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"Die Linken" haben nun über 24.000 Mitglieder im Westen

Die Partei der Linken hat die Mitgliederzahl im Westen seit ihrem Zusammenschluss mit der WASG von 12.000 auf 24.071 Parteigenossen erhöhen können.

Laut Geschäftsführer Dietmar Bartsch liegt die derzeitige Mitgliederzahl bei 74.206. Das Ziel, bis zum Ende des Jahres 25.000 Mitglieder im Westen zu haben, werde wohl erreicht werden, sagte Vorstandsmitglied Ulrich Maurer.

Im Saarland - von dort stammt Führungschef Lafontaine - war ein rapider Zuwachs von 651 Mitgliedern im ersten Halbjahr 2008 zu verzeichnen. Zuwächse gab es auch in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Niedersachsen und Hessen.


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WebReporter: seele1967
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mitglied, 24, Die Linke, Westen
Quelle: www.welt.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2008 14:44 Uhr von seele1967
 
+0 | -0
 
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Da bin ich ja mal gespannt was bei den nächste Wahlen so raus kommt. Versprechen kann man ja viel. Schaun wa mal.
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29.07.2008 15:28 Uhr von Andre86
 
+17 | -28
 
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29.07.2008 15:34 Uhr von JCR
 
+17 | -3
 
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Je mehr sich die SPD in die sogenannte Mitte begibt, desto mehr Platz wird im linken Flügel frei. Eigentlich nicht verwunderlich, dass die SPDler abwandern. Das Schicksal wird früher oder später auch die Union ereilen, da diese sich zunehmend eher neoliberal denn konservativ gibt.
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29.07.2008 15:36 Uhr von borgworld2
 
+12 | -19
 
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Da sieht man wieder einmal wieviel verrückte es in Deutschland gibt.
Wie kann man Mitglied einer Partei sein die garkeine Regierung stellen will sondern die Meckeropposition bleiben will?
Bei der Partei bewahrheitet sich wieder der Spruch "Grosse Klappe und nix dahinter"
Ich dachte immer die Grünen wären schlimm mit ihren total undurchdachten Vorschlägen, aber die Linken schiessen da total den Vogel ab und zwar fast jedesmal.
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29.07.2008 16:13 Uhr von Illus
 
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Was soll dabei raus kommen: Solange die Partei keine großen Fehler macht, wird Die Linke zwischen 8-15% bei der nächsten Bundestagswahl erhalten.

Spätestens wenn sie das erste mal Regierungsverantwortung in einer Koalition übernimmt, wird der Hype aber vorbei sein. Als mögliche Koalition steht 2009 allerdings nur Rot/Rot/Grün an. Wobei das dann für alle drei beteiligten Parteien nur Schaden bringen würde. Ich verstehe nicht warum so viele Die Linke wählen wollen, bei dem Wahlprogramm.
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29.07.2008 16:36 Uhr von Katatonia
 
+16 | -7
 
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Unwissen schützt nicht @Illus

Die Partei hat bereits schon Regierungsverantwortung übernommen, u.a in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Du hast recht, der Hype ist ein wenig vorbei, aber in Berlin betreibt die Linke gute Arbeit. Hier ist sogar einer aus der Linkspartei Wirtschaftsminister und wird von allen Seiten geschätzt.

Wieso ich die Linke wählen wollen würde und das auch schon getan habe?
Da stelle ich dir zunächst eine Gegenfrage: Wieso willst du die anderen vier großen Parteien wählen?
Aber zurück, ich finde nicht, dass das Parteiprogramm schlecht ist. Die Linkspartei vertritt momentan am Meisten meine Vorstellungen von einer zukünftigen Politik und das mittlerweile schon seit ein paar Wahlen. Und solange sie das tut, werde ich sie auch wählen. Zudem braucht dieses Land Abwechslung in der Politik, sowohl von Links, als auch von Rechts. Denn nur die Vielfalt bringt neue Ideen mitsich. Zudem ist Linkspartei momentan die einzige Partei, die sich für sozial Schwache einsetzt. Zumindest mehr, als die anderen Parteien. Das ist ja auch schonmal was...

@Andre86

Für mich hast du keinerlei Kompetenz und lebst in einer verkappten Realität, die sich nur aus Vorurteilen nährt. Entschuldige, dein Niveau. Aber als Bürger, der die Linkspartei wählt, kann ich mir solchen Schmarrn von dir nur schwer akzeptieren.

