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GB: Bürger sollen bei Kriminalitätsbekämpfung online einbezogen werden

Die britische Regierung plant zum Ende des Jahres ein neues Konzept der Kriminalitätsbekämpfung. Die Polizei will dabei den Bürgern kriminelle Delikte in ihrer Umgebung mittels einer Internet-Kartographie aufzeigen.

Jeder Bürger kann sich außerdem interaktiv und in Echtzeit an der Verbrechensbekämpfung in seiner Region beteiligen, wofür entsprechende Kartenwerke online zur Verfügung stehen sollen. Dem Bürger soll so mehr Einblick in die Arbeit der örtlichen Polizei gewährt werden.

Die britische Innenministerin Jacqui Smith hatte sich kürzlich in einem Polizeirevier der Region West Midlands ein Bild darüber machen können, wie die zukünftige Polizeiarbeit aussehen wird. Bei der Gelegenheit diskutierte sie mit einem Teil der Bevölkerung über die neue Art der Verbrechensbekämpfung.


WebReporter: FredII
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Großbritannien, Bürger, Krimi, Kriminalität
Quelle: www.number10.gov.uk

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2008 15:33 Uhr von FredII
 
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Eine gute Idee, bürgernahe Polizeiarbeit zu präsentieren. Eine Art "Neighbourhood watch" wobei jeder Anwohner seine Nachbarschaft in Sachen vorkommender Delikte sowie die Kriminalitätsrate ersehen kann. Die Einwohner können somit mehr auf der Hut sein, weil sie mitverfolgen können, ob gewisse kriminelle Aktivitäten sich in ihrer Region verlagert haben und eventuell auch reagieren, in dem gleichfalls Verdächtiges der Polizei gemeldet wird.
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29.07.2008 17:20 Uhr von Illus
 
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Gute Idee: Ganze Viertel voller Hobby Detektive. Desto mehr Rote Punkte ift auf der Karte meines Viertel sehen würde, desto sicherer würde ich mich fühlen. Denn jeder meiner Nachbarn wird jeden misstrauisch beäugen.
Ich erkenne weder den Vorteil solcher Einbindungen der Bürger in der Verbrechensbekämpfung, noch glaube ich daran das sich dadurch die Sicherheit erhöht. Ich weiß nicht wie es in GB aussieht, hier in D fehlt mir einfach die Präsens von Polizeibeamten auf der Strasse und das konsequente Vorgehen gegen Gesetzesverstöße.
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29.07.2008 17:21 Uhr von Pistensau96
 
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Super Sache ^^: Ja, sowas hatten wir in Deutschland auch schon mal. Die hießen dann nur nicht "Community Support Officer" oder "Special Constables" sondern "Blockwart". hat sich sehr bewährt.

/Ironie off

Auf so einen Schwachsinn können echt nur wieder die Briten kommen. Nach der vollkommenen Überwachung und dem Verbot von Vershlüsselung ist das gegenseitige Denunzieren natürlich die logische Konsequenz.

Ich hoffe das kommt nicht in Deutschland. Jeder Mensch hat die Möglichkeit Straftaten und Ordnungswidrigkeiten bei qualifizierten Stellen (Polizei) anzuzeigen. Für jemanden der unqualifiziert und mangels sonstiger Beschäftigung Polizist spielen will habe ich echt keinen Bedarf :-/
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29.07.2008 17:29 Uhr von Pistensau96
 
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Hier das Konzept: Sorry für die Rechtschreibung eben, da ging es etwas mit mir durch.
Wer sich mal das Konzept anschauen will: http://www.neighbourhoodpolicing.co.uk/

Hört sich auf den ersten Blick gut an, wenn dieser Satz nicht wäre:
Neighbourhood Policing is provided by teams of police officers and Police Community Support Officers (PCSOs), often together with Special Constables, local authority wardens, volunteers and partners.

Wie gesagt, ich hoffe das nimmt sich der Herr Innenminister nicht zum Vorbild...

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