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Gestiegene Nahrungsmittelpreise wegen Biotreibstoffen (Update)

Eine Studie der Weltbank sieht in dem Anstieg der Produktion von Biotreibstoffen in Europa und den USA den Grund für die weltweit gestiegenen Nahrungsmittelpreise. Der Anbau von Pflanzen für diese Treibstoffe haben die Preise der Nahrungsmittel zwischen 70 bis 75 Prozent erhöht.

Der schwache Dollarkurs, Dünger, Transportkosten und die hohen Energiepreise machen die fehlenden gut 25 Prozent aus. Grundlage für die Studie waren die Lebensmittelpreise seit dem Jahre 2002. Don Mitchell, Ökonom der Weltbank, forderte die Regierungen auf, die Biosprit-Subventionen zu überdenken.

Grundlage für die Studie waren die Lebensmittelpreise seit dem Jahre 2002.


WebReporter: calfin
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Update, Nahrung, Nahrungsmittel
Quelle: www.handelsblatt.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2008 17:49 Uhr von mcdead
 
+4 | -0
 
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crazy shit: regenwald abholzen, öl palmen pflanzen und das ganze dann BIOsprit nennen
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29.07.2008 18:10 Uhr von Simon_
 
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Hauptsache: unsere CO2 Bilanz stimmt, dass der abgeholzte Regenwald täglich mehr CO2 umwandelt als man mit Biosprit pro Jahr einspart wird dabei ausser acht gelassen..
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29.07.2008 18:50 Uhr von absolut_namenlos
 
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Denkfehler: Ich glaube ihr missversteht da etwas.

In der News geht es nicht um den Regenwald oder so sondern um die heimische Wirtschaft.

Hierzulande wird dank der Subventionen vermehrt Raps, Mais und Weizen angebaut. Während früher 90% in die Lebensmittelindustrie ging ist es heutzutage anders.

Nachdem die Wirtschaft versuchte die Landwirte auszunutzen und denen so gut wie gar nichts für ihren Mais oder Getreide zahlte suchten die sich andere Abnehmer.

Jetzt geht ein Hauptbestandteil in die Biogasanlagen und aus dem Rest wird Biosprit produziert.

Da jetzt auch noch dazu kommt dass China haufenweise landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der EU kauft werden hier die Waren knapp. Wenn eine Ware knapp wird steigt der Preis, das ist Marktwirtschaft.

Ich bin mir sicher dass jetzt wieder haufenweise Kommentare über die bösen Landwirte kommt aber die verdienen kaum etwas für ihr Produkt.
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29.07.2008 23:52 Uhr von christianwerner
 
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Dazu ne Studie? Mit einigermaßen Denkvermögen kommt man doch wohl auch so drauf. Mal sehen wann die nächste Studie mögliche Lösungsvorschläge evaluiert.
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30.07.2008 02:34 Uhr von Simon_
 
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@absolut_namenlos: Stimmt, passt trotzdem.

Das Problem ist in dem Fall malwieder die EU. Die bezahlen ja Bauern dafür dass sie NICHT mit voller Kapazität produzieren damit es keinen Überschuss und somit Preiskampf gibt.
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30.07.2008 15:45 Uhr von Bleifuss88
 
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Biosprit der ersten Generation: wird wohl in den nächsten 5 Jahren völlig von der bildfläche verschwinden. Stattdessen wird dann bei Biokraftstoff der zweiten Generation Biomasse (u.a. Pflanzenreste, Bioabfälle) verwendet werden. Leider wird sich jener Biokraftstoff mit dem mittlerweile entstandenen Vorurteil des Lebensmittelraubs auseinandersetzen müssen.
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01.08.2008 16:01 Uhr von maki
 
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Gibt es eigentlich schon grobe Zahlen, anhand derer man umrechnen kann, wieviel Tortillas oder Brote ein Auto pro 100 Kilometer verbraucht?
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11.08.2008 23:55 Uhr von md2003
 
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man das so konkret sagen kann?!? Lt. den Herstellern werden größtenteils nur Abfälle und Pflanzenreste genommen....

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