Apropo wirtschaftliche Kompetenz: Schau dir den Berliner Wirtschaftssenator an und komm nochmal wieder, wenn du dir etwas Wissen angeeignet hast. ;)

@kommentarabgeber

Mal abgesehen von deinem unterirdischem Kommentar, im Westteil Deutschlands sind es weniger ehemalige Stasifunktionäre, als alte kommunistische, marxistische und andere "linke" Plattformen, die dort schon seit Beginn der BRD walten.
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29.07.2008 16:40 Uhr von Katatonia
 
+9 | -4
 
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@borgworld2: Ich lass mich gerne für verrückt erklären, wenn es mir jemand vorwirft, der von tuten und blasen keine Ahnung zu haben scheint und klar übersieht, wo die Linkspartei schon regiert hat, gerade regiert und regieren möchte. Aber wenn das für dich eine Meckeropposition ist, dann solltest du dir vielleicht nochmal ein Duden schnappen und dich belesen.

Total undurchdachte Vorschläge gibt es übrigens bei allen Parteien. Aber wenn man etwas beschränkt und einseitig denken tut, hat man leider das richtige Ohr für diese Tatsachen verloren. ;)
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29.07.2008 16:47 Uhr von ICEM4N
 
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Wenn die PDS irgendwann an die Macht kommen sollte: ,wäre das wirtschaftlich ne Katastrophe. Man sieht doch was aus der DDR in 45 Jahren Kommunismus geworden ist, wir bezahlen noch heute Solidaritätszuschlag um die Folgen der Planwirtschaft, Subventionen, etc. zu beseitigen. Und wenn man sich das Parteiprogramm der PDS anguckt deutet alles darauf hin dass ein ähnliches System angestrebt wird.
Ich wäre in dem Fall jedenfalls schleunigst raus aus dem Land bevor ich zu gemauert werde...
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29.07.2008 16:53 Uhr von seele1967
 
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@ katatonia: da du ja die weisheit mit löffeln gefressen zu haben scheinst,nur mal zu info: in berlin darf die linke mitbestimmen bzw. mitregieren.und wie sozial sie da waren kannst du mal selber recherchieren. die haben viele sozial kürzungen mit unterschrieben.da sind einige fans der linken sehr erschrocken drüber gewesen.
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29.07.2008 16:59 Uhr von Jimyp
 
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@ Katatonia: Gute Arbeit in Berlin? Wirtschaftssenator Wolf wird geschätzt? Diese phlegmatische Schlaftablette hat noch überhaupt nichts zustande gebracht, außer dass sich eine Reihe von Firmen wegen der hier herrschenden schlechten Gegebenheiten und der Unfähigkeiten des Senats nicht angesiedelt hat. Die Linkspartei war zudem für die Streichung von finanziellen Mitteln für soziale Projekte verantwortlich. Deren Abgeordnete sind einfach nur inkompetent und unfähig!
Das einzige was die können, ist Sprüche klopfen!
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29.07.2008 17:05 Uhr von Katatonia
 
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@seele1967: Was denn, hat hier jemand ein zu geringes Selbstvertrauen oder wie kommst du auf den Käse in deinem Beitragsanfang?

Ich weiß, was die Linke zu verantworten hat und was sie mitgetragen. Da brauchst du mich nicht für blöd erklären. Aber sie hat dennoch bessere Politik geleistet, als in all den Senaten zuvor. Und sie wird auch weiterhin für mich eine bessere Politik für Berlin machen, als ein alleiniger Senat aus CDU,SPD oder in Koalition mit FDP oder den Grünen. Und wenn es nicht so käme, würde es mich auch nicht störren. Hauptsache eine bessere Politik im Sinne meiner Vorstellungen.
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29.07.2008 17:08 Uhr von Illus
 
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Katatonia: Ich meinte die Bundesebene, auf Länderebene hast du natürlich recht. Ich widerspreche dir aber was die Politik in Berlin angeht. Grundsätzliche Punkte aus dem Programm der Partei Die Linke spiegeln sich in der Regierungsarbeit des Berliner Senats nicht wieder. Der Sparkurs hat in Berlin besonders auch sozial schwache getroffen. Der Sparkurs ist aber aus meiner Sicht richtig.
Zu Harald Wolf als Wirtschaftssenator nur ein Zitat:
„Wenn wir 2009 in Regierungsverantwortung gehen müssten, hätten wir ein Problem“
http://www.morgenpost.de/...

Inzwischen halten manche in der Bundesspitze Der Linken den Berliner Verband schon für "neoliberal".

