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Don Giovanni: Salzburgs fixender Wüstling

In einer gewagten Inszenierung zeigen die Salzburger Festspiele erstmals die Oper "Don Giovanni" mit einem triebgesteuerten und auf Urinstinkte fokussierten Fixer als Titelhelden.

In der bedrohlichen Atmosphäre eines Waldes bekommt das Stück eine ungeahnte Dramatik, die eher an eine Krimi-Verfilmung erinnert, als an die klassischen früheren Festspiel-Aufführungen.

Neben der Hauptrolle des Don Giovanni zog sein Weggefährte Leporello das Interesse der Festspielgäste auf sich. Der Grund lag allerdings abseits der Bühne, in der Beziehung des Darstellers Erwin Schrott zur derzeit schwangeren Opernsängerin Anna Netrebko.


WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Salzburg
Quelle: www.rooster24.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2008 15:52 Uhr von mediareporter
 
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Und nochmal Kultur pur, nach dem Schauspiel JEDERMANN, nun die Oper DON GIOVANNI, bin gespannt, ob es wenigstens 1.000 Leser bei SN gibt, die sich für Kultur interessieren. Wem der Stoff zu trocken ist.... Die Fotos des fixenden Opernstars in der Quelle sind sehenswert,...
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29.07.2008 16:26 Uhr von Darth Stassen
 
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Und was hat das mit Kunst zu tun?
Mozart würde sich im Grabe rumdrehen, wenn er wüsste, was einige Regisseure mit seinen Stücken machen.
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29.07.2008 16:46 Uhr von SellersFocus
 
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Nun, es hat mit Kultur zu tun, und ist damit: zeitgenössisch,.. ich finde, es ist einen Versuch wert, die Inhalte einer Oper aus dem Rokoko aufzupeppen und an die Gegebenheiten von heute anzupassen !!!!
Das Leben ist nunmal Bühne,.. egal, ob nun Wald oder samtener Vorhang und seidige Gewänder,... im übrigen, wenn man sich anschaut, wer da singt, dann sieht man, dass es sich um Hochkaräter handelt,...
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29.07.2008 16:48 Uhr von KnowHower
 
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Kunst kommt von Können und die Darsteller: verstehen was von ihrem Handwerk,...
außerdem ist es schon irre,...
wird ein Stück adapiert und in die Moderne übersetzt, dann schreit alles nach der Urfassung,...
beläßt man es in der Urfassung schaut es sich kaum einer an oder verlangt eine Anpassung an die Ereignisse und die Betrachtungsweise der Gegenwart,...
Es ist schon so ein Ding mit dem Geschmack
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29.07.2008 18:03 Uhr von Darth Stassen
 
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@Vorposter: Das mag schon stimmen, aber ich bezweifle stark, dass eine solche Inszenierung das ist, was sich der Komponist, Mozart, beim Schreiben des Stückes gedacht hat.
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29.07.2008 18:11 Uhr von KnowHower
 
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@Darth Stassen: Stimmt,... Mozart wird Dosenbier noch nicht gekannt haben :o),.. aber er war ein Quer- und Vordenker,.. und ich bin mir sicher, er hätte seinen Spaß daran gehabt, dass seine Stücke noch heute für Aufregung sorgen,... seine Bio zeigt recht anschaulich, das er unter Rokoko-Bedingungen ein HipHopper war,... und bei Premieren regelmäßig sein Publikum überforderte,,... ähnlich wie die Inszenierung in Salzburg
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29.07.2008 22:05 Uhr von jsbach
 
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Nicht nur Mozart würde sich: im Grabe umdrehe. Wenn ich mit die teiles sehr überzogenen Inszenierungen bei den Bayreuther-Festspielen anschaue.. der arme Wagner...
Aber die Kunst ist da flexibler geworden und erntet dafür lieber mal einen Verriß oder Buh-Rufe.
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30.07.2008 00:29 Uhr von mediareporter
 
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Anregen zum Nachdenken oder Aufregen, ich glaube es ist sicherlich zu einfach neue Inszenierungen perse schlecht zu machen,.. es gibt da verdammt gute Aufführungen,.. und auch die "Neuen Leiden des jungen W." haben ihren Ursprung bei Werther,.. :o)

Aber es stimmt sicherlihc manche Inszenierungen sind nur Mittel zum Zweck, dem einen Zweck,... Auffallen...
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31.07.2008 19:50 Uhr von FiftyGroszy
 
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jaja: Die kultur, gibt noch nix sinnloseres. Denke jeder nimmt aus jeder Kultur etwas auf und lebt danach. Glaube kaum das irgendein Mensch in Europa nur einer Kultur nachstrebt.

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