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Wiedeking-Salär sprengt jeden Rahmen - Nun Gehaltsbegrenzung für Top-Manager?

Ein neuer Streit um Manager-Gehälter: Das Jahresgehalt von Porsche-Chef Wiedeking könnte dieses Jahr die 100-Millionen-Grenze streifen oder auch überschreiten.

Linken-Chef Lafontaine fordert angesichts einer solchen Gehaltsentwicklung eine allgemeine Begrenzung der Managergehälter, welche Porsche empört zurückweist.

Daher hat die Linke in der Gehaltsdiskussion den Vorschlag gemacht, ab einer Einkommensgrenze von 600.000 Euro den Spitzensteuersatz drastisch anzuheben.


WebReporter: lucky-spooky
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Manager, Top, Gehalt, Rahmen
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2008 11:44 Uhr von lucky-spooky
 
+0 | -0
 
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Zu einer solchen "Belohnung" kann man einfach nichts mehr sagen. Das sprengt jedes Vorstellungsvermögen!
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29.07.2008 11:54 Uhr von pcsite
 
+3 | -0
 
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manoman: na irgendwie müssen sich die Preise ja bilden ! .. :D

respekt ... 100MIO is H(u)ammer .. ääähm Porsche
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29.07.2008 11:58 Uhr von NutztuN
 
+4 | -0
 
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bei dem gehalt: da muss man nichtmal mehr steuern hinterziehen ...

und unsereinst singt da noch "ich wär so gerne millionär ..."
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29.07.2008 12:02 Uhr von Shorty83
 
+9 | -3
 
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100 Mio? Sind die noch ganz dicht?
Da fehlen mir die Worte. Wenn man bedenkt das ein durchschnittliches NETTO Gehalt in Deutschland 1.500€ beträgt und manche Familien 3-4 oder mehr Kinder damit ernähren müssen, dann wird mir schlecht wenn ich solche Summen höre.
Was bitte macht man wenn man 100Mio im Jahr wert ist? Kann der Gold pinkeln? Steht für mich in keine relation sowas...
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29.07.2008 12:35 Uhr von Great.Humungus
 
+10 | -5
 
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@Shorty: Der gute Herr Wiedeking hat den Porsche Gewinn um 600% gesteigert, der hat sich jeden Mio verdient. (was nicht heißen soll das ich 100 mio übertrieben finde)

Zum Lafontaine, da kann man mal wieder sehen wieviel Ahnung die Linken von der Wirtschaft haben. Begrenzen wir halt das Gehalt der Manager und morgen verlagert der gute Wiedeking die Produktionsstätten nach Rumänien oder China. Die Linken sollten mal aufwachen und merken das durch die Globalisierung die Wirtschaft nicht mehr vom Staat abhängig ist sonder der Staat von der Wirtschaft und wenn es der nicht passt hauen sie ins nächste Land ab, was wir hier schon zu genüge haben.
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29.07.2008 13:15 Uhr von NickMcK
 
+7 | -2
 
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wiedeking haftet: persönlich mit seinem privatvermögen. daher hat er auch ein anrecht auf ein so hohes gehalt. da er porsche auch noch so weit nach vorne gebracht hat, ist es nur in ordnung, dass er so viel geld bekommt. wenn managergehälter begrenzt werden sollen, wie soll dann jemand eine moitvation bekommen, ein unternehmen so weit nach vorne zu bringen.
und oskar sollte mal nicht so einen populistischen müll erählen, und ihr wähler dürfen den müll nicht auch noch ungefragt glauben.

gruß
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29.07.2008 13:26 Uhr von Andre86
 
+6 | -5
 
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Sind hier alles nur Neider unterwegs? Manchmal habe ich das Gefühl, dass be SN nur Frustrierte unterwegs sind. Das Gehalt von Wiedeking kann man für zu hoch empfinden, allerdings ist Posche ein Familienunternehmen, die Familie bestimmt also über die höhe des Gehaltes, Niemand sollte sich anmaßen, darüber zu urteilen. Wiedeking hat aus einem maroden Familienunternehmen einen sehr profitablen Global Player gemacht. Er hat zum Teil mit seinem Privatvermögen gehaftet. Meinetwegen sollte er 1 Mrd. Bonus bekommen. Die Angestellten bei Porsche werden ja auch beteiligt. Natürlich nicht mit 100 Mio. Euro, aber ihrer Leistung und Position entsprechend. Desweiteren ist die Zahl von 100 Mio pure Spekulation. Niemand sollte sich anmaßen über die Summe zu urteilen. Das ist Sache des Unternehmens. Wenn jemand von Euch Porsche-Aktien hat, könnte er sich vielleicht darüber aufregen, dass eventuell die Rendite dadurch ein wenig niedriger ausfällt. Alle anderen sollten die ´Klappe´ halten. Staatliche Regelmentierung kennen wir ja nur zu gut aus dem totalitären planwirtschaftlichen System der ehemaligen DDR. Das mag für manche Gut gewesen sein, aber eine freie Marktwirtschaft wurde unterdrückt.