Zu deiner Gegenfrage,
meine politischen Überzeugungen finde ich am ehesten bei den Grünen wieder. Ist für mich das kleinste Übel, denn mit einigen Punkten des Grundsatzprogramms stimme ich auch nicht überein. Aber ich kenne meine Wahlkreisabgeordneten und halte ihn für einen guten Politiker.
Möglicherweise willst du ja auch mal wechseln:-)
http://www.gruen-o-mat.de/
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29.07.2008 17:18 Uhr von Katatonia
 
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@ICEM4N @Jimyp: In der DDR herrschte immer noch der "real existierende Sozialismus", wäre ja schön gewesen, wenn die DDR den Kommunismus hätte verwirklichen können.

Und wenn du meinst, die Linke plane mit ihrem derzeitigen Parteiprogramm ein ähnliches System, wie in der DDR, dann solltest du mal zum Augenarzt gehen.

@Jimyp

Das deine Sicht weit getrübt ist, da brauchen wir uns nicht zu wundern. Aber nenn uns dochmal einen kompetenteren Wirtschaftssenator, der jetzt das Ruder übernehmen könnte und der zuvor soviel gute Arbeit leistete. Und wenn es Letzteren sogar geben würde, störrts auch keinen. Weil das nicht an Wolfs Kompetenz zweifeln würde. Ich bleibe dabei, er macht relativ gute Arbeit. Und zum Senat gehört im übrigen auch die SPD.

Sprüche klopfen ist ein gutes Stichwort für deine Person. Von dir konnte ich auch noch nichts anderes hören, egal bei welchem Thema. Wären da wenigstens endlich mal Argumente bei, was Herr Wolf denn für Firmen vertrieben hat und was er denn besser hätte machen können.

Natürlich war der Senat für die Streichung vieler finanzieller Mittel für soziale Projekte zuständig, aber als würde dich das kümmern, als hättest du irgendwo mit irgendwelchen sozialen Projekten zutun und als hättest du dich hier schonmal für ein soziales Projekt ausgesprochen, muss man feststellen, dass die anderen Senate zuvor dasselbe und noch in viel umfangreicheren Maßnahmen getan haben.
Somit kann man schon von einem positiveren Verlauf sprechen.
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29.07.2008 17:31 Uhr von Katatonia
 
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@Illus: Ich sehe da keinen Widerspruch in Wolfs Aussagen zu meinen Vorstellungen...

Gerade weil der Begriff "Links" so vielseitig ist, wie kaum ein anderer politischer Begriff, gibt es viel Diskussionen, auch in der Linkspartei.

Ich verstehe aber Dein Denkmuster und den von Anderen nicht. Weil die Linke sich nun regierungsfähiger gibt und sich den Verhältnissen der Berliner Haushaltslage anpasst, lehnt ihr sie ab!? Ja was denn? Macht sie reale Politik ist es scheiße und macht sie Politik der Träume ist es auch scheiße. Ja wann ist denn mal was nicht scheiße, wenn die Partei sich auflöst? Und dann? Wäre das linke Thema gestorben? Nein, dann wird es eine neue linke Partei geben.
Ich sagte ja bereits in einem anderen Posting schon, natürlich hat die Linke vieles mitgetragen, aber die anderen Parteien hätten das in einem noch größeren Umfang ebenfalls. Also man muss schon alles im Kontext sehen. ;)
Zumal man auch in Berlin leben sollte, um den Senat und seine Komunalpolitik bewerten zu können - anders auf Bundesebene.

Also von den Grünen halte ich nicht viel, auch wenn sich beim Wahl-O-Mat auch viele meiner Punkte bei den Grünen widerspiegelten. Man muss auch feststellen, dass sich Grüne und die Linke in vielen Punkten auch nicht viel nehmen.
Ausserdem muss muss auch sehen, dass mit der Linken gerade so umgegangen wird, wie mit den Grünen damals. Was ist passiert? Du tendierst zu den Grünen. ;)
Die Berliner Grünen sind mir besonders unsympathisch geworden, um bei der Komunalebene zu bleiben. Auf Bundesebene halte ich auch nicht mehr viel von Ihnen, seit sie an der Regierung Schröders mitdabei waren. Ja so ist das eben mit der persönlichen Meinung. ^^
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29.07.2008 17:35 Uhr von Katatonia
 
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@kommentarabgeber: Das Kapital ist ja auch von 1867, was das erste Band angeht. Irgendwie logisch, das es seiner Zeit hinterher ist. Aber dennoch lassen sich darin viele gute Ansätze finden, wie du selber festgestellt hast.
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29.07.2008 17:43 Uhr von Illus
 
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Katonia: Ich lehne die Linke ab weil ich das Programm der Partei für Blendwerk halte. Die Gegenfinanzierung dieses Programms halte ich für völlig unseriös. Innenpolitisch wäre die Partei ein interessanter Gegensatz zu Schäuble, aber da geht es mir zu weit nach links. Außenpolitisch ist die Partei im Moment überhaupt nicht koalitionsfähig. Die KP der Partei steht für mich außerhalb unseres Staates und kann von mir nicht unterstützt werden.

