zahlen"

Jetzt nicht Dein Ernst, oder?

Die Lufthansa hat rund 50.000 Mitarbeiter. Bei der Lufthansa verdient das Bodenpersonal nicht schlecht. Sagen wir trotzdem mal, der durchschnittliche Verdienst liegt bei 20.000 Euro im Jahr.

Hau das bei 9,8 % geforderter Erhöhung mal in Deinen Taschenrechner^^

Und das, was dann rauskommt, multiplizierst Du mit 1,83.
Das kostet ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber.

Also 10 Euro Stundenlohn kosten den Arbeitgeber um die 18,30 Euro, Unterschiede gibts nach Branchen, mal sind die Kosten höher, mal niedriger, im Schnitt liegen sie beim Faktor 1,83.
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30.07.2008 17:02 Uhr von jayjay88
 
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Kunden: Ich bezweifele, dass der Kundenverlust von langer Dauer sein wird.
Jeder wird sich, wenn sich die Situation wieder eingeränkt hat wieder für sein bevorzugtes Verkehrsmittel entscheiden.

Es ist aber sehr richtig, dass sich AN nun auch langsam gegen die willkürlichen Machenschaften der Konzernbosse anfangen zu wehren.
Eines unserer wohl wertvollsten Grundrechte, die es für immer zu wahren gilt!

Zudem entspricht die rausgehandelte Lohnerhöhung in der Mehrzahl aller Fälle nichtg mal der Inflation. Somit ist eine Lohnerhöhung in der heutigen Zeit leider nur noch als Lebenserhaltungsausgleich zu betrachten.

Wir werden früher oder später sowieso feststellen müssen, dass man Geld nicht essen kann.
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31.07.2008 23:40 Uhr von urxl
 
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Schlecht geschriebener Artikel! Schlecht weil einseitig zusammengefasst!

Laut Quelle: "Von den Ausfällen seien aber nur etwa drei Prozent aller Flüge betroffen, erklärte Lufthansa."

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