Es wäre dasselbe, wenn man bei euch auf die Konten guckt und bewertet, was ihr mit eurem Geld macht.
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29.07.2008 13:29 Uhr von Andre86
 
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Übrigens: Wiedeking müsste von den 100 Mio ca. 45 Mio Steuern bezahlen. Das kommt also wieder der allgemeinheit zu Gute, oder hat von euch schon jemals einer 45 Mio. an Steuern bezahlt. dafür müssen ein paar tausend menschen ein ganzes arbeitsleben steuern zahlen.
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29.07.2008 14:19 Uhr von fallobst
 
+2 | -1
 
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wiedeking und lafontaine: wiedeking erhält so ein hohes gehalt weil es an den gewinn des unternehmens gekoppelt ist. und das wichtigste: er wird nicht von steuergeldern bezahlt sondern von den eigentümern, den aktionären etc.
er hat sich sein gehalt redlich verdient.

lafontaine auf der anderen seite wird indirekt von uns, dem steuerzahler, bezahlt und produziert wie viele andere politiker auch nur heiße luft und jede menge schulden. solche leute wie wiedeking sollten mal in die politik und die finanzen übernehmen anstatt dieses feld solchen billigen populisten zu überlassen.
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29.07.2008 15:13 Uhr von Blackrose_de
 
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was einige hier: scheinbar nicht verstehen: jeden cent kann nur EINER bekommen, bekommt jemand mehr, bekommt ein anderer weniger.
es ist (wiedermal) ein beispiel für die umschichtung von unten nach oben, so funktioniert aber eine wirtschaft nicht, denn denen unten fehlt dann das geld zum ausgeben, und es somit wieder dem kreislauf zuzuführen.
am besten würde eine wirtschaft funktionieren wo alle menschen genau gleich viel bekommen, aber das wäre natürlich illusionär
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29.07.2008 15:26 Uhr von Andre86
 
+3 | -4
 
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@Blackrose_de: Gehörst du auch zu den Lafontain-Konsorten? Manchmal denke ich echt, dass es hier einigen wirklich an wirtschaftlichem Wissen fehlt. Das hört sich wieder schwer nach Planwirtschaft an. Jeder kann erreichen was Wiedeking erreicht hat, man muss es nur wollen und können. Aber einige hier scheinen so tief in ihrer Frustration zu stecken, dass 1. der Antrieb fehlt und 2. wirtschaftliche Kompetenz fehlt. Ich kann jedem nur empfehlen mal selbstständig zu sein, dass wisst ihr was ich meine. Da muss man jeden Tag 150% Prozent geben, sonst geht es schnell bergab.
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29.07.2008 16:23 Uhr von ICEM4N
 
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@ Blackrose_de: Also erstmal von ner umschichtung von unten nach oben kann man bei nem porsche manager nicht reden. Porsche verdient sein Geld bei Reichen im In- und Ausland, kein Geringverdiener macht dabei Verluste, eher Gewinne weil Wiedeking angesprochene 45mil€ Steuern an den Staat bezahlt. Würde er dieses Geld hier nicht verdienen können würde er es im Ausland verdienen und dort Steuern bezahlen, wovon hier niemand etwas hätte. Bei Porsche kann man sogar eher von ner Umschichtung von oben nach unten sprechen da Porsche ein riesiger Arbeitgeber ist der seine Mitarbeiter (nichtnur die Manager sondern auch die Mechaniker etc.) im Vergleich zu anderen Firmen gut bezahlt.

Und da Wiedeking Porsche saniert hat teilweise mit eigenem Vermögen, und dadurch einen Umsatz wie dieses Jahr erst möglich gemacht hat, hat er es auch verdient hoch entlohnt zu werden.
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30.07.2008 01:43 Uhr von Bleifuss88
 
+0 | -3
 
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Der hats verdient: Wiedeking hat einfach etwas richtig gemacht im Leben. Er übernahm einen Scherbenhaufen und formte daraus ein florierendes Unternehmen.

In manchen Dingen muss ich Andre86 recht geben. Bei vielen spricht hier der Neid, es nicht zu einem Herrn Wiedeking geschafft zu haben. Auf der anderen Seite frag ich mich wie der gute Mann das ganze Geld ausgeben soll.

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