Ganz davon abgesehen, sind in der Partei immer noch Kader der SED die ich ebenfalls ablehne. Ehemalige Stasileute und bekannte IM der Stasi werde ich nicht wählen, selbst wenn sie das Programm reformieren würden. Die SED hätte sich nach 1989 auflösen (so wie die Gelder der SED) und einen richtigen Neuanfang mit neuen Leuten starten müssen.
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29.07.2008 18:39 Uhr von Katatonia
 
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@Illus: Ehemalige SED-und Blockparteien Kader und befinden sich auch in den anderen Parteien ebenfalls noch wieder, auch bei den Grünen. Für mich kann das also kein Argument sein.

Ich hätte es auch besser gefunden, wenn sich die damalige SED lieber aufgelöst hätte. Aber neue Leute hätte es überhaupt nicht geben können, wie auch? Dafür hätte man allen politischen Leuten der ehemaligen DDR ein Verbot auf Mitgliedschaft in einer Partei aufzwängen müssen, was es in einem demokratischen Staat aber nicht geben kann. Und wer hätte denn sich engagieren wollen? Menschen, die vorher noch nie politisch aktiv waren?

Und hätte es eine neue Partei gegeben, hätten all die User hier trotzdem herumgezetert und was zum meckern und spotten gefunden, denn man will, findet man immer irgendeine Diskreditierung oder Beleididung.

Aber ich hätte nochmal eine gewichtige Gegenfrage für dich: Ist nicht jedes Parteiprogramm ein Blendwerk?! ;)
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29.07.2008 18:56 Uhr von Katatonia
 
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@Illus 2: Für mich sollte ein Parteiprogramm auch noch etwas Visionäres enthalten. Dort sollte etwas drin stehen, womit man sich identifizieren kann. Es sollte einen Weg aufzeigen, vielleicht auch einen Ausweg.

Aus dem Unmöglichen etwas Mögliches machen. All das existiert weder bei der SPD, noch der CDU. Dort existiert nur kurzfristige Realpolitik, wenn man es denn Realpolitik nennen kann. Auch von der FDP, neben der CDU und SPD bekommt man immer zu hören, was alles nicht geht. Es geht dies nicht, es geht das nicht. Seltsamerweise geht es bei unseren Nachbarn schon. Aber das zählt nicht.

Bei einem Parteiprogramm das einen Weg aufzeigen will, existiert die Machbarkeit nur im Hintergrund und sollte erst dann hinterfragt werden, wenn diese Partei an der Macht ist. Aber dann ist es umso wichtiger, seine Visionen zu versuchen zu verwirklichen. So sieht das auch jeder Unternehmer und es ist keinesfalls eine rein linke Sicht.
Ich traue der Linkspartei mehr Vision zu, als den anderen vier großen Parteien. Und mag man mich naiv nennen. Als Alternative wäre nur noch die Nichtwahl und das kann für keinen eine Alternative sein. Ich jedenfalls unterstütze keine weitere vierjährliche Wahl der Politik des Grauens und des Stillstandes. Dafür ist mir dieses Land zu wichtig. Naiv sind dann auch die Leute, die glauben, mit den bisherigen Konstellationen gehe es Aufwärts. Wie man sieht, ein Trugschluss.
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29.07.2008 20:00 Uhr von Illus
 
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Katatonia: "Gegenfrage für dich: Ist nicht jedes Parteiprogramm ein Blendwerk?! ;)"

Nein, man muss sie allerdings richtig lesen ;-)
Visionen sind gut, aber nicht im Wahl-/Grundsatzprogramm einer Partei. Da möchte ich Ziele sehen die mittelfristig realisierbar sind.
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30.07.2008 00:13 Uhr von ICEM4N
 
