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Chinas Olympia-Helden: Sporttalente sitzen lebenslang in einem "goldenen Käfig"

Yang Wenjou, Olympiasieger im Kanu im Jahr 2004, wollte seine Sportkarriere bereits vor zehn Jahren beenden, doch junge Athleten haben in China keine Freiheiten oder Kontrolle über ihre Zukunft. Seit drei Jahren hat der 24-Jährige seine Eltern nicht mehr gesehen.

Athleten werden in China oft nur sportlich ausgebildet, während sie jahrelang bei täglich sieben Stunden Training in den Sportzentren wie in Kasernen "einsitzen". Yang macht kein Geheimnis aus seiner Frustration: Nach Peking hoffe er, endlich die Kontrolle über sein Leben zu bekommen.

Sportlerinnen widerfährt meist ein noch härteres Schicksal: Entgegen der Versprechen der Regierung, für die sportlichen Aushängeschilder zu sorgen, werden viele junge Frauen mit Karriereende fallen gelassen und von männlichen Wachstumshormonen entstellt sowie unfruchtbar sich selbst überlassen.


WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sport, China, Olympia, Olymp, Käfig
Quelle: www.rooster24.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2008 14:39 Uhr von mediareporter
 
+0 | -0
 
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Sollte Yang Wenjou seine Karriere beenden, dann verliert er alle Bezüge und Förderungen - ohne Ausbildung sei er so schlicht nicht überlebensfähig, meint der junge Mann. In der Quelle finden sich weitere erschütternde Einzelschicksale...
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29.07.2008 15:15 Uhr von marshaus
 
+6 | -6
 
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traurig aber was hat das noch mit sport zu tun....absolut nichts mehr traurig ...moechte nicht wissen welche staaten das auch noch machen.
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29.07.2008 15:32 Uhr von tigga01
 
+10 | -4
 
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Erstaunlich: das sein Kommentar es an der Zensur vorbeigeschafft hat. Und wenn Olympia dazu beiträgt den chinesischen Sportlern zu helfen ihre Meinung frei zu äußern ist das schonmal etwas. Kann man nur hoffen das es nach Olympia und eingestelltem Medienrummel keine "Rache" gibt.
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29.07.2008 15:32 Uhr von dwight
 
+3 | -24
 
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29.07.2008 15:59 Uhr von vitamin-c
 
+17 | -3
 
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China hat die Spiele nicht verdient. Es bleibt weiterhin unbegreiflich.
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29.07.2008 16:53 Uhr von Nehalem
 
+8 | -1
 
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Ohman: @dwight: Das ist keine Hetze. Das sind Fakten und sonst nichts. Hetze beleuchtet nur eine Seite. Leider -gibt- es hier nur eine. Nämlich die kranke, abartige.

@vitamin-c: Die haben sie wirklich nicht verdient, das ist richtig. Jedoch muss ich sagen, dass es gut ist, dass China die Spiele dennoch bekommen hat. Ich meine, ein Jahr in dem andauernd über China berichtet wird, die ganze Welt schaut auf die. Bestes Beispiel: Der Aufstand in Tibet. Laut vielen Demonstranten war die erhöhte Medienpräsens Chinas einer der Auslöser für den Aufstand.

China wollte die Spiele, jetzt sollen sie sie bekommen, mit allem was dazugehört!

Grüße
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29.07.2008 18:47 Uhr von Köpy
 
+5 | -2
 
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Ein Wort..

Boykott!!!
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29.07.2008 19:30 Uhr von Kaputtschino
 
+0 | -4
 
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Aber alle reden immer nur von tibet...
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29.07.2008 19:37 Uhr von vitamin-c
 
+3 | -0
 
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@Nehalem: Ja, das stimmt. Aber ich befürchte, das sich ein großer Teil der Welt, dafür nicht mehr interessiert wenn die Spiele zu Ende sind.
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30.07.2008 09:13 Uhr von dwight
 
+1 | -3
 
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@all: warum minuspunkte. glaubt ihr etwas wirklich china sind da die einzigen die sowas betreiben.
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30.07.2008 16:55 Uhr von nopulse
 
+1 | -0
 
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@dwight: natürlich ist china nicht die einzige nation die sportler derart drillt und, ja, ausbeutet. aber das land steht vor den olympischen spielen eben im internationalen fokus der öffentlichkeit - genauso wie china die spiele zur eigenen image-politur benutzt, ist es auch gut und recht, dass man die schattenzonen so eines systems beleuchtet.

überhaupt wird china im medaillenspiegel einen top 3 platz belegen - da kann man ruhig hinterfragen, unter welchen bedingungen die athleten trainieren. dass die USA zb beim doping auch ganz vorne dabei ist, bezweifelt eh niemand. nur: die bedindungen für sportler sind in china sicher ungleich härter.

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