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@Katatonia: Ich sage nicht dass die Linke direkt eine Politik wie in der DDR fordert, aber es gehen viele Punkte in die selbe Richtung, mehr Einflussnahme der Politik in Firmen(Also die Kompetenzen der Firmen werden eingeschränkt) Lohn soll quasi staatlich festgesetzt werden: Wenn man "deutliche Verringerung der Einkommens- und Vermögensunterschiede" und den Mindestlohn zusammennimmt, wir genaugenommen ein einheitlicher Lohn gefordert, Kündigungsschutz wird ausgeweitet, Dumpingkonkurrenz soll ausgeschaltet werden( Frage: wo hört normale Marktwirtschaft auf und wo fängt Dumping konkurrenz an?) Es beinhaltet also die Möglichkeit Preise staatlich festzulegen. Ein Unternehmer müsste also sein Kapital in ein Unternehmen stecken, an dessen Kontrolle er nur noch in wenigen Punkten selbstbestimmt handeln kann. Das Risiko mit eigenem Vermögen für einen Staat zu bürgen, der seine Interessen nicht vertritt, wird kein Unternehmer auf sich nehmen. Zumal er keine Möglichkeit hat das Unternehmen Gewinnorientiert zu führen, somit das Investierte Geld zu vermehren. Folge des Ganzen ist dass es nur noch wenige Privat geführte Firmen gibt, da alle Unternehmer ins Ausland abwandern, wo sie Gewinn erwirtschaften können. Also wird ein Großteil der Unternehmen unter Staatlicher Kontrolle sein.
Da der Preis der Produkte nichtmehr durch Angebot und Nachfrage sowie Konkurrenz reguliert wird, Kann das Produkt auf dem Weltmarkt nicht mehr mithalten, der Exportsektor schrumpft, also und dass ist bekanntlich der Sektor der maßgeblich dafür sorgt dass eine Nation im internationalen Vergleich reich ist.

Und wenn man so ein Szenario mit den Verhältnissen in der DDR vergleicht fallen doch sehr große Ähnlichkeiten auf.Könnte noch andere Ähnlichkeiten aufführen, habe aber noch anderes zu tun.
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30.07.2008 01:49 Uhr von Bleifuss88
 
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Frustpartei: Viele Bürger wählen die Linke bzw. treten der Linken wohl aus Protest gegen die jetzige Regierung bei. Ein anderer großer Zustrom dürfte aus der Arbeiterschicht kommen. Die Linkspartei ist also im Prinzip das, was die SPD im Kaiserreich mal war, nur halt mit einigen kommunistischen Strömungen, und so lange die nicht aus dieser Partei verbannt werden gehört die für mich nicht in den Bundestag!

Ansonsten...was soll man sagen? Natürlich wäre es für den Geringverdiener logisch die Linkspartei zu wählen, will sie ihm doch helfen. Wenn ich jedoch einige Jugendliche sehe, die sich jetzt das Hirn wegkiffen und später als Hartz IV-ler enden, die dann ihre Hoffnung auf die Linken setzen, scheint für mich was falsch zu laufen. Oder es ist für diejenigen, die dem Herrn Wiedeking sein Gehalt nicht gönnen, meist aus purem Neid. Die Linkspartei als Partei der Frustrierten? Vielleicht sollten die Leute mal nachdenken und sich fragen, was der Herr Wiedeking im Leben richtig gemacht hat, was sie selbst falsch gemacht haben.

Naja, ich hab mir eh schon zum Ziel gesetzt es soweit im Leben zu bringen, dass ich es nicht nötig hab links zu wählen.
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30.07.2008 02:40 Uhr von Katatonia
 
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@Illus @ICEM4N: Aha, richtig lesen bedeutet dann also, sich naiv etwas schönreden?!

Nunja, eine gewagte These, mir und vielen anderen vorzuwerfen, ich lese die Parteiprogramme nicht richtig. Was ich natürlich für mich strikt zurückweise.

Aber selbst wenn man die Parteiprogramme nicht richtig liest, wie erklärst du dir dann, das dieses Land nicht auf Vordermann zu kommen scheint und das die Zukunft alles andere als rosig ausschaut? Und vorallem, dass man nun wieder denkt, Atomkraft salonfähig zu machen.

@ICEM4N

Viele Punkte in die selbe Richtung, wie die DDR? Also entweder scheinst du wenig Ahnung von der DDR gehabt zu haben oder du verstehst den Unterschied zwischen der DDR, des Sozialismus und anderer linker Ideen nicht. Entschuldige, aber auch die SPD glaubt an den Sozialismus nach alter Tradition. Seltsamerweise wird sie nicht Zielscheibe, wieso?

Wo sollen denn die Kompetenzen der Firmen eingeschränkt werden? Beim Lohn? Entschuldige, halb Europa hat einen Mindestlohn, selbst das Urland des Kapitalismus - Great Britain!

Schonmal etws von sozialer Marktwirtschaft gehört? Genau danach strebt man und nicht nur bei der Linkspartei. Eben, wir haben eben keine normale Marktwirtschaft, sondern nach Ebert eine soziale Marktwirtschaft, wozu auch gehört, Industrieschädigende Dumpinglöhne zu verhindern.

Der großteil des Mittelstandes kann nicht abwandern, da er Ortsgebunden ist.

Würdest du nur halbsoviel Energie bei den wirklichen Problem dieses Landes investieren, wäre allen geholfen. Ich hör immer nur von Leuten wie dir, halbwissende BWL Erklärungen über Wirtschaftsabläufe und Gejammer, weil nun plötzlich das Unternehmertum gefährdet sei. Du redest am Thema vorbei. Das was du ansprichst, sind Randthemen. Soziale Spannungen und Probleme, politische und staatliche Stabilität, stark anwachsende Energiepreise, mangelnde Bildung, verarmte Generationen, perspektivlose Generationen löst man nicht mit einer Phantomdiskussion, wie du sie führst. Ich weiß all das, was du mir erklärst und ich bin mir durchaus bewusst, was du meinst. Aber ich halte deine Sicht für mehr als Einseitig. Arbeit gehört zum Leben, nicht Leben zur Arbeit. Doch was ich von dir gehört habe, lässt vom letzteren Punkt ausgehen.

Es ist schön, wenn du von den Verhältnissen der DDR sprichst, nur glaube ich, du weißt nichts von den Verhältnissen damals.
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30.07.2008 08:35 Uhr von borgworld2
 
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@nokia1234: Ob sie jetzt zur Linken oder zur NPD gehen wäre mir egal.
Beide Parteien bringen nix auf die Reihe, nur die eine bekommt mehr Stimmen und ist damit gefährlicher.
Da isses mir auch wirklich total egal welche Romane Katatonia hier schreibt, die Partei hat bisher noch nie wirklich was bewegt und wird es bestimmt auch nicht.
Sie kommen höchstens als mitregierende mit einer der 2 grossen dran, also ist auch jegliches "Protestwählen" mit links wieder blödsinn.
Ohne diese ganzen Protestwähler hätte die Partei eh bei weitem nicht so viele Stimmen.
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30.07.2008 09:59 Uhr von oneWhiteStripe
 
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@kommentarabsonderer: "ich hab das Kapital auch mal gelesen. Ist ja alles sehr idealistisch aber nicht mehr Zeitgemäß."

also hast du es nicht gelesen. nur dann würdest du auch noch die verelendungstheorie kennen. und du willst sagen das ist nichtmehr zeitgemäß!? lies bitte nochmal..diesmal nicht nur das exzerpt im focus.

idealistisch ist es nicht...du dampfplauderer...man merkt sogar an diesen wenigen worten dass du KEINE AHNUNG von diesem werk hast...bei uns in bayern nennt man solche leute "maustotschmatzer". will sagen: du redest müll. und peinlich: jeder merkt es.

"Hat eher in eine Zeit gepasst als es Großindustrielle und versklavte Arbeiter gab."

okay, guter mann du hast mich überzeugt...sowas gibts doch garnicht mehr...gott bewahre.. grossindustrielle die schalten und walten wie sie wollen..und menschen die mit vollzeitjobs nicht mehr über die runden kommen...ja nicht auszudenken wenn es so etwas gäbe...

ts ts ts..

kommentargeber...du bist mein held!
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30.07.2008 13:09 Uhr von borgworld2
 
+3 | -2
 
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@nokia1234: Wie du geschrieben hast, die Linke entstand vorallem aus der PDS und woraus entstand diese?
Jup aus irgendwas aus der DDR, hab den Namen grad nicht parat aber die gibts schon länger...
(In der DDR haben sie bestimmt was erreicht.)

Trotzdem bewegt man nur mit Stammtischparolen und irgendwelchen Leckerlies für den "armen" Mann nix garnix.
Hier müssten Taten her und da gab es von den Linken bisher auch nix und wenn das Unglück passieren würde und sie drankommen, dann würde auch nix passieren ausser das sich dann eben die Linken die Taschen vollstopfen.

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